Warum Qualitätsstandards beim Coaching wichtig sind (Gastbeitrag der ICF)

Die Internationale Coach Federation (ICF) Chapter Germany

feierte im November ihr 15-jähriges Bestehen. Diese 15 Jahre stehen bei der ICF für ein intensives Engagement für Qualität und Professionalität im Coaching. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum fanden im Rahmen einer Festveranstaltung anlässlich des alljährlichen Coachingtages statt, der in Düsseldorf zum Thema „Der Coach als professioneller Unternehmer“ tagte. In der neben dem Coachingtag stattfindenden Mitgliederversammlung wurde außerdem ein neues Vorstandsteam für den ICF Deutschland gewählt. Mit Dr. Geertje Tutschka steht nun die kommenden beiden Jahre eine Frau an der Spitze der ICF Deutschland.

Die Internationale Coach Federation (ICF) ist mit 28.500 Mitgliedern in 132 Ländern der größte Berufsverband professioneller Coaches weltweit. Das deutsche Charter Chapter wurde vor genau 15 Jahren gegründet. Die Vorstandswahlen und die Feierlichkeiten zum Jubiläum fanden zusammen mit dem alljährlichen Coachingtag jetzt in Düsseldorf statt.

Der ICF positioniert sich mit seinen international einheitlichen, strengen Qualitätsstandards für Coaches als Garant für Professionalität und als federführend in der Kunst und Wissenschaft des Coachings. Hierfür setzt er sich beispielsweise auch intensiv im Roundtable mit anderen nationalen Coachingverbänden ein. Mit entsprechenden Zertifizierungen kontrolliert der Berufsverband regelmäßig die Ausbildung und Kompetenz seiner Mitglieder. Mit seinem Qualitätsmanagement zählt er bei den HRlern vieler deutscher, österreichischer und internationaler Unternehmen zu den starken Partnern für Personalentwicklung und –förderung. Die über 10 Sub-Chapter in allen größeren Städten Deutschlands sichern die kontinuierliche Weiterentwicklung und Zusammenarbeit.

„Der Coach als professioneller Unternehmer“ war das Thema des diesjährigen Coachingtags. Viele ICF-Mitglieder, aber auch Coaches anderer Verbände nutzten die Gelegenheit, sich professionell in Themen wie Marketing, Assessments, Kundenbindung und Coaching-Evaluation bei Keynotes, Workshops und dem Work-Cafe mit Spezialisten in diesen Themen fortzubilden, aber auch sich auszutauschen und zu netzwerken. Der nächste Coachingtag wird am 17./18.11.2017 in München stattfinden.

Im Rahmen der Neuwahlen übergab der bisherige Vorstandsvorsitzende Jürgen Bache gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen dann das Zepter an den neuen Vorstand. Neben Dr. Geertje Tutschka wurden Roel Schaart zum 2.Vorsitzenden, Uwe Achterholt als Kassenwarts sowie Peter Tschötschel und Doris van de Sand gewählt.

Dr. Geertje Tutschka, ACC (Associate Certified Coach) und Rechtsanwältin für Deutschland und Österreich setzt sich außerhalb ihrer Vorstandsarbeit als Geschäftsführerin von CLP (Coaching, Training and Mentoring for Legal Professionals) und Business Coach für Anwälte und Kanzleien schon seit Jahren für die Implementierung von professionellen Coachingtechniken in die juristische Ausbildung und die juristischen Berufe ein, um die anwaltliche/juristische Kommunikations- und Changemanagementkompetenz zu erhöhen. Ihre Aufgabe im neuen Vorstandsteam sieht sie vor allem darin, die internationalen ICF-Qualitätsstandards für Coaching auch in Deutschland weiter zu etablieren und den ICF als Berufsverband zu einem starken Partner seiner Mitglieder zu machen. Sie lebt mit ihrem Mann und den drei Kindern an der deutsch-österreichischen Grenze.

Über die ICF:

Die International Coach Federation (ICF) hat sich der Förderung des Coaching-Berufs verschrieben und setzt hohe ethische Standards, bietet unabhängige Zertifizierungen an und arbeitet weiter am Aufbau eines weltweiten Netzwerkes aus lizenzierten Coaches in vielfältigen Coaching-Disziplinen. Die ICF repräsentiert aktiv alle Facetten der Coaching-Branche, darunter Unternehmens-, Lebens-, Führungskräfte-, Beziehungs- und Karriere-Coaching. Die fast 30.000 Mitglieder aus 132 Ländern arbeiten am gemeinsamen Ziel, das Bewusstsein für Coaching zu verstärken, die Integrität des Berufsstandes zu bewahren und sich kontinuierlich anhand der neuesten Forschungen und Praktiken weiterzuentwickeln. ICF-Deutschland vertritt diese Ziele für den deutschen Coachingmarkt seit 2001 für die 420 hier gemeldeten Mitglieder.

http://www.coachfederation.de

http://www.managerseminare.de/ta_News/Neuen-Vorstand,250816

(Der Artikel erschien im Original als offizielle Presseaussendung des ICF Deutschland)

May I introduce to our new Board: ICF Chapter Germany: Peter Tschötschel, Dr. Geertje Tutschka (President), Roel Schaart (Vice President), Doris van de Sand, Uwe Achterholt (von links nach rechts)

Die Zukunft der Anwaltschaft ist weiblich

JurBlog

Die Vergangenheit  und Gegenwart eher männlich

Zumindest nach den Zahlen des Genderbarometers, wonach mehr als 90% der Kanzleiinhaber und Partner männlich sind und mehr als 95% der Verantwortlichen in den Berufsverbänden.

Die Zukunftsstudie des DAV von 2013 hingegen prognostiziert dem deutschen Anwaltsmarkt

„Die Zukunft der Anwaltschaft ist weiblich“.

Genau genommen haben wir die Anwältinnen erst seit ungefähr 100 Jahren. 1916 legte Maria Otto als erste deutsche Jurastudentin ihr Erstes juristisches Staatsexamen ab. Es folgten mehrere Jahre erfolgloses Ringen um die Zulassung zum Zweiten Staatsexamen. Erst nach dem ersten Weltkrieg wurde es schließlich genehmigt, ebenso wie die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft (und übrigens sofort wenige Jahre später unter den Nationalsozialisten wieder entzogen). Bis dahin war der „Anwalt“ mehrere Jahrhunderte ein reiner Männerberuf gewesen.

Haben wir heute – hundert Jahre später – eine ausgewogene Verteilung von Männern und Frauen beim ersten und zweiten Staatsexamens und fast 40 % Anwältinnen und Richterinnen…

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Die Kraft der Dankbarkeit

MIT ZWEI SIMPLEN SCHRITTEN ZU MEHR ERFOLG

Thanksgiving, der höchste Feiertag in den USA, ist heute und wird noch bis Sonntag gefeiert. Spätestens seit gestern, Mittwoch, Mittag werden die Büros und Schulen abgeschossen. Alle sind auf dem Weg nach Hause. Denn Thanksgiving und das gesamte lange Wochenende ist Familie und Freunden gewidmet.

Thanksgiving ist nicht zu verwechseln mit dem christlichen Erntedankfest. Thanksgiving ist eine Danksagung an die Menschen, die mit uns leben und lachen, an das Leben an sich. – nicht an an eine höhere Macht oder aus religiösem Bedürfnis.

Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? Das höchste Fest im Jahr sich selbst und seinen Lieben zu widmen. Freundschaft und Familie für vier Tage uneingeschränkt in den Mittelpunkt zu stellen?

Wann haben Sie sich das letzte Mal bedankt? Wann waren Sie zum letzten Mal dankbar? Und haben es auch tatsächlich gezeigt:

Ihrer Familie, Ihren Kindern, Ihrem Partner, Ihren Eltern? Ihrem Nachbarn? Ihrem Postboten oder Bäcker? Ihrem tierischen Begleiter?

Oder Ihren Kollegen, Ihren Mitarbeitern, die Sie bei Ihren Erfolgen unterstützen, Ihrem Assistenten, der Ihnen den Rücken freigehalten oder vielleicht auch nur ermutigt hat, endlich das schwierige Gespräch zu führen, was Sie schon so lange vor sich her geschoben haben.

Wann haben Sie sich bei denen bedankt, die Ihrem Leben, Ihrer Karriere einen entscheidenden Impuls gegeben haben?

Manchmal genügt schon eine kleine Aufmerksamkeit. Manchmal muss es aber auch ein ganz deutliches DANKE sein.

Vergessen Sie im Alltagsstress, im Hamsterrad nicht die Menschen um sich herum wahrzunehmen. Seien Sie aufmerksam. Nehmen Sie sich Zeit für sie.

Denn sich Zeit für diese Menschen zu nehmen, um ihnen zu danken, heißt: aufmerksam zu sein, sich Zeit für sich selber zu nehmen.

Wenn Sie sich bedanken, zeigen Sie Ihre Wertschätzung für die Unterstützung, die Sie erfahren haben. Und Sie werden noch mehr unterstützt.

Wenn Sie sich bedanken, zeigen Sie Ihre Wertschätzung für die Person. Sie festigen Loyalität, Verbundenheit und Vertrauen.

In zwei Schritten zu mehr Erfolg

Heute ist Thanksgiving. Probieren Sie dies:

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlege Sie, bei wem Sie sich spontan bedanken möchten.
2. Tun Sie es: Bedanken Sie sich bei mindestens zwei Personen aus Ihrem beruflichen oder privaten Umfeld, deutlich und aufrichtig. Mit ein paar passenden Worte.

Mit einem deutlichen „Danke“.

And the magic begins…

In diesem Sinne –

möchte ich mich mit meinem Team bei meine Kunden, Partnern und Unterstützern bedanken –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: CLP (www.coachingorlegals.com) unterstützt Sie mit maßgeschneiderten Kanzlei-Incentivs und TeamEvents. Alle Informationen erhalten Sie auf http://www.clp-JurBiz.de .

Wer mehr zur Geschichte von Thanksgiving erfahren möchte, kann das gern hier im Artikel: „Warum Dankbarkeit zum Ziel führt“ (November 2014)

PPS: „a very personal note“

Ich habe in diesem Jahr meinen Mädchennamen (was für ein Wort) „Thurm“ benutzt. Einige meiner Kontakte, Kunden und Kollegen sprachen mich bereits darauf an.

„At the end – it is still a female thing,“ gab ich dann zumeist zur Antwort. Aber die Wahrheit ist, es ist ein „Vater-Tochter Ding“. Wir alle sind die Tochter/der Sohn unseres Vaters/unserer Mutter. Mein Vater starb in diesem Jahr in einem Verkehrsunfall. In liebevoller Erinnerung und tiefer Dankbarkeit, entschied ich mich, ein Jahr lang wieder unter meinem Geburtsnamen sichtbar zu sein. Ihre Dr. Geertje Thurm.

Mit zwei simplen Schritten zu mehr Erfolg

JurBlog

Die Kraft der Dankbarkeit

Thanksgiving, der höchste Feiertag in den USA, wird ab Morgen bis Sonntag stattfinden. Spätestens Mittwoch Mittag werden die Büros und Schulen abgeschossen. Alle sind auf dem Weg nach Hause. Denn Thanksgiving und das gesamte lange Wochenende ist Familie und Freunden gewidmet. Es ist nicht zu verwechseln mit dem  christlichen Erntedankfest. Thanksgiving ist eine Danksagung an die Menschen, die mit uns leben und lachen, an das Leben an sich.

Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? Das höchste Fest im Jahr sich selbst und seinen Lieben zu widmen? Freundschaft und Familie für vier Tage uneingeschränkt in den Mittelpunkt zu stellen?

Wann haben Sie sich das letzte Mal bedankt?

Wann waren Sie zum letzten Mal dankbar? Und haben es auch tatsächlich gezeigt: Ihrer Kollegin oder Ihren Mitarbeitern, die Sie bei Ihren Erfolgen unterstützt, Ihnen den Rücken freigehalten oder vielleicht auch nur ermutigt haben, endlich das schwierige Gespräch zu führen…

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Diversity in deutschen Kanzleien (Gastbeitrag von Dr. Klaus-Stefan Hohenstatt von Freshfields Bruckhaus Deringer, Hamburg zu ALICE)

„Es geht nicht mehr darum, „kein Problem“ mit LGBT+ zu haben, sondern man will beweisen, dass man sich positiv für Diversity einsetzt.“

Diversity in Kanzleien? Im Rechtswesen auch heute noch eine Seltenheit.  ALICE unterstützt die sog. „LGBT“ auf ihrem Weg nach oben.

Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall. Doch ist es immer nur das Ergebnis harter Arbeit? Oder kommt es auch darauf an, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun? Was ist das Geheimnis erfolgreicher Juristen? Worauf sollte man von Anfang an achten? Ergreift man wirklich jede Chance?

In unserer Reihe “Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall” stellen wir Ihnen Top-Juristen, deren Kanzleien und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept vor. Nachdem wir  Ihnen in der letzten Ausgabe eine Frau vorgestellt haben, die Juristinnen mit PANDA auf ihrem Weg nach oben unterstützt, präsentieren wir Ihnen heute einen Juristen, der Kollegen und Kolleginnen auf ihrem Weg unterstützt.

6560-1479376714-1Dr. Klaus-Stefan Hohenstatt ist Partner in der Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer in Hamburg und Spezialist im Arbeitsrecht. Er ist Autor diverser Fachbücher zum Thema Umstrukturierung, lehrt Betriebsverfassungsrecht und das Recht der Unternehmensmitbestimmung an der Bucerius Law School und ist der deutsche Vertreter im Board der European Employment Lawyers Association.

Herr Dr. Hohenstatt stellt „ALICE“ vor:

(der Beitrag erschien am 16.11.2016 bei UniGlobale und darf mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Hohenstatt hier noch einmal abgedruckt werden):

„Morgen, am 19. November findet in Köln der ALICE Juristensummit 2016 statt, ein in Deutschland einmaliger Event rund um die Themen LGBTI, Diversity, Recht und Karriere. Mit dabei ist auch die Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer. Dr. Klaus-Stefan Hohenstatt, Partner im Bereich Arbeitsrecht, erzählt im Interview über den Wandel in seiner Branche und warum Unternehmen, die Mitarbeitervielfalt – von Herkunft bis sexueller Orientierung – wertschätzen, langfristig erfolgreicher sind.

UNIGLOBALE: Herr Dr. Hohenstatt, beginnen wir mit einem Klischee: Kanzleien sind konservativ und haben mit Diversity nichts am Hut. Würden Sie dem aus eigener Erfahrung zustimmen oder werden die Roben „bunter“?

Klaus-Stefan Hohenstatt: Es stimmt schon: In einer Anwaltskanzlei geht es anders zu als in einem Theaterensemble oder einer Werbeagentur. Aber Rechtsanwälte sind in der Regel freiheitsliebende und liberale Menschen. Inzwischen kann man zumindest bei den international tätigen Sozietäten von einem LGBT-freundlichen und aufgeschlossenen Klima ausgehen. Die Fortschritte sind nicht zu übersehen!

Spielt dabei auch eine Rolle, dass Mandanten zunehmend nach Diversity-Programmen fragen, als Voraussetzung für ein Mandat?

Einige unserer Mandanten haben sehr große und aktive LGBT+ Netzwerke, allen voran die Banken und Versicherungen, zunehmend aber auch Industrieunternehmen. In Deutschland kommt es noch nicht so oft vor, dass Dienstleister über ihre Einstellung zu Diversity Rechenschaft ablegen müssen, wie dies in UK und den USA häufig der Fall ist. Bei Freshfields merken wir aber schon, dass unser großes Engagement für LGBT+ von Mandanten ganz überwiegend sehr positiv gesehen wird.

Welche Bedeutung haben dabei Instrumente wie der „Stonewall Top 100“-Index, ein Ranking, das Unternehmen im Hinblick auf LGBT-Gleichstellung bewertet?

Der Index ist in UK sehr populär. Eine großartige Idee! Nahezu alle Unternehmen wollen dort in den Top 100 vertreten sein und geben sich allergrößte Mühe, die vielen Kriterien zu erfüllen, die Stonewall dafür aufstellt. Das schafft das richtige Bewusstsein. Es geht nicht mehr darum, „kein Problem“ mit LGBT+ zu haben, sondern man will beweisen, dass man sich positiv für Diversity einsetzt.

Warum tun Kanzleien gut daran, offen zu sein und auf eine vielfältige Belegschaft zu setzen? Sind sie dadurch vielleicht wirtschaftlich erfolgreicher?

Vielfalt und Diversity liegen tatsächlich im Eigeninteresse der Unternehmen. Gemischte Teams bezogen auf Geschlechterverteilung, Herkunft, sexuelle Orientierung und auch Behinderung schaffen eine mehr auf Kollegialität ausgerichtete Atmosphäre. Wer offen er/sie selbst sein kann, ist leistungsfähiger. Im Übrigen: Gute Mitarbeiter und Führungskräfte werden immer knapper – warum sollten erfolgreiche Unternehmen sich von einer so großen und kreativen Gruppe wie den LGBT+ abschotten?

Sie selbst sind in dem LGBT-Netzwerk „Halo“ bei Freshfields aktiv. Welche Rolle spielen solche Netzwerke? Was tun Sie?

„Halo“ heißt „Heiligenschein“ und spielt auf unser Firmenlogo an – den Erzengel Gabriel aus dem Familienwappen der Freshfields. „Halo“ ist das LGBT-Netzwerk bei Freshfields mit rund 100 Mitgliedern. Wir treffen uns regelmäßig, um gemeinsame Aktivitäten zu planen, die Firma bei ihren Diversity-Unternehmungen zu unterstützen, das Recruitment für Freshfields zu unterstützen – und einfach auch als soziale Plattform, auf der wir uns wohlfühlen. Zusätzlich haben wir ein sogar noch größeres Netzwerk von Unterstützern – Friends of LGBT+ –, die wir bei Freshfields „Halo Champions“ nennen. Dies sind weltweit über 130 Anwält/innen und Business Services, die uns bei unseren Aktivitäten unterstützen und dafür sorgen, dass die Offenheit und Vielfalt von der gesamten Firma gelebt wird.

Ist das Thema Diversity nur in Großkanzleien (mit US-amerikanischem Hintergrund) ein Thema? Wie sieht es damit in kleinen und mittleren Kanzleien aus?

Ein richtiges Diversity-Programm erfordert schon eine gewisse Größe. Auch in kleinen Firmen gibt es natürlich gelebte Diversity – aber die systematische Förderung dieses Themas findet derzeit fast nur in den internationalen und größeren Firmen statt, die auch davon profitieren, dass sie aus den USA und aus UK beeinflusst sind, wo LGBT+ Netzwerke schon länger eine Selbstverständlichkeit sind.

Haben Sie selbst je – sowohl als Jurastudent als auch heute als Partner – Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht?

In meinem eigenen Umfeld habe ich nahezu ausschließlich sehr positive Erfahrungen gemacht. Diskriminierungen im Sinne einer bewussten Benachteiligung gab es nie. Je offener und selbstbewusster man lebt, desto leichter fällt es auch der Umgebung, positiv damit umzugehen.

Was wäre ein Tipp von Ihnen an einen jungen schwulen Jura-Absolventen, der bald seinen ersten Job antritt: Outen – ja oder nein? Wenn ja: Wie und wann am besten?

Ich wäre da so entspannt wie möglich. Es gibt keinen Grund, darüber schon bei der Einstellung oder am ersten Tag zu sprechen, wenn sich das nicht zufällig aufdrängt. Aber mein Rat wäre schon, früh eine gute Gelegenheit zu suchen, das Thema zu streifen und dem direkten Umfeld einen kleinen Einblick in das eigene Privatleben zu geben. Einfach mal erwähnen, was man mit seinem Partner am Wochenende erlebt hat oder dass man zusammen wohnt. Dann sind die Dinge klar – damit ist allen gedient.

Wünschen Sie sich vielleicht auch manchmal, dass man sich über solche Dinge überhaupt keine Gedanken mehr machen und darüber auch kein Interview mehr führen muss? Denn was hat denn schon die sexuelle Orientierung mit der Fähigkeit zu tun, ein guter Anwalt zu sein?

I couldn’t agree more!“

Vielen Dank, Herr Dr. Hohenstatt.

 

In den USA hat man lange erkannt, wie wichtig Vernetzung unter LGBTI JuristInnen für den beruflichen Erfolg und die Durchsetzung von LGBTI Rechten ist: im August fand in den USA die Lavender Law Conference & Career Fair statt – die größte Veranstaltung für LGBTI JuristInnen, mit über 400 BesucherInnen und 167 Kanzleien und anderen juristischen Organisationen. Hier wird voneinander gelernt, sich ausgetauscht und „genetzwerkt“.

Seit letztem Jahr gibt es eine solche Plattform auch in Deutschland: Mit 10 Unternehmen und 50 BesucherInnen hatte ALICE 2015 ihren Auftakt als kleine Karrieremesse. Nun wurde intensiv am Konzept gefeilt, um die Veranstaltung attraktiver und interaktiver zu gestalten. Das Programm: Unter dem Motto „Finding Unicorns – Connecting LGBTI Lawyers“ wartet der ALICE Juristensummit 2016 mit einem vielfältigen Programm auf und bietet noch mehr Raum für Networking, Weiterbildung, politische Diskussionen und gemeinsame Aktivitäten.

ALICE – Finding Unicorns. Morgen in Köln.

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: Wenn auch Sie auf Diversity setzen möchten – sprechen Sie uns an. Wir unterstützen maßgeschneidert die Team- und Personalentwicklung in Ihrer Kanzlei!

www.CLP-JurBiz.de

We are Panda. Und was machen Sie? (Gastbeitrag von Isabelle Hoyer, Initiatorin von PANDA University Law – Networking und Karriere Contest)

Achtung Fristablauf: JETZT BEWERBEN!

JurBlog

Gestern wurden die Hoffnungen auf die erste Präsidentin im Weißen Haus zerstört. Clinton, selbst Juristin, war besser qualifiziert, erfahrener und professioneller als ihr Konkurrent. Was letztendlich den Ausschlag dafür gegeben hat, dass sie nicht Präsidentin wurde, werden wir nie erfahren. Sie selbst sagt, “sie konnte die gläserne Decke zwar nicht zertrümmern. Doch sie sei stolz, die Hoffnungsträgerin so vieler Frauen gewesen zu sein”. Doch neben Hoffnung braucht es Initiaitive und Unterstützung: Mir gefällt die Aussage von Justin Trudeau, kanadischer Premierminister, der auf die Frage, warum sein Team zur Hälfte aus Frauen besteht, antwortete: “ Weil wir 2015 haben. Und wenn mir jemand sagt, er selbst finde nicht genügend geeignete Frauen, dann frage ich ihn: Was machst Du persönlich, um Frauen zu geeigneten Kandidatinnen auszubilden?”

Frauen in Chefetagen? Auch im Rechtswesen eine Seltenheit. PANDA University Law unterstützt junge Juristinnnen auf ihrem Weg nach oben.

Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall. Doch ist…

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Neugier – das Kommunikationstool Nr. 1

Neugier (auch Neugierde) wird als Verlangen definiert,

Neues zu erfahren und insbesondere Verborgenes kennenzulernen (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Neugier) Sie ist für unsere CLP-Referentin Dr. Anja Schäfer der Motor der Kommunikation.

Sie wird ihre Webinar-Reihe „So werde ich zum Kommunikationsprofi“ mit diesem Thema abschließen. Also nicht verpassen und gleich heute anmelden!

Hier lesen Sie ihren Gastbeitrag:

Neugier ist das Kommunikationsinstrument Nr. 1 und gleichzeitig die Voraussetzung dafür, dass Sie anderen Menschen zuhören und Ihr Gehirn bzw. Ihre Sinne die Aufnahme neuer Informationen nicht verweigern.

Ein argentinischer Spruch beschreibt die Neugier sehr passend:

„wer fragt, sät – wer zuhört, erntet.“

Egal ob Sie in Ihrem gewohnten Arbeitsumfeld unterwegs sind oder neue Kontakte auf Netzwerkveranstaltungen knüpfen wollen: es lohnt sich, neugierig auf den anderen und immer wieder offen für Neues zu sein. In Gesprächen mit Kollegen über deren aktuelle Mandate können Sie bspw. auch Ideen für die Bearbeitung der (Rechts-)Fragen finden, die Sie aktuell auf dem Schreibtisch haben.

Auf Netzwerktreffen kommen Sie beim ersten Mal am einfachsten mit anderen Menschen in Kontakt, wenn Sie neugierig sind.

So ist es mir bspw. auf einer kanzleiinternen Veranstaltung gegangen, in der ich mich in der Pause zum „Get together“ hinzugesellte. Einer meiner Gesprächspartner am Stehtisch hielt einen Vortrag. Ich nutzte die Gelegenheit, ihn zu befragen, was ihn bewog, sich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen. Während er mir dies erläuterte, hörte ich aufmerksam zu und beobachtete genau.

Für mich als Coach ist es immer wieder spannend, zu erleben, was meine Gesprächspartner begeistert und wie diese durch meine Neugier die Neugier des anderen entwickeln kann. Es ist in den seltensten Fällen so, dass jeder bereits alles weiß, kennt oder kann.

Fünf Erfolgstipps zu „durch Neugier den anderen gewinnen“.

Damit es Ihnen leichter von der Hand geht, verrate ich Ihnen, wie Sie „durch Neugier“ Ihre Gesprächspartner gewinnen können.

  1. Erleichtern Sie sich die Kommunikation, indem Sie wahrhaftig neugierig sind. Schenken Sie Ihrem Gesprächspartner die ungeteilte Aufmerksamkeit und haben Sie keine Erwartungen an ihn, an das Gespräch, an seine Antworten usw.
  2. Stellen Sie die richtigen, nämlich offene, Fragen (also solche, die er nicht nur mit JA oder NEIN beantworten kann). Formulieren Sie die Fragen positiv und wertfrei.
  3. Hören Sie aktiv zu und beobachten Sie genau. Geben Sie dem anderen Raum und lassen Sie sich durch Nichts ablenken.
  4. Geben Sie Feedback (https://jurcoach.wordpress.com/2016/07/07/drei-schluessel-fuer-wirkungsvolles-feedback/), sagen Sie, was Sie am Anderen beobachtet haben. Geben Sie Anerkennung (https://jurcoach.wordpress.com/2016/09/12/so-werden-sie-zum-kommunikationsprofi/), wenn Ihr Gesprächspartner Ihre Neugier ganz besonders geweckt oder gestillt hat.
  5. Seien Sie ganz besonders neugierig auf die Menschen in Ihrem Umfeld, die Sie glauben, bereits „gut“ zu kennen. Seien Sie Veränderungen gegenüber offen und setzen Sie den Fokus auf das, was verbindet.

Das größte Geschenk, was Sie einem anderen geben können, ist, dass Sie diesen sehen, hören, beobachten und berühren. Wenn dies geschieht, dann geschieht Kontakt, welcher das Netzwerken oder jeden sonstigen Austausch leichter werden lässt. In meinen Live-Kommunikationsworkshops „Feedback und Anerkennung im (Anwalts-)Business“ am 26.11.2016 in Berlin und am 03.12.2016 in Münster zeige ich Ihnen, wie Sie diese Erfolgstipps umsetzen und so Ihren ganz persönlichen Kommunikationserfolg kreieren können (https://www.eventbrite.de/e/clp-feedback-und-anerkennung-im-anwalts-business-tickets-28857383210).

Warum es sich lohnt, neugierig zu sein, und welche Art der Neugier Sie besser lassen sollten, zeige ich Ihnen in meinem letzten Webinar der Reihe „Werde zum Kommunikationsprofi!“ in diesem Jahr:

Hier können Sie sich für das Webinar „Neugier – das Kommunikationstool Nr. 1“ am Dienstag, 22. November, um 19.30 Uhr mit mir anmelden:

https://app.webinarjam.net/register/29861/33a0cd6fec

Lassen Sie sich von mir im Webinar inspirieren, finden Sie Antworten auf Ihre Fragen und probieren Sie es dann einfach praktisch aus. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg.

Herzliche Grüße

Dr. Anja Schäfer

Rechtsanwältin & Business Coach

PS: Investieren Sie jetzt auch in Ihre Kanzleientwicklung mit unserem Kompaktseminar und erstellen Sie mit professioneller Hilfe Ihre Kanzleistrategie 2017. Bei Buchung in Kombination mit „Feedback und Anerkennung“ erhalten Sie eine exklusiven Rabatt! Mehr Infos und Anmeldung unter:

Anmeldung unter www.CLP-JurBiz.de oder unter Eventbrite: CLP: Kanzlei Unternehmen

https://www.eventbrite.de/e/clp-kanzlei-unternehmen-entwicklung-marketing-und-management-tickets-28722472689

We are Panda. Und was machen Sie? (Gastbeitrag von Isabelle Hoyer, Initiatorin von PANDA University Law – Networking und Karriere Contest)

Gestern wurden die Hoffnungen auf die erste Präsidentin im Weißen Haus zerstört. Clinton, selbst Juristin, war besser qualifiziert, erfahrener und professioneller als ihr Konkurrent. Was letztendlich den Ausschlag dafür gegeben hat, dass sie nicht Präsidentin wurde, werden wir nie erfahren. Sie selbst sagt, “sie konnte die gläserne Decke zwar nicht zertrümmern. Doch sie sei stolz, die Hoffnungsträgerin so vieler Frauen gewesen zu sein”. Doch neben Hoffnung braucht es Initiaitive und Unterstützung: Mir gefällt die Aussage von Justin Trudeau, kanadischer Premierminister, der auf die Frage, warum sein Team zur Hälfte aus Frauen besteht, antwortete: “ Weil wir 2015 haben. Und wenn mir jemand sagt, er selbst finde nicht genügend geeignete Frauen, dann frage ich ihn: Was machst Du persönlich, um Frauen zu geeigneten Kandidatinnen auszubilden?”

Frauen in Chefetagen? Auch im Rechtswesen eine Seltenheit. PANDA University Law unterstützt junge Juristinnnen auf ihrem Weg nach oben.

Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall. Doch ist es immer nur das Ergebnis harter Arbeit? Oder kommt es auch darauf an, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun? Was ist das Geheimnis erfolgreicher Juristen? Worauf sollte man von Anfang an achten? Ergreift man wirklich jede Chance?

In unserer Reihe “Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall” stellen wir Ihnen sonst Top-Juristen, deren Kanzleien und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept vor. Heute präsentieren wir Ihnen keine Juristin, sondern eine Frau, die Juristinnen mit einem völlig neuen Konzept darin unterstützt, vom Anfang ihrer Karriere an, eine Führungsrolle anzupeilen und zu erreichen.

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Isabelle Hoyer begann ihre berufliche Laufbahn in einem Exzellenz-Netzwerk für Führungskräfte. Nicht untypisch, gab es dort deutlich weniger Frauen als Männer – und die erzählten zum Teil abenteuerliche Geschichten über ihren Alltag im Job. PANDA entstand aus der Motivation heraus, Frauen in ihrem beruflichen Weg zu unterstützen und mehr Frauen in Führungsrollen zu bringen. Isabelle Hoyer hat einen Magister in Kommunikationswissenschaft, Interkultureller Kommunikation und Russisch. Die zweifache Mutter lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Frau Hoyer stellt uns „We are PANDA“ vor: 

We are PANDA existiert in Deutschland seit 2013. Und wurde ursprünglich als branchenübergreifende Veranstaltung für Führungsfrauen entwickelt. Heute finden jährlich 3-5 PANDA-Events statt – die Haupt-Veranstaltung mit 200 Teilnehmerinnen weiterhin offen für alle Branchen und Unternehmensformen sowie zusätzlich branchenspezifische Specials. Zudem ist eine Women Leadership Community mit aktuell ca. 800 Teilnehmerinnen entwickelt. Seit 2015 gibt es PANDA nun auch speziell für die Frauen in der Rechtsbranche. Bereits die Premiere im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg.

„Es gibt so viele höchst qualifizierte Juristinnen, dass es doch eigentlich nicht mehr lange dauern kann, bis die Führungsriegen in Kanzleien maßgeblich weiblich besetzt sind…“ Frau Dr. Ulrike Binder ist Partnerin bei Mayer Brown LLP. Damit ist sie eine Ausnahme-Erscheinung, denn obwohl über die Hälfte der Jura-AbsolventInnen weiblich sind, liegt der Anteil der Kanzlei-Partnerinnen bei unter 10%. Die Rechtsbranche gilt als konservativ und veränderungsresistent. Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen ist mit durchschnittlich 42% in der Rechtsberatung noch deutlich größer als die 23% im bundesweiten Branchendurchschnitt. Und so geht das Eingangszitat noch weiter:

„… Könnte man denken. Aber fachliche Qualität allein führt nicht nach oben. Wichtig ist auch, sich zu zeigen, mutig zu sein und Chancen zu nutzen. Dafür braucht es Förderer, Vorbilder und Gelegenheiten.“

Förderer, Vorbilder, Gelegenheiten – genau das wollen die Initiatoren von PANDA Frauen bieten. PANDA ist eine Initiative und Community für mehr Frauen in Führung. Frauen in Führungs- und Führungsnachwuchsrollen finden hier eine Plattform, um gezielt ihre Netzwerke auszubauen, Erfahrungen austauschen und sich durch konstruktives Feedback gegenseitig stärken. Sie werden aktiv mit Unternehmen zusammengebracht, die Chancen bieten bzw. explizit Führungsfrauen suchen.

Mit dem PANDA Women Leadership Contest ist ein Format entstanden, das die Facetten einer Führungslaufbahn spiegelt: Von anderen lernen, sich weiterentwickeln, im Team arbeiten, sich durchsetzen. Ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen gemeinsam relevante Themen diskutieren und am Ende selbst eine Gewinnerin aus ihrer Mitte wählen. Ein frisches Format, das sich von den bekannten Konferenzen und Netzwerk-Veranstaltungen mit seiner besonderen Dynamik abhebt und den Teilnehmerinnen greifbaren Mehrwert bietet.

2015 hatte das Format PANDA University Law – speziell für Juristinnen – seine Premiere, an der EBS Wiesbaden. Am 26. November findet es zum zweiten Mal statt – diesmal an der LMU in München. Jura-Studentinnen und Berufseinsteigerinnen wird hier ein hochkarätig besetztes Programm geboten: Neben einer Keynote der Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes haben sie die Möglichkeit, beim „Lunch & Learn“ mit erfolgreichen Juristinnen ins Gespräch zu kommen und von ihren Erfahrungen zu lernen: Kanzlei-Partnerin, selbständige Rechtsanwältin, Beraterin, HR-Leiterin im Unternehmen oder Start-Up-Gründerin – alle Mitwirkenden sind Juristinnen und haben doch ganz unterschiedliche Karriere-Pfade gewählt, die sie vorstellen werden. Beim gemeinsamen Essen stehen sie zwanglos für alle Fragen zur Verfügung.

Im Rahmen von zwei Workshops haben die Teilnehmerinnen dann Gelegenheit, in Gruppen an praxisrelevanten Fragen zu arbeiten und dabei genau die persönlichen Stärken einzubringen und zu trainieren, die im Studienalltag oft zu kurz kommen. Teamfähigkeit, Empathie und Argumentationsstärke etwa. Nach jeder Gruppensituationen geben sich die Teilnehmerinnen gegenseitig Feedback, lernen mehr über ihre Außenwirkung und schulen gleichzeitig die eigene Wahrnehmung.

Der Nachmittag ist für die Vernetzung der Teilnehmerinnen untereinander und für Gespräche mit den anwesenden Partner-Unternehmen reserviert. Unter anderen die Boston Consulting Group, die Bundesagentur für Arbeit, das Venture Capital Portal Foundersbox und große Kanzleien wie Linklaters LLP oder Gleiss Lutz sind vor Ort, um die Nachwuchs-Juristinnen kennenzulernen. Parallel stehen Angebote wie CV-Check und Speed-Mentoring zur Verfügung.

Den Abschluss des Tages bildet die Prämierung der gewählten Gewinnerin. Doch nicht nur sie erwartet ein ganzes Paket mit Angeboten für die persönliche Weiterentwicklung: So lädt BCG die Top10 des Tages zu einem Dinner inklusive Austausch mit einer Führungskraft ein. Die Top3 erwartet ein Karriere-Talk mit Heidi Stopper, selbst Juristin, ehemalige MDAX-Vorständin und heute gefragte Executive Coach. Für die Gewinnerin gibt es u.a. ein Speaker Training und eine Konferenz-Einladung inkl. Übernachtung und Anreise noch obendrauf. CLP (JurCoach) ist bereits seit 2015 Unterstützer und Kooperationspartner von Panda University Law. Wie schon im letzten Jahr wird Dr. Geertje Tutschka, Geschäftsführerin von CLP, Rechtsanwältin in Deutschland und Österreich und zertifizierter ICF-Coach – und selbst Mutter von 3 Teenager-Töchtern – wieder mit SpeedCoaching zwischen den Vier-Augen-Gesprächen unterstützen. Der PANDA-Gewinnerin winkt zudem ein persönliches Karriere-Coaching von CLP im Wert von 1.000 €.

Im letzten Jahr gab es bei PANDA University Law gleich zwei Gewinnerinnen: Franziska Sieber und Elisabeth Gawrych erhielten gleich viele Stimmen.

Franziskas Fazit: „Von meiner Teilnahme am PANDA University Law Contest habe ich mehrfach profitiert: Der Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen und das gegenseitige Feedback im Wettbewerb bot die optimale Möglichkeit, meine Leitungs- und Teamfähigkeiten zu prüfen und mich dadurch persönlich und professionell weiter zu entwickeln. Ich habe starke, selbstbewusste und inspirierende Frauen kennengelernt. Es ist kein Geheimnis, dass Frauen in Führungspositionen in juristischen Berufen leider vielfach unterrepräsentiert sind. Ein starkes Netzwerk ist deshalb gerade für Juristinnen unabdingbar. PANDA University Law bietet hierfür die perfekte Plattform.“

Vielen Dank, Frau Hoyer.

Die zweite Runde von PANDA University Law findet am 26.November 2016 an der LTU München statt. Noch bis zum 16. November können sich Jura-Studentinnen, die das 1. Staatsexamen bereits absolviert haben, Promotionsstudentinnen sowie Referendarinnen und Juristinnen mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung bewerben.

Bleibt zu wünschen, dass sich auch diesmal wieder viele interessante Juristinnen dem Networking und Karriere Contest stellen und sich spannende Karriere Chancen ergeben.

Seien Sie dabei! Und empfehlen Sie PANDA auch Ihrer Konkurrentin!

Wir sehen uns in jedem Fall in München!

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

 

 

Weitere Informationen

Website: http://www.we-are-panda.com/portfolio/panda-karriere-contest/

Direkt zur Bewerbung (CV hochladen): http://www.we-are-panda.com/bewerbung-panda-university-law/

Aktuelles Hintergrund-Interview: https://www.talentrocket.de/karrieremagazin/details/panda-initiative-mehr-frauen-fuehrung

Facebook: https://www.facebook.com/events/537335106473753/

XING: https://www.xing.com/events/panda-university-law-networking-karriere-contest-1747743?cce=em0e86eb9e.:MTf_R49-dm_1WUA0CR-CC

Teamarbeit!

Warum sie mehr denn je zählt.

Election Day. Wir alle schauen wie gelähmt auf die Wahlergebnisse der  Weltmacht USA. Donald Trump, ein Egomane und Performer als neuer Präsident, ganz sicher kein Teamplayer.

Was in den letzten Wochen und Monaten wie ein Kampf „Mann gegen Mann“ – oder besser „Mann gegen Frau“ – aussah, sollte tatsächlich der Kampf zweier Parteien sein. Tatsächlich war es wohl eher der Kampf verschiedener Bevölkerungsgruppen; in jedem Falle jedoch der zweier Wahlteams. Auch wenn die beiden Kandidaten in vielen Situationen keinen Zweifel daran ließen, dass sie alle Zügel selbst in der Hand halten und ihre Kandidatur vor allem ihrer persönlichen Selbstverwirklichung dienen sollte. Die Obama – Ära zeigte, wie wenig doch am Ende von einzelnen Personen abhängt. Und sorgte  dies bis gestern noch für Frustration bei der Bilanz der letzten acht Jahre, scheint es ab heute die letzte Hoffnung für die Zukunft zu sein.

Und da bin ich auch schon beim Thema:

Wie sehr hängt der Erfolg in Ihrer Kanzlei von Ihrer Person ab?

Wie sehr hängt das erfolgreiche Geschäftsjahr Ihrer Kanzlei von Ihrem Partner/Ihrer Partnerin ab, von Ihrer Bürovorsteherin, Ihrer Dame am Empfang oder der Buchhaltung?

Die Liste ließe sich fortführen. Doch ich denke, wir haben uns verstanden: Wie sehr hängt der Erfolg von jedem Einzelnen in Ihrem Team ab und was ist, wenn dieser nicht mehr da ist? Und wie sehr hängt es am Ende vor allem an der Zusammenarbeit des gesamten Teams?

Bei der Beantwortung dieser Frage kommt zumeist die Größe der Kanzlei ins Spiel. Im Allgemeinen wird angenommen: desto größer die Kanzlei desto weniger Wert werde auf die Zusammenarbeit gelegt (immerhin sei hier jeder schnell wieder austauschbar). Die Praxis zeigt jedoch, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Kanzleien, die schon heute in Teamentwicklung investieren, sind die Großkanzleien. Und das nicht, weil Sie dafür das nötige Kleingeld haben, sondern eher, weil Sie sich die Leute mit wirtschaftlich-strategischem Weitblick leisten können: Die Entwicklung und Investition in das Team halten diese Leute für essentiell. Bei kleinen und mittleren Kanzleien funktioniert Teamentwicklung eher „natürlich“: Man gibt die Regeln vor und überläßt dann das Team sich selbst… Entwickeln wird sich sicherlich in jedem Fall etwas, die Frage ist nur: was.

Doch woher wissen Sie, wie gut oder schlecht Ihr Team sich entwickelt hat und wie es tatsächlich funktioniert? 

Meinen Kunden empfehle ich hier gern, dies im Rahmen eines Teamevents herauszufinden. Als äußerst aufschlussreiche und spielerische Art bietet sich hier das Konzept des sog. „Escape Room“ an.

Die Idee: Das Team wird in einer Spielsituation so unter Druck gesetzt, dass sich relativ schnell die Teamstrukturen, Schwachstellen und Kompetenzen erkennen lassen. Konkret: Die Gruppe wird in einen Raum eingeschlossen und soll (nach entsprechender Belehrung und Einführung) in 60 min. mit Hilfe von Aufgaben und Hinweisen aus diesem Raum herausfinden. Die Gruppe wird über eine Kamera beobachtet und von außen kann jederzeit eingegriffen oder abgebrochen werden. Auch gibt es einen Panik-Button sowie ein Telefon nach draußen. Obwohl es verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, ist dieses Spiel nicht unter 16 Jahren zulässig – woran Sie schon erkennen können, dass es eben nicht nur ein Spiel ist.

Die Räume unterscheiden sich letztlich auch im Thema: also beispielsweise können Sie sich dort im Versuchskeller der Psychiatrie wiederfinden,  im Büro eines wahnsinnigen Genies oder in einem Raumschiff auf dem Mars – Sie erahnen bereits, warum sich Escape Rooms gerade für Kanzleiteams anbieten (das Setting ist ähnlich – und nein, in die eigene Kanzlei einschließen gilt nicht).

Hat es das Team geschafft, aus dem Raum herauszufinden, ist die Euphorie  zumeist groß – auch wenn meine eigentliche Arbeit als Coach im Rahmen dieses Teamevents jetzt erst beginnt: nämlich die Auswertung.

Schafft es das Team nicht, darf es selbstverständlich spätestens nach 60 min. trotzdem raus. Ja, alle – auch die, die man vielleicht lieber drinlassen würde. Nicht nur, damit das Team beim anschließenden Teamcoaching vollständig ist.

Die meisten Teams haben dabei unglaublichen Spaß und entdeckten ganz unkonventionell ihre Stärken und Teammitglieder neu. Manche nutzten es als lockere, aktive Ergänzung eines Kanzlei-Retreats, andere als wichtigen Baustein bei der Entwicklung zukünftiger Mitarbeiter. Für einige war es mehr als eine Zäsur im Kanzleialltag. Ganz sicher aber blieb  es für alle Teams bislang in bleibender Erinnerung und wirkte noch lange nach.

Escape Room: Election Day

Heute, am Tag nach der Wahl in den USA, fühlen wir uns vielleicht wie gelähmt, im falschen Film, vielleicht wie in einem Escape Room: wir suchen verzweifelt nach Hinweisen, wie wir aus dieser Situation schnellstmöglich wieder herauskommen – und dann den Panik-Button…

Doch wenn wir wieder klar denken können, sollten wir uns auf das setzen, worauf es jetzt ankommt: Teamarbeit.

Um aus einem politischen Anfänger einen berechenbaren global Player machen zu können.

Oder um Ihre Kanzlei erfolgreich zu entwickeln: indem aus Ihrer Kanzlei ein Team wird, das mehr ist als die Summe seiner Mitglieder.

Teamarbeit. Weil es die letzte Hoffnung ist, die bleibt?

Teamarbeit! Weil es eine realistische Chance auf Entwicklung ist.

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: Wenn Sie auf Ihr Team setzen wollen, belohnen Sie es mit einem Teamevent oder -incentiv!

Infos unter www.CLP-JurBiz.de. Fordern Sie Ihr persönliches Angebot an unter office@coachingforlegals.com!

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Liebe Grüße –

Dr. G.Tutschka, ACC

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