DATreffen sich Anwälte: CLP auf dem Deutschen Anwaltstag in Berlin vom 01.-03.06.2016

CLP auf dem Deutschen Anwaltstag in Berlin vom 01.-03.06.2016

Vom 01.-03.06.2016 findet in Berlin der 67. Deutsche Anwaltstag statt – die Konferenz mit begleitender Fachausstellung für die Rechtsbranche auf dem deutschsprachigen Markt. Für CLP gehört seit Jahren die begleitende Fachausstellung Advotec zum jährlichen Highlight in der Mitte des Jahres. Wir zählen mittlerweile zu den ständigen Premiumausstellern. Sie finden uns deshalb mit unserem Stand B11 direkt gegenüber des Standes des Deutschen Anwaltvereins, dem Gastgeber der Konferenz. Die Advotec wir am Donnerstag und Freitag von 9.00-18.30 Uhr im Estrel Hotel (Adresse unten) stattfinden und kann kostenfrei besucht werden.

Was erwartet Sie?

1. CLP-JurBiz: Kanzleiretreats und – incentives

CLP wir mit insgesamt vier Mitarbeitern am Stand vertreten sein. Neben unseren klassischen Produkten zu Coaching, Training und Mentoring für Anwälte und Juristen präsentieren wir erstmals auch unsere CLP-JurBiz Kanzlei-Events, -retreats, – incentives und Teamevents sowie unsere aktuellen Seminarthemen wie „Kommunikation“, „Akquise,Pitch and Presentation“ und „Zeitmanagement für Anwälte und Kanzleien“ sowie die Klausurtage für Karriere und Kanzleibusiness für Individualisten.

2. unsere CLP-Referenten:

Selbstverständlich werden auch unsere CLP-Referenten vor Ort sein. Dabei freuen wir uns ganz besonders neben Frau Rechtsanwältin Dr. Geertje Tutschka Ihnen unsere neue CLP-Referentin vorstellen zu können: Am Donnerstag von 12.00-18.00 Uhr wird unsere CLP-Referentin Rechtsanwältin Dr. Anja Schäfer sich mit ihrem Kompetenzthema „Erfolgreiches Netzwerken für Juristen“ vorstellen und am Stand für Fragen zur Verfügung stehen. Ihr Thema wird Sie übrigens auch im Webinar „7 goldene Regeln für erfolgreiches Netzwerken für Anwälte“ (kostenfrei) vorstellen. Jetzt anmelden!

3. Messebonus: Speed-Coaching

Unser traditioneller Messe-Bonus wir in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Nachfrage nun erstmalig in „Speed-Coaching“ bestehen. Wir sind alle sehr gespannt und neugierig darauf, ob die Teilnehmer des Anwaltstages dieses ebenso begeistert annehmen, wie die Studienabsolventen und Berufsanfänger vergangener Konferenzen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich direkt am Stand für eine 15-minütigen kostenfreie und vertrauliche Coachingeinheit im geschützten Bereich beim CLP-Coach Ihrer Wahl anzumelden und diese zu absolvieren. Probieren Sie mal was Neues! Lassen Sie sich überraschen! Mit unserer speziellen Speed-Coaching-Technik erzielen Sie schon in nur 15 Minuten erstaunliche Resultate. Wir freuen uns auf Sie!

„Ihr intensives Speed-Coaching hat mir als frischgebackene Assessorin Jahre der Orientierungslosigkeit erspart. Ich weiß jetzt, wie meine Karriere aussehen soll, wo meine Stärken liegen und kann mich viel besser zwischen den sich mir bietenden Angeboten entscheiden.“
Teilnehmer PANDA University Law@EBS, Wiesbaden Dezember 2015

4. Launch: CLP-JurCoach präsentiert das Top Lawyer Program

Last but not least wird CLP-JurCoach das Top Lawyer Program zum ersten Mal präsentieren. Wenn Sie zu den Besten gehören und Sie in Leadership, Performance, Communication und Personal Development investieren möchten, dann ist diese professionelle und nach internationalen Qualitätsstandards der ICF orientierte Coachingausbildung für Anwälte und Juristen für Sie genau das Richtige. Bewerben Sie sich auf der Advotec um einen der gesponserten VIP-Plätze! Weitere Einzelheiten dazu im Info-Webinar – Jetzt anmelden!

5. Und sonst noch…

Und natürlich werden wir auch unsere Klassiker vorstellen: Coaching, Training, Mentoring für Anwälte und Juristen sowie unseren Blog JurCoach, einen der erfolgreichsten Blogs in der Legal Branche, und neben unserem eNewsletter unsere frisch gestarteten CLP-JurNews als wöchentliches ePaper-Format für News und Events aus der Rechtsbranche.

Wir werden ebenfalls an den Konferenzen, Tagungen, ausgewählten Events und Veranstaltungen teilnehmen und natürlich treffen Sie uns jeden Abend bei den Netzwerkveranstaltungen! Wir freuen uns auf Sie!

Lasst den 67. Deutschen Anwaltstag beginnen! DATreffen sich Anwälte…

Ihr CLP-Team

PS: Damit der DAT für alle ein voller Erfolg wird, überlassen wir nichts dem Zufall: Wenn Sie planen, uns am Stand zu besuchen, buchen Sie bitte vorab einen Besprechungstermin mit „Ihrem“ Referenten. Am Besten per mail unter office@coachingforlegals.com! Zu allen Fragen rund um unsere Produkte berät Sie gern unser Messeteam!

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Diese 7 Netzwerkregeln sind Ihr Karriereturbo

In diesem Artikel stellt unsere CLP-Referentin Rechtsanwältin Dr. Anja Schäfer Ihr Kompetenzthema vor:

Karriereturbo Netzwerken

Das passiert sicher nicht nur mir: Neulich erhielt ich eine Anfrage von einer namhaften Universität, im Rahmen einer Karriereveranstaltung einen Workshop zum Thema „Netzwerken“ zu halten. Auf meine Nachfrage erfuhr ich zunächst, dass mich eine Kollegin weiterempfohlen hatte, die mein Spezialgebiet kannte. Jene Kollegin kenne ich aus dem Netzwerk Deutscher Juristinnenbund (djb), für den ich mich seit mehreren Jahren engagiere.

In meinem Telefonat mit dem Veranstalter berichtete man mir, dass man noch auf der Suche nach weiteren interessanten Referenten sei. Ich habe mir diese Gelegenheit für erfolgreiches Netzwerken nicht entgehen lassen und eine andere Kollegin als Referentin empfohlen. So einfach ist Netzwerken: tue erst etwas für andere, dann tun diese (später) auch etwas für dich.

Alles beginnt mit einem Kontakt.

Viele von Ihnen kennen solche Situationen, bei denen Sie Ihre Kontakte genutzt und (nicht nur) Ihre Karriere durchs Netzwerken vorangebracht haben. Denn wer sich im Networking auskennt, kennt Menschen, die einen fördern, ermutigen und unterstützen, und kann auf diese Weise zielorientierter und leichter den beruflichen und persönlichen Erfolg gestalten. Die Netzwerke anderer bieten darüber hinaus auch den Kontakt zu Menschen, die man sonst nicht erreichen würde. Wenn Sie im Nachgang überlegen, durch welche Menschen sie andere Menschen – die mittlerweile ein wichtiger Teil Ihres Lebens sind – kennengelernt haben, dann hat es häufig mit dem Kontakt zu einer Person angefangen.

Die sieben goldenen Regeln fürs Netzwerken:

Netzwerken ist – kurz zusammengefasst – die richtige Mischung aus „Geben“ und „Nehmen“. Und das Schöne daran ist, dass es jeder lernen kann, wenn er/sie die nachfolgenden „sieben goldenen Netzwerkregeln beachtet.

  1. Die wichtigste Spielregel dabei ist: zuerst „Geben“. Bieten Sie einen Nutzen, wo und wann immer es möglich ist, denn Netzwerken ist kein Selbstbedienungsladen.
  2. Fordern Sie aktiv ein Feedback bzw. eine Gegenleistung – zumindest in Gestalt eines „Dankeschöns“ – ein, mit anderen Worten „nehmen Sie“, was der andere Ihnen zu bieten hat.
  3. Haben Sie dabei stets „die Win-Win-Situation“ im Blick: Nehmen Sie an, was Ihnen der andere anbietet. Auf diese Weise hat jeder gewonnen und nicht das Gefühl, da „sei noch etwas offen“.
  4. Nutzen Sie Ihr „Vitamin B“, d. h. Ihre Beziehungen, für sich und andere, denn Ihre Beziehungen machen sprichwörtlich „das Salz in der Suppe“ aus.
  5. Nutzen Sie jede Gelegenheit für sich und ihre Karriere, um „sehen und gesehen“ zu werden.
  6. Investieren Sie Zeit, Energie und sofern notwendig auch Geld, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.
  7. Bleiben Sie am Ball, pflegen Sie Ihre Kontakte und empfehlen Sie andere Menschen weiter.

Sie werden feststellen, je mehr Sie andere unterstützen, desto mehr kommt bei Ihnen wieder an. Denn jeder, der netzwerkt, kann nur gewinnen. Und nun: Treten Sie in Aktion und knüpfen Sie Ihre Kontakte!

Das Angebot für Sie: Webinar zum Thema „Netzwerken für Juristen/Juristinnen“.

Wollen Sie bequem von zuhause und kostenfrei mehr zum Thema „Netzwerken“ erfahren? Dann nutzen Sie unser Webinar am Dienstag, 14. Juni um 19.30 Uhr!

In diesem Webinar erfahren Sie von mir neben weiteren Infos zu den oben stehenden goldenen Netzwerkregeln auch die wichtigsten No-Go´s beim Netzwerken, welche Netzwerke es für Jurist/Innen gibt, wie man Netzwerkmitglied werden kann, und was es bei der Kommunikation zu beachten gilt.

Hier können Sie sich für das Webinar „Netzwerken“ am Dienstag, 14. Juni, um 19.30 Uhr mit mir anmelden:

https://attendee.gotowebinar.com/register/4370037926615363843

Lassen Sie sich von mir im Webinar inspirieren, finden Sie Antworten bzw. neue Ideen und probieren Sie es danach praktisch aus.

Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und stehe für Fragen gern zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Dr. Anja Schäfer

Rechtsanwältin & Business Coach

PS: Im nächsten Artikel erfahren Sie wie Sie online mit den Möglichkeiten der Social Media Plattformen gewinnbringend netzwerken: Anmeldung für den Blog JurCoach

Sie wollen zu den Besten gehören? Dann ist das Top Lawyer Program genau das Richtige für Sie! Alle Infos dazu unter www.CLP-JurCoach.de oder in unserem Info-Webinar!

ANWALTSKARRIERE: ERFOLG IM ANWALTSBERUF IST KEIN ZUFALL (Interview mit Mag. Kosa LL.M., Schönherr, Wien a.d.)

Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall. 

Ist es immer nur das Ergebnis harter Arbeit? Oder kommt es auch darauf an, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun? Was ist das Geheimnis erfolgreicher Juristen? Worauf sollte man von Anfang an achten? Ergreift man wirklich jede Chancen? Und ist die Entscheidung für die Karriere tatsächlich eine Entscheidung gegen ein erfülltes Privatleben?

In unsere Reihe “Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall” stellen wir Ihnen Top-Juristen und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept vor.

Kosa_Monika (3) (8).jpg  Mag. Monika Kosa, LL.M. (Dr.iur. in Ungarn) hat in Ungarn, Frankreich und Deutschland Jura mit dem Schwerpunkt Europarecht studiert. Nach der Tätigkeit bei Rödl&Partner in Budapest arbeitete sie bei Österreichs führender Kanzlei Schönherr Rechtsanwälte GmbH in Wien.

Ich habe sie nach ihrem Erfolgsrezept gefragt.

Frau Mag. Kosa, LL.M., Sie haben sich nach Ihrer Tätigkeit als Rechtsanwaltsanwärterin bei Rödl&Partner in Budapest bzw. bei Österreichs führender Kanzlei Schönherr Rechtsanwälte GmbH jetzt bewußt für eine Familien- und Bildungspause entschieden. Bei Women in Law (Wien) haben Sie einen vielbeachteten Artikel dazu geschrieben, in welchem Sie für moderne und alternative Karrierewege auch für Top-Juristen plädieren.

Was haben Sie als Juristin erreicht und warum?

Neben meiner ersten Arbeitserfahrung bei Rödl&Partner in Budapest schloss ich das Studium der Gleichwertigkeit (Nostrifikation) an der Universität Wien ab, habe im Anschluss daran das Gerichtsjahr in Österreich absolviert und als Rechtsanwaltsanwärterin bei Schönherr im Bereich Corporate/M&A in Wien gearbeitet. Dabei haben mich die gute Infrastruktur, das professionelle Arbeiten auf hohem Niveau und die herausfordernden Fragestellungen mit internationalem oder europarechtlichem Bezug sehr begeistert. Ich habe für meinen Job wirklich gebrannt. Zu sehr. Und ich musste mich irgendwann zwischen meiner Gesundheit und meinem Privatleben auf der einen und meiner Karriere und diesem spannenden Job auf der anderen Seite entscheiden.

Ich habe mich bewusst für ersteres entschieden und eine Auszeit eingelegt, in der ich Familie gegründet und mich in verschiedenen Gebieten (juristische, aber auch andere Themen) weitergebildet habe.

Was mir mein privater sowie beruflicher Weg im Nachhinein zeigt ist, dass vieles nicht planbar und geplant war: mit der Entscheidung zur höheren Bildung habe ich meinem Leben zwar früh eine Richtung gesetzt, die einzelnen Weggabelungen ergaben sich aber Schritt für Schritt. Meine Geschichte ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Leben (und dementsprechend auch die Berufsbahn) nicht linear, sondern organisch ist…

Wäre also die Entscheidung für die Karriere tatsächlich eine Entscheidung gegen ein erfülltes Privatleben gewesen?

In meinem Falle wäre das so gewesen, ja.

Bei vielen Kanzleien ist beispielsweise eine Art Alles-oder-Nichts-Mentalität zugunsten der Karriere tonangebend. Viele junge Juristen werden damit erst im Laufe der ersten Berufsjahre konfrontiert. Sie würden sich gerne gleichberechtigt und modern definieren, aber die häufig starren Strukturen erlauben das nicht. Meiner Meinung nach herrscht vielerorts immer noch ein sehr starres, veraltetes Bild davon vor, wie eine Karriere als Anwalt auszusehen hat. So ist es beispielsweise in Österreich de facto immer noch nahezu ausgeschlossen, als Rechtsanwaltsanwärter in Teilzeit zu arbeiten.

Ich wollte das aber nicht so hinnehmen.

Mir war neben dem beruflichen Weiterkommen auch die Familiengründung und Zeit für Lebenserfahrung, Persönlichkeitsentwicklung wichtig. Auf Dauer wäre ich in meinem Beruf nicht glücklich gewesen, wenn ich im Hinterkopf immer gewusst hätte, diesen Teil meiner Persönlichkeit vernachlässigt zu haben. Mit der Familien- und Bildungspause hatte ich endlich die Möglichkeit, meine Erfahrung, dass Bildung der Schlüssel für ein erfülltes Leben ist, nun auch mit weiteren Studien und Ausbildungen und ehrenamtlicher Arbeit zu untermauern. Gerade bin ich dabei, eines meiner Herzensprojekte zu verwirklichen: die Gründung eines Kindergartens der besonders auf die Bedürfnisse von AnwältInnen zugeschnitten ist und damit dazu beiträgt, die institutionellen Rahmenbedingungen dafür zu verbessern, dass Wiener AnwältInnen zukünftig leichter die Balance meistern können, gleichzeitig gute AnwältInnen und gute Eltern zu sein.

Inspiriert hat mich dabei das Buch „Unfinished Business“ von Anne-Marie Slaughter, die dafür plädiert, unterschiedliche Lebens- und Arbeitsmodelle zuzulassen, Betreuungsleistungen anzuerkennen und in Carearbeit sowie Caregivers zu investieren. Die Pluralität der Arbeits- und Lebensentwürfe zu ermöglichen bedeutet einerseits den institutionellen Hintergrund auszubauen, um überhaupt Wahlmöglichkeiten zu erlauben. Anderseits wäre es an der Zeit, Fragestellungen auch im Anwaltsberuf zuzulassen wie etwa: Warum sollte man nicht in gewissen Lebensphasen mehr Zeit der Familie oder anderen persönlichen Themen widmen und dafür etwas später wieder voll durchstarten? Wenn wir bis Mitte 60 und noch darüber hinaus arbeiten können (wollen oder müssen) – warum müssen wir dann schon Mitte 30 die höchsten Sprossen der Karriereleiter erklommen haben?

Die Vereinbarkeit von Anwalts-Beruf und Familie sowie eine nachhaltige Karriere für Juristen werden mich zukünftig sicherlich nicht nur privat sondern auch beruflich beschäftigen. Sie dürfen gespannt sein!

Bitte nennen Sie Ihre drei ganz persönlichen Erfolgstipps:

Tipp 1: Work smart not hard! Achte auf Deine Gesundheit.

Zu Beginn meiner juristischen Laufbahn dachte ich noch, dass mehr Arbeit auch mehr Ergebnis bringt. Ich musste erst lernen, dass ab einem gewissen Zeitpunkt einfach die Produktivität und Qualität sinkt. Geistige Tätigkeit wie das Erarbeiten komplexer Lösungsvorschläge und das Schreiben von Stellungnahmen in komplizierteren Rechtsfragen, die auch kreatives, kritisches und divergentes Denken erfordern, braucht einen fitten Geist und häufig bringt es mehr, schlauer zu arbeiten, als einfach nur härter. Tipp Nr. 1 ist daher: work smart not hard. Nur wenn es Dir gut geht kannst Du auch langfristig volle Leistung bringen.

Tipp 2: Sei gelassen! Umwege gehören dazu.

Wir übersehen gerne, dass Erfolg vom Zusammenspiel vieler Faktoren abhängt. Glück ist sicherlich einer davon und auch zur richtigen Zeit das Richtige zu tun, aber auch einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ein wichtiger und häufig unterschätzter Faktor ist der soziale Hintergrund (also zur richtigen Zeit im richtigen Milieu geboren zu sein). Vieles davon ist nicht beeinflussbar oder nur begrenzt planbar, aber man kann immer versuchen, das Beste daraus zu machen und die Möglichkeiten, die sich auf dem Weg auftun zu ergreifen. In meinem Fall war Bildung der Schlüssel für ein erfülltes Leben. Mein Wissensdurst hat mich sogar in fünf Länder Europas geführt, was für mich auch heute noch sehr wertvoll ist.

Mein Tipp Nr. 2 lehnt sich daher an das Gelassenheitsgebet an: Akzeptiere, was Du nicht ändern kannst, tue das, was Du tun kannst und versuche immer, das eine auch klar vom anderen zu unterscheiden.

Tipp 3: Entwickle stetig Deine Soft Skills! Sie sind Dein persönlicher Erfolgsschlüssel.

Mein Plädoyer: es müsste noch viel mehr gezieltes Training während des Studiums in Sachen nachhaltiger Karriereplanung und Lebensentwicklung angeboten werden. Fundiertes juristisches Wissen, Prädikatsexamen und gut klingende Abschlüsse sind häufig ein Vorteil beim Berufseinstieg aber sie sind nicht alles. Zu einem nachhaltigen Bestehen im Beruf bräuchte es mE sowohl an der Universität als auch während der Konzipientenzeit viel mehr Training in Soft-Skills, Themen der nachhaltigen Karriereplanung und gesunden Lebensentwicklung, zB Vereinbarkeitsfragen, Stressmanagement, Konfliktlösung, kooperative und lösungsorientierte Kommunikation. Auf individueller Ebene wäre sehr wichtig von Anfang an auf sich selbst zu achten: sich selbst zu kennen mit seinen Stärken und Schwächen, seiner Persönlichkeit, zu wissen, was man möchte und was einem wichtig ist und vor allem auch auf die eigene Gesundheit und langfristige Leistungsfähigkeit zu achten. Und da passiert auf dem Weg auch vieles: Raum und Zeit für Reflexion und Selbstaktualisierung ist immens wichtig. Da braucht es auch sehr viel Kompetenzförderung von Anfang an. Und unter „von Anfang an“ dürften wir ruhig die Schulzeit mitdenken: es wäre ein großes Umdenken in vielen Bereichen wichtig.

Vielen Dank.

Frau Mag. Kosa lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Wien. In den letzten Jahren beschäftigte sie sich mit Bildungsfragen und nachhaltiger Karriere (ua. engagierte sie sich neben ihrer Arbeit ehrenamtlich für die Förderung von Arbeiterkindern).

Ihr persönliches Lebensmotto lautet:

Das Leben ist bunt oder “Everything will be all right in the end… if it’s not all right then it’s not yet the end.”

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: Mit Training, Coaching und Mentoring unterstützen wir Kanzleien und Juristen bei der beruflichen und unternehmerischen Weiterentwicklung. Finden Sie den für Sie passenden Anwaltscoach oder Juristencoach unter www.coachingforlegals.com.