Die Zukunft ist weiblich – Frauen und der Wille zum Erfolg

Sheryl Sandberg, COO von Facebook und „Superstar der Internetbranche“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) sagt: Viele Frauen wollten gar nicht an die Spitze, Verantwortung übernehmen und im Rampenlicht stehen.

Sie fordert deshalb Frauen auf: LEAN IN – Häng Dich rein. Denn Sie ist fest davon überzeugt, dass jede einzelne Frau ihren persönlichen Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau leisten muss.
Der Feminismus ist kaum 100 Jahre alt und gilt schon als überholt. Mädchen und junge Frauen von heute sind in dem Bewusstsein aufgewachsen, dass ihnen die Welt offen steht, dass alles möglich sei. Doch das ist ein Trugschluss. Natürlich sind Familie und Kinder überwiegend Aufgabe und Verantwortung der Frau. Und wie die aktuellen Zahlen zeigen, sind Frauen – die 50 % der Weltbevölkerung ausmachen – in Beruf und Politik längst nicht überall vertreten, oft noch nicht einmal zu einem Drittel. Das Einkommensdefizit von Frauen stagniert seit Jahren: in den meisten Ländern arbeiten Frauen im Vergleich zu Männern spätestens im letzten Drittel des Jahres kostenlos. Und in Wissenschaft und Medizin nimmt man nur langsam und widerstrebend zur Kenntnis, dass das traditionell vorherrschende Konzept, Frauen seien „kleine Männer, die Kinder bekommen können“ nicht nur naiv sondern schlicht falsch ist und Medizin für Frauen grundsätzlich anders funktioniert.
Doch warum schaffen es trotz gleicher Ausbildung, trotz Frauenquote und Ausbau der Kinderbetreuungsplätze immer noch so wenige Frauen an die Spitze? Hat Sandberg am Ende Recht: Wollen wir Frauen gar nicht an die Spitze; wollen wir keinen Erfolg?
Diese Frage ist nicht ohne einen Exkurs in die historisch-gesellschaftlich bedingten und physiologisch-psychologisch mitgegebenen Besonderheiten der Weiblichkeit zu beantworten. In meiner Rolle als Business-Coach und Trainer von Anwälten und Juristen begleitet mich dieses Thema seit Jahren, wenn es darum geht, meine Berufskolleginnen auf ihrer persönlichen Erfolgsleiter zu unterstützen:

In Österreich gibt es 5.500 Anwälte, nahezu doppelt so viele wie noch vor 30 Jahren. Dies entspricht dem internationalen Trend. Doch obwohl heuer mehr Frauen als Männer studieren, lassen sich weniger als die Hälfte der ausgebildeten Anwältinnen in Österreich nieder. Österreich hat sich damit im europäischen Vergleich in eine Schlusslichtposition katapultiert. Was bedeutet es für ein Land, wenn der allgemeine gesellschaftliche Wandel zu einer Gleichstellung von Mann und Frau sich nicht auch im Anwaltsberuf vollzieht? Welchen Einfluss haben Anwälte auf die Gesetzgebung, Rechtsprechung, den gesellschaftlichen Wandel? Die Zukunft ist weiblich – auch in der Anwaltschaft. Haben wir Österreicherinnen auch den Willen zum Erfolg?

Auf der „Job and Career for Women„, der Karriere- und Weiterbildungsmesse für Frauen, die gerade in der Messe in Wien stattfindet, werde ich meine Antwort auf diese Frage in meinem Keynote-Vortrag um 14.15 Uhr im Praxisforum 1 präsentieren.

Ich freu mich auf Euch –

Ihre Dr. Geertje Tutschka

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