Coach + Erfahrung = Erfolg?

        In den letzten Beiträgen haben wir festgestellt, dass die zwei wesentlichen Erfolgsfaktoren beim Coaching die Qualifikation des Coaches und dessen Erfahrung im Lebens- udn Berufsumfeld des Klienten sind.
        Eine gewisse Qualitätsgarantie kann dabei die Zertifizierung des Coaches durch einen Berufsverband sein, wie beispielsweise durch die ICF, der International Coach Federation. Diese hat Kernkompetenzen und Ethikrichtlinien entwickelt, anhand derer sich jeder ICF-Coach auf der ganzen Welt gleichermaßen messen lassen muss. Unter anderem beinhalten diese eine fundierte Ausbildung und Praxiserfahrung mit verschiedenen Methoden, Mentorcoaching bzw. Supervision, den Chemiecheck vor jedem Coachingvertrag und das Abschliessen einer Coachingvereinbarung sowie eines Coachingvertrages sowie die jederzeitige Beendigungsmöglichkeit des Vertrages.
        Doch woran erkennt man eigentlich als potentieller Klient, ob die Chemie stimmt? Grundsätzlich sollte man als potentieller Klient darauf bestehen, dass vorab ein kostenfreies Gespräch stattfindet, in welchem sich der Coach persönlich und mit seiner Arbeit und Qualifikation vorstellt und der Klient einen ersten Einblick in die zu besprechenden Themen gibt. Hierbei sollte auch schon ein erstes Mini-Coaching stattfinden, um den Klienten mit Coaching und den Methoden des Coaches vertraut zu machen. Selbstverständlich sollte sein, dass dieses Vorgespräch mit absoluter Diskretion und unverbindlich, also ohne Vertragsverpflichtung durchgeführt wird. Teil des Gespräches sollten auch bestimmte Parameter für die Coachingarbeit sein, wie das Zeit- und Finanzbudget, Face to face oder per Telefon. Dieses Erstgespräch sollte insgesamt nicht länger als 60 Minuten sein. Selbst bei einem Erstgespräch per Telefon wird Coach und Klient schon bald deutlich, ob die Chemie zwischen beiden stimmt, Thema und Methode sowie Budget und Angebot zueinander passen.
          Zuguterletzt wurde erwähnt, dass der Coach finanziell nicht auf diesen Auftrag angewiesen sein sollte. Warum? Hintergrund ist, dass auch der Coach sich vor Abschluss des Vertrages ehrlich fragen sollte, ob er gern mit diesem Klienten zu diesem Anliegen arbeiten möchte und er den avisierten Coachingerfolg für möglich hält. Während der Coachingarbeit sollte jeder Coach so frei sein, die Arbeit mit dem Klienten dann abzubrechen bzw. zu beenden, wenn er den Caochingerfolg nicht (mehr) für möglich hält oder er die Hilfe eines anderen Experten (Therapeut, Jurist etc.) für förderlicher hält. Im Übrigen verdienen ohnehin über 75 % aller Coaches ihren Lebensunterhalt nicht allein mit Coaching, sondern mit Beratung und Training bzw. arbeiten in verwandten Berufen. Finanzielle Abhängigkeit des Coaches dürfte daher eher selten vorliegen.

Alles in allem ist also zu sagen, dass die Arbeit mit einem zertifizierten Coach mit eigener Erfahrung im Beruf des Klienten dann erfolgversprechend ist, wenn die Chemie zwischen Coach und Klient stimmt und ein entsprechender Coachingvertrag abgeschlossen worden ist.

Was aber genau in einen solchen Coachingvertrag hinein sollte?

Lesen Sie im nächsten Beitrag! Bleiben Sie also dran!

Herzlichst,

Dr. Geertje Tutschka

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