Legal Revolution (Gastbeitrag von Dr. Jochen Brandhoff, Veranstalter LEGAL ®EVOLUTION – The European Legal Tech Expo & Congress)

Wer als Rechtsanwalt auf die Nutzung neuer digitaler Techniken verzichtet, arbeitet ineffizient und ist irgendwann nicht mehr wettbewerbsfähig. 
Wenn mir ein Rechtsanwalt sagt, er interessiere sich nicht für die Nutzung neuer digitaler Techniken wie Vertragsautomatisierung, Wissensmanagement und E-Discovery, dann frage ich ihn: was machst du persönlich, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben?
Die Rechtsberatungsbranche hat es im Unterschied zu vergleichbaren Branchen geschafft in den letzten 50 Jahren ohne wesentliche Änderungen auszukommen, daher steckt die Digitalisierung des Rechtsmarkts noch in den Kinderschuhen. Die Einwände rühren also aus dem bekannten Argument „das haben wir schon immer so gemacht“.
Die entscheidende Frage lautet jedoch: „Quo vadis Advocatus?“
– In welche Richtung entwickelt sich der klassische Beruf des Rechtsanwalts und die Rechtsanwendung im Zuge der Digitalisierung?
Bereits heute nehmen Computeralgorithmen die Prüfung von Ansprüchen und Bescheiden, etwa die Prüfung bestimmter Ansprüche von Fluggästen oder die Prüfung eines Hartz IV-Bescheids vor, wenden das Recht also an. Zu erwarten ist eine extensive Ausdehnung algorithmusbasierter Rechtsanwendung in der Zukunft.
Die Digitalisierung des Rechts hat sich rasant beschleunigt und wird die Ordnung und die Strukturen des Rechtsmarkts grundlegend verändern. Verstärkt wird dieser Umstand durch die Neigung des europäischen Gesetzgebers und der Rechtsprechung, Berufsausübungsschranken abzubauen. Begünstigt durch Investitionen in rechtliche Innovation werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten völlig neue Marktteilnehmer in den Rechtsmarkt eintreten.
Dies ist für die Anwaltschaft als große Chance zu verstehen, da Rechtsanwälte es durch die Ausnutzung des Potentials neuerer und effizienterer digitaler Technik noch immer selbst in der Hand haben, auch auf dem Rechtsmarkt der Zukunft eine wichtige Rolle zu spielen.
Juristen und andere Spezialisten auf dem Rechtsmarkt werden auf diese Entwicklungen nur angemessene Antworten finden, wenn sie jetzt anfangen, ein besseres Verständnis für die digitalen Techniken zu entwickeln.
Genau dies war die Motivation, eine jährliche Kongressmesse über Legal Innovation und Legal Technology zu veranstalten.
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Die LEGAL ®EVOLUTION bringt zwischen dem 23. und 24. Oktober Legal Tech Firmen, Anwaltskanzleien, Rechtsabteilungen, Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger auf einer Legal Tech Messe zusammen.
50 ausgewählte Aussteller aus der Legal Tech-Branche zeigen den Messebesuchern, was heute schon anhand von Legal Tech möglich ist und wie sie durch die Nutzung von Legal Technology Prozesse optimieren können.
Die Legal Tech Messe ist gleichzeitig auch ein akademischer Kongress, auf dem 50 renommierte Professoren, Politiker, Firmengründer und Geschäftsführer als Gastredner auftreten und Rechtsanwendern zeigen, wie sie durch Legal Tech die bereits begonnene Digitalisierung der Rechtsberatung für sich nutzen können, um effizienter und kostenoptimierter zu arbeiten.
Jochen_Brandhoff
Ich möchte Sie herzlich einladen,
an der LEGAL ®EVOLUTION 2017
am 23. und 24. Oktober in Frankfurt
teilzunehmen.
Mehr Infos finden Sie unter www.LegalTechExpo.de
Ihr Jochen Brandhoff
Legal Revolution – unterstützt von CLP.
Seien Sie dabei, wenn etwas Neues beginnt!
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Female Leadership im Legal Sector

„Wer, wenn nicht wir…“, so RA Schellenberg, der Präsident des Berufsverbandes der deutschen Anwaltschaft DAV, auf der Mitgliederversammlung und Vorstandswahl in Essen im Mai 2017.

„Wer, wenn nicht wir, setzen uns für Recht und Gerechtigkeit ein –  jeden Tag.“ Zustimmendes Nicken im Berufsverband DAV.

Die deutsche Anwaltschaft ist in der Zukunft angekommen. 

Nein, hier geht es nicht um Legal Tech. Es geht um das Genderthema im Berufsstand – das viel zitierte „Anwältinnenproblem“ (siehe dazu auch meinen Beitrag „Justitia wir haben ein Problem…“). Denn die DAV-Zukunftstudie hatte vor Jahren getitelt “Die Zukunft der Anwaltschaft ist weiblich”:

Mit knapp 45 % Anwältinnen und über 55 % Jurastudentinnen hat sich diese Prognose für den Berufsstand offensichtlich bewahrheitet. Der Trend ist eindeutig und unumkehrbar. Doch tatsächlich hatte man von dieser Zukunftsstudie der Prognos AG wohl lediglich die Überschrift gelesen „Die Zukunft der Anwaltschaft ist weiblich“. Gemeint war jedoch mehr als ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Legal Branche.

Wer die Zukunftsstudie gelesen hatte, den erwartete eine Überraschung: ging es doch darum, dass sich nicht die Branche, sondern der Markt verändern wird: dass nämlich der Markt der juristischen Rechtsberatung (bzw. der juristischen Dienstleistung im allgemeinen) zukünftig von den Anwälten mehr von den Qualitäten einfordern würde, die gemeinhin als „typisch weiblich“ eingestuft werden. Ein schallende Ohrfeige und eine rote Warnlampe für die deutsche Rechtsbranche, die sowohl im Branchenvergleich innerhalb Deutschlands als auch im internationalen Vergleich der Legal Branche traditionell Geld, Macht und Entscheidungen in die Hände weißer Männer jenseits der fünfzig legt.

Das „Anwaltsblatt“ des Berufsverbandes DAV greift dieses bereits auf der Jahrestagung des Berliner Institut für Anwaltsrecht (11/2016) diskutierte Anwaltsmarktthema in seiner aktuellen Ausgabe 05/2017 zum Deutschen Anwaltstag auf (siehe beispielsweise den Beitrag von Prof. em. Dr. Koch, HumboldtUni Berlin, der gleich mehrfach Bezug auf unsere Beiträge und Workshops zu diesem Thema aus 2013 und 2014 nimmt).

Dem ausgewogenen Genderverhältnis stehen das GenderPayGap von knapp 30% (GELD), der weibliche Partneranteil in Kanzleien von nur 10 % (MACHT) und die minimale weibliche Postenquote bei Berufsverbänden und Kammern (ENTSCHEIDUNGEN) gegenüber.

Gerade “feierte” der DAV die Erhöhung der Referentinnenquote in den Verbandsveranstaltungen in den letzten 5 Jahren auf 31 % – trotz Referentinnenpool. Präsidentinnen gab es in den Vertretungen noch nie. Ebenso wie weibliche Preisträgerinnen bei den jährlich 5 zu vergebenden DAV-Preisen.

Immerhin weißt die Kandidatenliste 2017 für den Vorstand ein ausgewogenes Verhältnis auf – wenn auch nicht der Vorstand dann schlussendlich selbst.

Vom Einsatz weiblicher Stärken und Qualitäten ist der Berufsstand weit entfernt. Und das vorhandene Potenzial wird gezielt unterdrückt.

Ist das bloß das gesellschaftliche Abbild in unserem Berufsstand? Oder waren Anwältinnen schlicht nicht qualifiziert genug? – wie Schellenberg sowohl im Beitrag des Anwaltsblattes als auch auf dem Anwältinnenkongress auf dem DAT 2017 in Essen meint?

Zwar zitiert er das Beispiel der ersten deutschen Bundes-Liga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus und ihren steinigen Weg in dieser Männerdomäne – hält es jedoch zwei Sätze weiter eher für Zufall, dass auch 2017 auf der Eröffnungsveranstaltung des DAT Frauen und Anwältinnen nur als Blumenmädchen für die ausschließlich männlichen Referenten, Preisträger und Keynotespeaker (Juristen, Politiker und andere) aufs Podium kommen.

„Es war“-  so Schellenberg im Frühstücksempfang der Anwältinnen auf dem DAT – „ihm gar nicht aufgefallen…“.

Ist die deutsche Rechtsbranche und allen voran der Deutsche Anwaltsverein also noch gestriger als die Männerdomäne Fußball?

Cool wäre gewesen, Bibiana Steinhaus nicht nur gegenüber den Anwältinnen zu zitieren, um sich dort „gut Wetter“ zu erkaufen, sondern sie auf die Bühne als Referentin zu stellen. So kann denn auch der kulturelle Schlusspunkt des DAT 2017 mit „Rigoletto“ in der Essener Oper nicht als Zufallswahl interpretiert werden: eine Inszenierung, die Frauen als gruselige Zombie-Huren oder unschuldig-einfältige Opfer männlicher Lust in einer Männerwelt darstellt (Stichwort: Ist das Kunst oder kann das weg). Kolleginnen wie Kollegen hat dieser Abend verstört.

Wie glaubwürdig ist ein Berufsstand, der für den „Kampf um Gerechtigkeit“ wie kein anderer stehen will – und selbst bei der Entlohnungsungerechtigkeit ganz vorn dabei ist?

Wie glaubwürdig ist ein Berufsstand, der für Diversity eintritt und Zukunft gestalten will und doch alle Macht ewig-gestrig mit klassisch-konservativ besetzt?

Es ist wie mit dem vielzitierten „Pink Elephant in the room“:

Indem diese Themen zu Gender Themen, zu Themen des Generation Shift gemacht werden, entledigt man sich der Verantwortung. Die Quittung kommt prompt:

Der Berufsverband hat im letzten Jahr von 163.000 Mitgliedern 10.000 verloren. Kein Gender Problem.

Kanzleien finden keinen Nachwuchs. Verzweifelt kämpfen Sie um Generation Y ( Millennials und Digital Natives), die sich einfach nicht in die klaren Strukturen einer Aufstiegsleiter vom Associate zum Partner mit maximalem Zeitaufwand eingliedern wollen (hierzu der Artikel „Fix the firm…“ von Hartung und Ziercke im Anwaltsblatt). Auch das kein Gender Thema.

„Wer, wenn nicht wir, setzen uns für Recht und Gerechtigkeit ein –  jeden Tag.“

Ein Berufsstand, der für Recht und Gerechtigkeit eintritt und damit sein täglich Brot verdient, sollte sich schämen, dass Schlusslicht bei „gleiches Recht für alle“ zu sein.

Veränderung ist nicht einfach. Und definitiv jenseits der Komfortzone. Doch es ist unsere Pflicht, wenn wir als Juristen professionell sein wollen.

Das Gender Pay Gap ist kein Problem der Anwältinnen: Es ist ein Problem der Legal Branche. The Pink Elephant in the room.

„Female Leadership im Legal Sector“, erschien soeben in der Zeitschrift des Deutschen Juristinnenbundes djbZ 03/2017

Mehr zum Thema Female Leadership im Oktober:

  • 12.10.2017 herCareer im MTC München um 9.45 Uhr
  • 13.10.2017 herCareer im MTC München um 12.15 Uhr
  • 21.10.2017 PANDA Law: the women Leadership contest für Juristinnen, Frankfurt

Passend dazu die AnwältinnenKonferenz am 12.10.2017 in Berlin „Mitten ins Herz“.

Wir sehen uns!

Be part of the first International Conference and Education Fair for professional coaching and training in Germany

Speaker, Trainer, HR professionals and Coaches will come together with high- professionals and high potentials to discuss and develop new trainings and methods for career – and personal development. Companies like CocaCola, Airbus, SAP and different CoachTech start ups will meet at the conference „Coachingtag“, the Networking Night or the education fair „MyQ-Messe“.

 „As a professional association, we promote quality in coaching above all. To this end we are in an ongoing conversation with representatives from industry science and politics. For our 10th anniversary we will introduce a cross-section of national and international activities and cooperation partners at the Coachingtag. Through the partnership with myQ and the high interest in the further education congress, we will enable access to our work for a broader public. With new focus areas of coaching in B2B and B2C, professional regulation and international trends we want to further the conversation with our community stakeholders.” Dr. Geertje Tutschka, President, ICF Deutschland e.V.

What began as a small event exclusively for ICF members has developed into a central event for the coaching industry: The ICF Coaching Day celebrates its 10th anniversary with a new concept and cooperation with the further education congress myQ with focus areas of coaching in B2B and B2C, quality, professional regulation and international trends.

„The ICF in Germany has grown in size, importance and recognition over the past years, so it makes sense to make the Coachingtag available to a wider audience. From a single Coaching Tag, a 2-day event has evolved; originally exclusively for ICF members, it now provides an industry platform for networking, working, discovery of future trends, learning, presenting, discussing the topics of personal development and coaching,” adds Doris van de Sand, board representative for membership relations.

The new concept for CoachingTag is a congress for the coaching industry and partners/customers in further education and personal development and targets an broad audience of coaches, companies and individuals interested in coaching.

 „A highly dynamic business world in which knowledge quickly becomes old, presents new challenges for personal development and further education. We constantly hear from businesses that coaching will become increasingly utilised. Nevertheless, this resource is often retained for the upper levels of company hierarchy. Though the cooperation with myQ we want to make coaching available to people that want to make investments in their personal development. Through the Coachingtag, interested parties can experience live coaching in its many forms”, according to Peter Tschötchel, board member responsible for marketing and event management.

The B2B programme on Friday 24th November, with a focus on Future of further education and Coaching Quality is aimed at coaches consultants and company representatives (HR, T&D etc). Platform discussions on industry politics with highly regarded speakers from industry and science from around the world are part of the agenda as the RTC, the Round Table of the most important Coaching organisations in german speaking countries.

As an international organisation, the ICF is premiering a full day programme  of English speaking presenters from USA, GB, Italy, the Netherlands, Austria and Switzerland”, explained Roeland C. Schaart (from the Netherlands) vice chairman of the board (ICF Germany)

As part of the evening programme there will be opportunity to continue networking.

The B2C programme on Saturday 25 November, provides a varied Campus format (BaseCamp) with short pitches demonstrating the latest tools and methods.

Munich is Germany’s second largest employment region and belongs to the leading business metropolises worldwide. The proximity to Switzerland and Austria strengthens the choice of Munich as a venue for the ICF CoachingTag”,explained Uwe Achterholt (from Munich) board member responsible for Finance.

Coaches, not affiliated with an industry organisation have the opportunity to get to know the ICF as well other Coaching organisations.

ICF members benefit from a large discount on participation.

Be part of this first conference and education fair in Germany: The Anniversary event in this new format takes place on 24th and 25th November 2017 im MTC in München.

Informationen:        www.coachingtag.com

When:                      24th and 25th November 2017

Where:                     MTC World of Fashion, Haus 1,

Taunusstraße 45 / Ingolstädter Straße 45, 80807 München

About the ICF:

The largest global coaching organisation offers an internationally recognised certification, virtual further education, monthly regional meetings and periodic events such as Coaching week, Coaching Tag, Coach Education etc. It also maintains the coach database, provides access to research and a seal of quality in an unregulated market.

The International Coach Federation (ICF) is engaged in promting the coaching profession and sets high ethical standards, offers independent certification and continues to build a global network of licenced coaches in various coaching disciplines. The ICF actively represents all facettes of the coaching branch including business-, life-, leadership-, relationship-, and career- coaching. Nearly 25,000 members from 127 countries work to the common goals of raising awareness of coaching, maintaining the integrity of the profession, and continually developing themselves through the results of the latest research and new practices www.coachfederation.de or www.coachfederation.org. Die ICF is an active member of „RoundTable der deutschsprachigen Coachingverbände“ (RTC) and is committed to their quality criteria for professional coaching http://www.rountable-coaching.eu.

Dr. Geertje Tutschka, ACC professional coach, lawyer and president of the ICF Chapter Germany invites you with a special welcome note at http://www.coachingtag.com. You can meet her on Friday at the conference and on Saturday at the education fair.

Why Quality Coaching?

WE ARE PANDA. UND WAS MACHEN SIE? (GASTBEITRAG VON ISABELLE HOYER, INITIATORIN VON PANDA: The Women LEADERSHIP CONTEST für Juristinnen)

„Wenn mir jemand sagt, er selbst finde nicht genügend geeignete Frauen, dann frage ich ihn: Was machst Du persönlich, um Frauen zu geeigneten Kandidatinnen auszubilden?”

Justin Trudeau, kanadischer Premierminister

Frauen in Chefetagen? Auch im Rechtswesen eine Seltenheit. PANDA unterstützt junge Juristinnnen auf ihrem Weg nach oben. Gerade läuft die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Leadership Contest für Juristinnen.

Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall. Doch ist es immer nur das Ergebnis harter Arbeit? Oder kommt es auch darauf an, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun? Was ist das Geheimnis erfolgreicher Juristen? Worauf sollte man von Anfang an achten? Ergreift man wirklich jede Chance?

In unserer Reihe “Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall” stellen wir Ihnen sonst Top-Juristen, deren Kanzleien und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept vor. Heute präsentieren wir Ihnen keine Juristin, sondern eine Frau, die Juristinnen mit einem völlig neuen Konzept darin unterstützt, vom Anfang ihrer Karriere an, eine Führungsrolle anzupeilen und zu erreichen.

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Isabelle Hoyer begann ihre berufliche Laufbahn in einem Exzellenz-Netzwerk für Führungskräfte. Nicht untypisch, gab es dort deutlich weniger Frauen als Männer – und die erzählten zum Teil abenteuerliche Geschichten über ihren Alltag im Job. PANDA entstand aus der Motivation heraus, Frauen in ihrem beruflichen Weg zu unterstützen und mehr Frauen in Führungsrollen zu bringen. Isabelle Hoyer hat einen Magister in Kommunikationswissenschaft, Interkultureller Kommunikation und Russisch. Die zweifache Mutter lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Frau Hoyer stellt uns „We are PANDA“ vor: 

We are PANDA existiert in Deutschland seit 2013. Und wurde ursprünglich als branchenübergreifende Veranstaltung für Führungsfrauen entwickelt. Heute finden jährlich 3-5 PANDA-Events statt – die Haupt-Veranstaltung mit 200 Teilnehmerinnen weiterhin offen für alle Branchen und Unternehmensformen sowie zusätzlich branchenspezifische Specials. Zudem ist eine Women Leadership Community mit aktuell ca. 800 Teilnehmerinnen entwickelt. Seit 2015 gibt es PANDA nun auch speziell für die Frauen in der Rechtsbranche. Bereits die Premiere 2015 war ein voller Erfolg. Wir von CLP können voller stolz sagen: Wir waren von Anfang an dabei!

„Es gibt so viele höchst qualifizierte Juristinnen, dass es doch eigentlich nicht mehr lange dauern kann, bis die Führungsriegen in Kanzleien maßgeblich weiblich besetzt sind…“ Frau Dr. Ulrike Binder ist Partnerin bei Mayer Brown LLP. Damit ist sie eine Ausnahme-Erscheinung, denn obwohl über die Hälfte der Jura-AbsolventInnen weiblich sind, liegt der Anteil der Kanzlei-Partnerinnen bei unter 10%. Die Rechtsbranche gilt als konservativ und veränderungsresistent. Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen ist mit durchschnittlich 42% in der Rechtsberatung noch deutlich größer als die 23% im bundesweiten Branchendurchschnitt. Und so geht das Eingangszitat noch weiter:

„… Könnte man denken. Aber fachliche Qualität allein führt nicht nach oben. Wichtig ist auch, sich zu zeigen, mutig zu sein und Chancen zu nutzen. Dafür braucht es Förderer, Vorbilder und Gelegenheiten.“

Förderer, Vorbilder, Gelegenheiten – genau das wollen die Initiatoren von PANDA Frauen bieten. PANDA ist eine Initiative und Community für mehr Frauen in Führung. Frauen in Führungs- und Führungsnachwuchsrollen finden hier eine Plattform, um gezielt ihre Netzwerke auszubauen, Erfahrungen austauschen und sich durch konstruktives Feedback gegenseitig stärken. Sie werden aktiv mit Unternehmen zusammengebracht, die Chancen bieten bzw. explizit Führungsfrauen suchen.

Mit dem PANDA Women Leadership Contest ist ein Format entstanden, das die Facetten einer Führungslaufbahn spiegelt: Von anderen lernen, sich weiterentwickeln, im Team arbeiten, sich durchsetzen. Ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen gemeinsam relevante Themen diskutieren und am Ende selbst eine Gewinnerin aus ihrer Mitte wählen. Ein frisches Format, das sich von den bekannten Konferenzen und Netzwerk-Veranstaltungen mit seiner besonderen Dynamik abhebt und den Teilnehmerinnen greifbaren Mehrwert bietet.

2015 hatte das Format PANDA University Law – speziell für Juristinnen – seine Premiere, an der EBS Wiesbaden. Im letzten jähr fand es an der LMU in München statt.

In diesem Jahr werden wir PANDA für Juristinnen in Frankfurt treffen.

Jura-Studentinnen und Berufseinsteigerinnen wird ein hochkarätig besetztes Programm geboten: Neben einer Keynote haben sie die Möglichkeit, beim „Lunch & Learn“ mit erfolgreichen Juristinnen ins Gespräch zu kommen und von ihren Erfahrungen zu lernen – alle Mitwirkenden sind Juristinnen und haben doch ganz unterschiedliche Karriere-Pfade gewählt, die sie vorstellen werden. Beim gemeinsamen Essen stehen sie zwanglos für alle Fragen zur Verfügung.

Im Rahmen von zwei Workshops haben die Teilnehmerinnen dann Gelegenheit, in Gruppen an praxisrelevanten Fragen zu arbeiten und dabei genau die persönlichen Stärken einzubringen und zu trainieren, die im Studienalltag oft zu kurz kommen. Teamfähigkeit, Empathie und Argumentationsstärke etwa. Nach jeder Gruppensituationen geben sich die Teilnehmerinnen gegenseitig Feedback, lernen mehr über ihre Außenwirkung und schulen gleichzeitig die eigene Wahrnehmung.

Der Nachmittag ist für die Vernetzung der Teilnehmerinnen untereinander und für Gespräche mit den anwesenden Partner-Unternehmen reserviert. Parallel stehen Angebote wie CV-Check und Speed-Mentoring zur Verfügung.

cache_56000140Den Abschluss des Tages bildet die Prämierung der gewählten Gewinnerin. Doch nicht nur sie erwartet ein ganzes Paket mit Angeboten für die persönliche Weiterentwicklung: CLP (JurCoach) ist bereits seit 2015 Unterstützer und Kooperationspartner von Panda Law. Wie schon im letzten Jahr wird Dr. Geertje Tutschka, Geschäftsführerin von CLP, Rechtsanwältin in Deutschland und Österreich und zertifizierter ICF-Coach – und selbst Mutter von 3 Teenager-Töchtern – wieder der PANDA-Gewinnerin ein persönliches Karriere-Coaching von CLP im Wert von 1.000 € sponsern.

Franziska, Gewinnerin von PANDA Law 2015: „Von meiner Teilnahme am PANDA Law Contest habe ich mehrfach profitiert: Der Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen und das gegenseitige Feedback im Wettbewerb bot die optimale Möglichkeit, meine Leitungs- und Teamfähigkeiten zu prüfen und mich dadurch persönlich und professionell weiter zu entwickeln. Ich habe starke, selbstbewusste und inspirierende Frauen kennengelernt. Es ist kein Geheimnis, dass Frauen in Führungspositionen in juristischen Berufen leider vielfach unterrepräsentiert sind. Ein starkes Netzwerk ist deshalb gerade für Juristinnen unabdingbar. PANDA Law bietet hierfür die perfekte Plattform.“

Vielen Dank, Frau Hoyer.

cache_56000139Die dritte Runde von PANDA Law findet am 21.Oktober 2017 in Frankfurt statt. Noch bis zum 15. Oktober 2017 können sich Jura-Studentinnen, die das 1. Staatsexamen bereits absolviert haben, Promotionsstudentinnen sowie Referendarinnen und Juristinnen mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung bewerben.

Bleibt zu wünschen, dass sich auch diesmal wieder viele interessante Juristinnen dem Networking und Karriere Contest stellen und sich spannende Karriere Chancen ergeben.

Seien Sie dabei! Und empfehlen Sie PANDA auch Ihrer Konkurrentin!

Wir sehen uns in jedem Fall in Frankfurt!

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

 

Weitere Informationen

Website: http://www.we-are-panda.com/portfolio/panda-karriere-contest/

Direkt zur Bewerbung (CV hochladen): http://www.we-are-panda.com/bewerbung-panda-university-law/

Aktuelles Hintergrund-Interview:

http://www.we-are-panda.com/wp-content/uploads/2017/09/PANDA-LAW-1-1.pdf

PS: Treffen Sie Dr. Tutschka auch in München auf der herCareer am 12./13.10.2017 mit spannenden Vorträgen zu „Female Leadership“ und „Karriere im Ausland“. Lesen Sie ihren Artikel zu „Female Leadership im Legal Sector“ in der Zeitschrift des Juristinnenbundes djbZ 03/2017.

Der Anwalt als Konflikt- und Krisenmanager

Mandanten kommen heute nicht mehr nur wegen des Fachwissens zum Anwalt. Meist haben sie sich ohnehin schon vorher im Netz in zahlreichen Foren oder Rechtsportalen informiert. Sie kommen zum Anwalt, um von ihm das „Fachwissen“ umsetzen zu lassen. Und während er mit ihnen eine erfolgversprechende Strategie entwickelt, stellt er gleichzeitig unbequeme Fragen, bohrt nach Beweggründen und gibt Feedback und Empfehlungen. Ein guter Anwalt versucht dabei, dem Mandanten nicht die Standardlösung aufzuschwatzen – oder die, die am meisten einbringt –  sondern die auf die individuelle Lebenssituation des Mandanten jeweils passende Rechtslösung zu finden.

Er „coacht“- und zwar ohne genau zu wissen, WAS und WIE er tut was er tut, sondern quasi aus dem Bauch heraus.

Schon mal was von Legal Coaching gehört? Nein? Vielleicht versuchen Sie sich ja bereits daran – tagtäglich…

Wie oft haben Sie erlebt, dass Ihre Mandanten Ihnen gar nicht genau sagen konnten, was Sie wollen? Oder am Ende eines langen Rechtsstreits (nach der akuten Krise) plötzlich eigentlich etwas ganz anderes wollen. Und wie oft hören Sie, dass Ihre Mandanten nur deshalb kommen, weil Sie Ihnen zuhören – Sie sich aber fragen, ob das eigentlich Ihr „Job“ ist und wofür Sie hier bezahlt werden…

Fest steht: Rechtsberaten darf nur, wer es auch gelernt hat.

Tatsächlich steht bei dieser Vorgabe jedoch das Fachwissen im Vordergrund. „Beraten“ steht nicht auf dem Stundenplan zukünftiger Juristen. Bei Medizinern ist das zum Glück anders: Oder würden Sie zu einem Chirurgen gehen, der lediglich das theoretische Wissen hat, aber nie das Handwerk erlernt hat? Und da sind wir beim Thema: Was ist das „juristische Handwerk“?

Pure Rechtsberatung? Die findet schon lange nicht mehr statt. Juristen sollen heute alles sein: Strategen, Manager, Kommunikationsexperten, SuperStars, Schauspieler, Leader, Macher, Psychologen und ein guter Freund – ja und irgendwie auch ganz gute Juristen. Ist es da nicht an der Zeit, auch das „Handwerk“, das WIE der Rechtsberatung professionell und fundiert zu erlernen und zu üben? Glaubt man den Medien und Meinungsmachern, scheint sich eine derartige Investition nicht mehr zu lohnen: Legal Tech heißt das Schlagwort der Stunde. Also Technik, die die klassische Rechtsberatung unterstützt oder auch ersetzt. Richtig ist, dass Rechtsberatung dadurch nie wieder so stattfinden wird wie bisher. Auch die Anwaltsbranche muss sich neu erfinden. Für die meisten ist das faszinierend und beängstigend zugleich.

Rechtsberatung war gestern. Legal Tech ist heute. Legal Coaching ist morgen!

 

Der Trend zu Automatisierung, Standardisierung und Optimierung wird immer mehr Fahrt aufnehmen. Professioneller Beziehungsaufbau läßt sich jedoch weder optimieren noch durch Algorithmen und Legal Tech abbilden. Die Persönlichkeit des Anwalts, der menschliche Faktor, wird zunehmend zur Schlüsselfunktion werden.

Legal Coaching – das professionelle Krisen – und Konfliktmanagement durch eine starke Persönlichkeit –  kann und wird in jedes Mandat jeden Fachgebietes einfließen. Es bedarf nicht wie bei der Mediation einer gesonderten Beauftragung oder Abgrenzung, da der Anwalt seine Parteilichkeit beibehält.

 

JurCoach ist dabei die erste professionelle Coaching-Ausbildung für Anwälte und Juristen nach internationalen Qualitätsstandards und speziell auf den juristischen Alltag zugeschnitten. Es bedarf weder besonderer Vorkenntnisse noch einer  Mediationsausbildung oder einer „allgemeinen Coachingausbildung“. Und ist sofort nach Abschluss der Ausbildung in Ihre Rechtsberatung integrierbar und einsetzbar.

Legal Coaching:

Wenn Sie Ihren Mandanten mehr bieten wollen als austauschbares Fachwissen!

Wenn Ihre Persönlichkeit zählen soll!

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS:

Vier Gründe für eine professionelle Ausbildung zum Krisen- und Konfliktmanager:

1. „Coachen“ Sie bereits jetzt Ihre Mandanten, um für Ihre juristische Beratung eine klare Aufgabenstellung und Zielsetzung zu erhalten und fehlt Ihnen hierzu aber das fundierte Rüstzeug?

2. Wollen Sie mit einer modernen und zukunftsorientierten Zusatzqualifikation Ihr berufliches Portfolio erweitern, als Karrierebooster und Abgrenzung zu Konkurrenten gleichermaßen?

3. Möchten Sie Ihre Kommunikationskompetenz auch in schwierigen Situationen erhöhen, beispielsweise bei emotionalen oder politisch sensiblen Themen, Partnermeetings und Personalführung?

4. Oder möchten Sie einfach etwas Neues und Spannendes dazulernen, sich persönlich weiterentwickeln und Coaching für sich ausprobieren?

Wenn Sie mindestens eine Frage mit JA beantwortet haben, dann ist „Jurcoach“, die CLP-Ausbildung zum zertifizierten juristischen Coach, genau das Richtige für Sie! Die Ausbildung umfasst daher neben dem „kommunikativen Rüstzeug“ auch die Einbindung, Zulassungsvoraussetzungen und Abrechnung innerhalb der Rechtsberatung. Jetzt anmelden unter www.CLP-JurCoach.de oder gleich Ihren Platz für 2018 sichern unter: https://www.eventbrite.de/e/clp-jurcoach-ausbildung-tickets-28389557932

 

 

Die Zukunft der Weiterbildung – Was Weiterbildung heute können muss

Am 24./25. November 2017 lädt Dr. Tutschka als Präsidentin der ICF Deutschland zum jährlich stattfindenden  Coachingtag ein – diesmal zu den Themen „Zukunft Weiterbildung“ und „QualitätsCoaching“. Die Internationale Coach Federation (ICF) ist der größte non-profit Berufsverband professioneller Coaches weltweit. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Fach- und Weiterbildungskonferenz lädt die ICF erstmalig zusammen mit der Weiterbildungsmesse myQ ein.

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Wie relevant Weiterbildungsmaßnahmen für die berufliche, als auch persönliche Entwicklung sind und welche Rolle Coaching dabei spielt, hat die MyQ-Messe im Interview mit  Frau Dr. Geertje Tutschka erfahren:

„1. Liebe Frau Dr. Tutschka, Sie sind Rechtsanwältin, Dozentin an der Fernuni Hagen und Autorin, um nur einige wenige Ihrer vielen Tätigkeiten aufzuzählen. Daneben geben Sie auch Seminare und Workshops für Juristen im Bereich des Training und Mentoring. Welchen Stellenwert hat hier Coaching?

Coaching ist in der Legal Branche etwas, was erst in den letzten Jahren Akzeptanz erfährt. Gerade Juristen sind sehr skeptisch und wenig experimentierfreudig. Aufgrund der konservativen Ausbildung, die fast ausschließlich rein fachlicher Art ist, sind sie es nicht gewohnt, interdisziplinär zu arbeiten und besondere Soft Skills auszubilden. Das rächt sich jedoch, wenn die Junganwälte und Nachwuchsjuristen in die Praxis entlassen werden. Selbstverständlich sind betriebswirtschaftliches Verständnis, Grundkenntnisse von Marketing und Projektmanagement hilfreich, wenn man eine Kanzlei eröffnet oder als Unternehmensjurist startet. Ganz zu Schweigen von Kommunikations- und Führungskompetenz. Coaching ist folglich sehr oft das individuelle Folgeprodukt nach einem Training oder Workshop, um das Gelernte tatsächlich in die eigene Kanzlei nachhaltig zu implementieren. Daneben wird Coaching wie in anderen Branchen eingesetzt; um die Karriere strategisch zu entwickeln, die eigene Kanzlei neu zu positionieren, seine Performance zu steigern  oder schlicht, um bestimmte persönliche Lebensthemen zu bearbeiten.

Es gilt wie überall: Selbstverständlich geht es auch ohne Coaching – aber mit Coaching kommt man einfach schneller und treffsicherer ins Ziel. Und wer hat heute schon noch Lebenszeit zu verschenken?


2. Stellen Sie bitte kurz die ICF Deutschland dar und was den Verband von anderen Coach-Verbänden unterscheidet.

Die International Coach Federation (ICF) hat 30.000 Mitglieder in 140 Ländern, davon sind 20.000 nach den Qualitätskriterien des ICF zertifiziert. Das bedeutet, dass jeder dieser Coaches mindestens 80 Klienten erfolgreich und qualitativ hochwertig gecoacht hat. Das sind 1,6 Millionen zufriedene Coachingkunden rund um den Globus.
Die ICF hat sich der Förderung des Coaching-Berufs verschrieben und arbeitet ständig am Aufbau eines weltweiten Netzwerkes aus lizenzierten Coaches in vielfältigen Coaching-Disziplinen. Die ICF repräsentiert aktiv alle Facetten der Coaching-Branche, darunter Unternehmens-, Lebens-, Führungskräfte-, Beziehungs- und Karriere-Coaching. Alle Mitglieder arbeiten am gemeinsamen Ziel, das Bewusstsein für Coaching zu verstärken, die Integrität des Berufsstandes zu bewahren und sich kontinuierlich anhand der neuesten Forschungen und Praktiken weiterzuentwickeln.

Wir sind der größte Berufsverband professioneller Coaches weltweit, d.h. unsere Mitglieder sind alle hochwertig ausgebildet und arbeiten als Coach.
Innerhalb Deutschlands unterscheiden wir uns von anderen Verbänden dadurch, dass wir als einer der wenigen Verbände nur professionelle Coaches als Mitglieder haben (keine Coachinteressierten, Trainer oder Berater) und gleichzeitig Coaches auf der ganzen Welt vereinen und nicht an den deutschen Ländergrenzen aufhören.

Mit dem Round Table der Coachingverbände (RTC) setzen wir uns für eine Vereinheitlichung von Qualitätsstandards auch in Deutschland ein. Diese einheitlichen Qualitätsstandards für Deutschland  werden beispielsweise vom RTC auf dem Coachingtag vorgestellt.


3. Der Coaching Tag der ICF Deutschland findet parallel zur myQ Weiterbildungsmesse statt. Was sind die Beweggründe seitens ICF Deutschland ihre wichtigste Jahresveranstaltung mit der myQ Messe zusammenzulegen?

Unser Coachingtag wird in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag feiern. Längst hatte er sich aus einer reinen Mitgliederveranstaltung heraus zu einem „Geheimtipp“ der Coaching-Branche entwickelt. Mittlerweile ist dieser zu einem festen Bestandteil der Coachingkongreß-Szene Deutschlands aufgestiegen. Aufgrund immer größerer Nachfrage war es dringend an der Zeit, der Veranstaltung ein neues modernes Gesicht zu geben. Das neue Konzept sollte vor allem unsere Verbandsziele unterstützen: Professionalisierung und Qualität. Deshalb haben wir nach einem starkem und kompetentem Partnern gesucht – und diesen in der myQ Weiterbildungsmesse gefunden, einem Profi auf dem Gebiet des Messe- und Eventmanagement. Wir sind sehr stolz auf diese langfristige Zusammenarbeit.

Das Jubiläum im November wird damit gleichzeitig der Startschuss für das neue Veranstaltungskonzept und der Beginn von etwas ganz und gar Neuem und Großartigem sein – einzigartig auf dem deutschsprachigen Markt.

4. Der Verband der ICF Deutschland ist an beiden Messetagen mit einem eigenen Stand auf der myQ Messe vertreten. Welchen Mehrwert bietet die ICF Deutschland interessierten Messebesuchern?

Die Internationale Coach Federation (ICF) wird sich auf dem Messestand als Berufsverband professioneller Coaches präsentieren – gemeinsam mit dem deutschsprachigen ICF DACH, den deutschen Nachbarländern, sowie ausgewählten GastChaptern des ICF. Das bietet den Messebesuchern vor allem den Mehrwert, sich zusätzlich zum Kongressprogramm auf dem Coachingtag, direkt über unsere weltweit einheitlichen Standards informieren zu können. Die ICF-Coachingausbildung ist auf dem Arbeitsmarkt weltweit anerkannt.

Für Personaler und Unternehmen werden wir unsere neuaufgelegte HR-Broschüre „Qualitätsmanagement im Coaching“, welche speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen ist, ausliegen haben und weiterführende Informationen geben.

Weiterbildungsinteressierte finden viele nützliche Tipps, woran Sie einen guten Coach erkennen können oder worauf sie bei einer Coaching-Ausbildung achten sollten. Dafür stehen ausgewählte Coaches und Ausbilder vor Ort am Stand und beraten Interessierte gern.

Und Coaches werden unsere Kooperationspartner spannend finden, die erstmalig dabei sein werden. Unser Kooperationspartner unterstützen unsere Mitglieder das ganze Jahr hindurch in vielfältiger Hinsicht und tragen daher deutlich zu deren Professionalisierung bei.


5. Auf der myQ-Messe finden Besucher, neben zahlreichen renommierten Ausstellern aus dem Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungssektor, die Coaching-Zone vor. Neben kurzen Einzelcoachings, Beratungsgesprächen oder konkreten Angeboten zu Coaching-Seminaren werden hier inspirierende Redebeiträge auf dem Tagesprogramm stehen. Wie greifen Weiterbildung und Coaching ineinander?

Coaching ist ein ganz wesentlicher Baustein im Rahmen der Weiterbildung. Während andere Angebote vor allem Wissen transferieren und Know How vermitteln – Seminare, Workshops, Trainings – sichert Coaching das persönliche Fortkommen des Einzelnen. So bleibt vermitteltes Wissen nicht nur Theorie. Beides Zusammen stellt also eine ideale gegenseitige Ergänzung dar.“

(Das Interview erschien am 11.09.2017 im Blog der MyQ-Messe.)

Dr. Tutschka hat übrigens die einzigartige Coachingausbildung nur für Anwälte und Juristen zum Konflikt- und KrisenCoach entwickelt. (Infos zu JurCoach hier)

Erleben Sie Dr. Tutschka live am 24.11.2017 auf dem Coachingtag und am 25.11.2017 auf der MyQ-Messe. (Alle Termine und Vorträge auf www.coachingforlegals.com)

Wollen Sie sich über aktuelle Themen und Trends im Bereich Coaching und Weiterbildung informieren? Dann schauen Sie doch bei der myQ-Weiterbildungsmesse in München und der Prämuimkonferenz Coachingtag vom 24.-25. November 2017 vorbei! Hier erhalten Sie einen fundierten Überblick über den Weiterbildungsmarkt! Alle Infos auch auf unseren Social Channels Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mehr Infos auf: www.Coachingtag.com!

 

 

Happy Birthday!

Jahrestag: Drei Jahre gibt es den JurCoach-Blog von CLP nun schon.

110 Beiträge, 15.000 Leser und zahlreiche Veröffentlichungen in anderen Medien später gehört er für viele einfach dazu – der besondere Blog für Anwälte und Juristen, der sich nicht mit aktuellen Fällen beschäftigt, sondern mit den Menschen in diesem Berufsstand und allem, was das Berufsleben als Anwalt und der Alltag in Kanzlei und Unternehmen so mit sich bringt.

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Ich habe lange überlegt, welches Thema für diese Jubiläumsausgabe passend wäre.

Drei Jahre sind für einen Blog eine „Ewigkeit“ – er gehört sozusagen bereits zum „alten Eisen“. Doch sein Konzept funktioniert nach wie vor: seine Beiträge erzielten in diesem Sommer Rekordwerte! Und so haben wir weder vor, den JurCoach zu beenden noch ihn zu verändern. Kein Thema also.

Ich möchte mich bei Ihnen, liebe Leser, bedanken! Für Ihre Treue, Ihre Zeit, Ihre Kommentare, Shares und Likes.

Herzlichen Dank! Ohne Sie wäre der JurCoach-Blog undenkbar!

Jahrestag: Doch wie feiert man einen Geburtstag am Besten?

… mit Gleichgesinnten, Freunden und Familie – mit einem guten Essen und einer guten Flasche Wein. Voila!

Auf Sie. Auf uns. Und noch viele JurCoach-Beiträge!

 

In diesem Sinne

Herzlichst –

Ihre Dr. Geertje Tutschka

 

# Und sonst so?

Man müßte mal… Irgendwann werde ich… Ja früher hatte ich Zeit für sowas…

Hören Sie sich das auch viel zu oft sagen? Ich möchte Sie einladen.

Wozu? Diese Worte ein für alle mal aus Ihrem Wortschatz zu streichen! Hören Sie auf damit, Ausreden dafür zu suchen, nicht zu leben. Leben Sie!

Fangen Sie an darüber nachzudenken, was das für Sie heißt.

Mit den Beiträgen zu  # Und Sonst So? möchte ich Sie dazu inspirieren:


Ich schreib gern. Doch einen ganzen Roman zu schreiben hatte ich mir nie zugetraut. Und woher auch die Zeit dafür nehmen? Oder wovon leben, wenn man sich die Zeit nehmen würde? Doch irgendwann fing ich einfach an. Und es machte unglaublich viel Spaß!

Vor genau fünf Jahren wurde dann mein Roman „Fern der Heimat so nah“ veröffentlicht. Was ich als „serialized eNovel“ im September 2012 begonnen hatte, erhielt schon im März 2013 und damit noch vor Fertigstellung die Nominierung zur ShortList des IndieAwards der Leipziger Buchmesse als bester deutschsprachiger Roman. Mein Traum war wahr geworden: Meine Expatriate-Geschichte wurde in deutschen und amerikanischen Medien vorgestellt; ich wurde zu Lesungen in den USA und Deutschland eingeladen. Die Leserstimmen waren überwältigend.

Das alles war vor fünf Jahren – viel zu lange her, wenn Sie mich fragen.

 

Heute ist das Buch in deutsch und englisch überall auf der Welt erhältlich – im Buchhandel oder auch bei Amazon.

Ich habe dabei viel gelernt. Nicht nur wie man einen Roman schreibt. Sondern vor allem, dass man seine Träume ernst nehmen muss.

„Ich war noch niemals in New York…“ beginnt der gleichnamige Udo Jürgens Song über das Aussteigen, über das „Man-müßte-mal“ und das „Irgendwann-werde-ich“ (Sie erinnern sich vielleicht: der vorherige Blog-Beitrag von MacCoach).

Man muss nicht immer neu beginnen, um anzufangen. # Und sonst so?

In diesem Sinne

Herzlichst –

Ihre Dr. Geertje Tutschka

„Ich war noch niemals…“ – Coaching für Aus- und Umsteiger

Ein Coach ist der beste Gesprächspartner für erfolgsorientierte Veränderungsarbeit. Es gibt Situationen im Leben, in denen wir uns nicht so richtig wohlfühlen. Es ist unangenehm sich gewissen Zwängen ausgesetzt zu fühlen. Wir sind müde und unsere Umgebung verlangt immer mehr von uns.

Aussteigen hat immer zwei Seiten. Am Ende kann Einsamkeit und Desorientierung stehen. Bleiben kann, wenn es freiwillig ist, auch die richtige Entscheidung sein.

Mehr dazu hier bei MacCoach:

Quelle: Coaching für Aussteiger und Umsteiger

Teurer als unstrategisches Marketing ist nur kein Marketing!

Dr. Tutschka schreibt im aktuellen eMagazin „Kanzleimarketing“ zur Bedeutung der Strategieentwicklung im Kanzleimarketing und den neuen Möglichkeiten im online-Marketing.

Sie schlägt damit eine Brücke zu ihrem Beitrag im eBook „Kanzleimarketing kompakt – Wie Sie Mandanten finden und binden“ des Deutschen AnwaltVerlages (2016), in dem Sie zum Thema „Marketing zur Personalgewinnung“ und das „Branding als Arbeitgeber“ schrieb.

„Kanzleimarketing muss heute vor allem zwei Aufgaben erfüllen: Geschäft bringen und Umsatz steigern.“

Ein Standpunkt, den sie auch als Autorin der Studienunterlagen für den Masterstudiengang Recht an der FU Hagen zum Thema „Strategische Ausrichtung und Marketing für Kanzleien“ für das kommende Semester (2017/2018) vertritt. Dr. Tutschka verantwortet an der FU Hagen für den Masterstudiengang Recht bereits das Thema „Zeitmanagement für Anwälte und Kanzleien“(2016/2017).

Als VorstandsVorsitzende der ICF Germany leitet sie insbesondere das Ressort Öffentlichkeitsarbeit und launcht die Premiumkonferenz „Coachingtag“ im neuen, modernen Veranstaltungsformat im November in München. Die Internationale Coach Federation (ICF) ist der größte Berufsverband professioneller Coaches weltweit. Ihr aktuelles Interview zu ihrer Führungsrolle mit dem Magazin für Führung, Personalentwicklung und eLearning „Wirtschaft und Weiterbildung“ (Juli/August 2017) finden Sie hier.

Worauf es beim Marketing ankommt erfahren Sie im Artikel: