The Future of the Legal Profession – Die Zukunft der Anwaltschaft (Teil2)

Warum die Kanzlei von gestern die Kanzlei von morgen sein wird.

Fünf Jahre CLP – Coaching, Training und Mentoring for the Legal Profession (www.coachingforlegals.com).

Zeit, neue Ziele zu definieren.

Als die drei wichtigsten Punkte in der Arbeitswelt von heute identifizierten Experten:

  1. Sicherheit: mehr im psychologischen Sinne als im tatsächlichen (Gefühls- und Kommunikationsmanagement)
  2. Klarheit: bei Strukturen, Zielen und Aufgaben (verlässliche Beziehungen)
  3. Bedeutung: der eigenen Arbeit, die der Unternehmenswerte

Diese Google-Studie von 2016 bezog sich zwar auf die eigenen Mitarbeiter – und man wird sagen können, dass dies nicht aussagekräftig ist für die Legal Branche, für die deutschsprachigen Kanzleien – dass Juristen anders sind. Mag sein.

Die Paralegal-Teams in den Kanzleien sind es nach unserer Erfahrung jedoch nicht. Definitiv vergleichbar sind aber die Teams in der Wirtschaft – also die Klienten.

Sicherheit, Klarheit und Bedeutung.: Was dabei in den Fokus rückt, ist der Faktor Mensch.

Der Mensch mit seinen Ängsten und Bedürfnissen: seinem Charisma und seiner Persönlichkeit, seinen Talenten und Fähigkeiten, seiner Empathie und seiner Fähigkeit zu und seinem Bedürfnis nach Gemeinschaft, Kommunikation und Beziehung.

Schlicht all dem, was ihn unverwechselbar macht; was ihn von jeder reproduzierenden, effektiven Maschine unterscheidet. Soll das heißen:

„Die Kanzlei von gestern ist die Kanzlei von morgen?“

Das erinnert an: Überholen ohne Einzuholen (Die Vision eines Staatsmannes, der alles andere als die Legal Branche dabei im Fokus hatte).

Der hemdsärmelige Feld-, Wald- und Wiesenanwalt als Einzelkämpfer mit Charisma, Charme und Schreibmaschine als der Gewinner?!

Den „Faktor Mensch“ bringt dieser ohne Frage breit mit – im Guten wie im weniger Guten.

Faktor Mensch!

Was heißt das für uns, für CLP? Auf die Herausforderungen der Branche nicht nur reagieren, sondern an der Neudefinition der Anwaltschaft, des anwaltlichen Berufsbildes aktiv mitgestalten.

Ganz klar: Legal Tech bringt Geschäft. Kein Wunder, dass es als Hot Topic präsentiert wird. (Auch ein Berufsverband muss sich schließlich seine Brötchen hart verdienen.)

Auch klar: Unbequeme Fragen stellen (den Finger in die Wunde legen) ist kein Geschäftsmodell.

Und doch: Was braucht es heute – für morgen?

Was es braucht, ist die Veränderung von Systemen wie das System der Ausbildung der Juristen von morgen, das der Fachanwaltschaften, das der Versorgung zukünftiger Juristen oder das der Partnerschaftsernennung.

Wie werden System verändert? Systeme krachen an den veränderten Bedingungen des Marktes/der Branche. Oder werden vorausschauend und zielgerichtet von Innen heraus verändert: durch die Veränderung der dahinterstehenden Strategie, die Anpassung der Führung, den erforderlichen Kulturwechsel.

Was es braucht für die Legal Branche:

  • Diversity (statt Gender and Generation Shift)
  • Kultur – und Strukturwandel (statt Digitalisierung und globaler Vernetzung)
  • Kooperation (statt Konkurrenz und disruptiver Innovation)

Wohin soll sich also CLP in den nächsten fünf Jahren entwickeln?

Diversity: Die Welt wird transparenter und gleichzeitig ethisch komplexer; Vielfalt entsteht nicht durch ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis dank Frauenquote sondern durch religiöse, biographische, kulturelle, perspektivische, menschliche und ethnische Unterschiede. Schon mal was von „Third Culture Kids“ gehört, von „Synästhesia“? Die Welt ist bunt. CLP unterstützt Programme, die sich für Unterprivilegierte und „Minderheiten“ i.S.v. Entscheidungspositionen stark machen. (unsere aktuellen Support-Aktivitäten hier)

Kultur- und Strukturwandel: Mit unserer Coachingausbildung „JurCoach“ für Juristen und Anwälte fördern wir die Entwicklung von sog. Soft Skills und persönlicher Reife, die Kommunikationskompetenz (Fragen, Zuhören und Ausschalten der persönlichen Filter/Egomanagement) wird erhöht, die Fähigkeit zu Change- und Krisenmanagement wird etabliert: Juraexamina (Starting Point), Fachfortbildung (Nice to Have), Soft Skill Training (Basic Needs for Professionals). (JurCoach)

Kooperation: Unsere Kanzlei-Teamevents und -incentives bereiten Ihnen und Ihrem Kanzleiteam nicht nur unvergessliche Momente zu den Themenfeldern Aktiv & Natur, Relax & Kultur, Invest & Glamour, sondern begleiten Sie und Ihr Team mit einem speziell abgestimmten Team-Coaching ebenso durch emotionales Wildwasser, auf geschäftliche Gipfeltouren wie in unbekanntes Business-Terrain. (JurBiz)

Zeit, neue Fragen zu stellen.

Was uns bis hierher gebracht hat – die Fokussierung auf die Herausforderungen unserer Branche – wird uns nicht in die Zukunft bringen. Wir müssen den Fokus erweitern und fragen:

„Wie kann Coaching Ihren Klienten/Ihrer Kanzlei/Ihrer Familie helfen?“

Unsere Kernkompetenz ist das Coaching.

  • Wir schließen damit die Lücke zwischen Fachfortbildung und Kanzlei-Unternehmensberatung.
  • Wir bieten mit unserer CLP-Garantie juristischen Fachverstand und Expertise auf Augenhöhe plus profunde und zertifizierte Ausbildung zum Coach, Trainer oder Mentor
  • Wir garantieren international einheitliche Qualitäts-Standards nach den Vorgaben der größten internationalen Berufsorganisation professioneller Coaches: der  International Coach Federation (ICF)

Mit Coaching hat es begonnen. Mit Coaching for Legals wird es weitergehen.

(www.coachingforletgal.com)

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: The Future of the legal Profession – die Zukunft der Anwaltschaft (Teil 1)

„Warum Legal Tech und Gleichberechtigung für Anwältinnen Schnee von gestern sind“

können Sie bei JurCoach im vorherigen Beitrag lesen!

Im nächsten Monat erfahren Sie, wie sich 5 Jahre CLP für die mich persönlich gestalteten. (Jetzt anmelden und nichts verpassen!).

 

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The Future of the Legal Profession: die Zukunft der Anwaltschaft (Teil 1)

Warum Legal Tech und Gleichberechtigung für Anwältinnen „Schnee von gestern sind“

Fünf Jahre CLP – Coaching, Training und Mentoring for the Legal Profession (www.coachingforlegals.com).

Zeit, Bilanz zu ziehen:

In unserer Anfangszeit 2011/2012 war „Coaching“ für  Juristen erklärungsbedürftig: irgendwie seltsam, ja fast ein Tabu. Auf Fachkongressen in Deutschland und Österreich wie dem Deutschen Anwaltstag, dem Richter- und Staatsanwaltstag, dem Juristentag oder dem Anwaltstag in Österreich trafen  wir auf neugieriges Interesse. In den folgenden Jahren fanden uns vor allem Anwälte, die in ihrer Karriere irgendwie feststeckten – anfangs meist „heimlich“, ja zum Teil inkognito, der Arbeitgeber und die Kollegen durften nicht davon erfahren. Das machte den Start schwierig. Doch schon bald entwickelte sich aufgrund der Mund-zu-Mund-Propaganda eine gewisse Lässigkeit im Verhältnis zum Thema Coaching, ein Selbstverständnis – und unser Kunden waren nun auch offen dafür, nicht nur mündliche Referenzen zu geben sondern sich namentlich und schriftlich erwähnen zu lassen. Das freute uns. Machte es doch auch immer mehr Kanzleiinhaber, Ausbildungsinstitute und Berufsverbände auf uns aufmerksam. Trainings und Seminare für Kanzleien folgten, Keynotes und Vorträge schlossen sich an, Anfragen für Lehrmaterial, Skripte und Buchprojekte wurden häufiger.

Unser Coachings nahmen nun mehr und mehr eine Schlüsselposition ein: bei der Kanzleientwicklung und Positionierung, beim Kanzleimarketing, bei juristischen Veröffentlichungen und Auftritten.

Seither bilden unsere Coachings das unverzichtbare Kick-Off für jedwede Strategie- und Projektentwicklung in der Legal Branche, sei es für Personal / Career Development oder Law Firm Business Development.

(Übrigens: unseren Report 2016 finden Sie wie immer  hier).

Die Frage, die uns in den vergangenen Jahren beschäftigte und uns so erfolgreich werden ließ, lautete:

“ Wie kann CLP-Coaching Ihnen helfen?“

Wie können wir Sie mit unserem Coaching unterstützen Ihre Ziele zu erreichen, leichter und entspannter zu leben, Ihre stärksten Talente zu nutzen, Sie voranbringen?

Soweit so gut. Fünf Jahre CLP.

Doch wie geht es weiter?

Was kann noch auf diese Frage geantwortet werden? Wohin kann uns diese Frage noch bringen?

 

Zeit, die Zielgruppe neu zu entdecken. 

Die Legal Branche, so wird immer wieder betont, befindet sich inmitten der größten Umwälzung der letzten Jahrzehnte:

  • der sog. „Gender and Generation Shift“  – Millennials und Familien stellen selbstbewußt völlig neue Anforderungen an die Arbeitswelt; Anwältinnen beanspruchen die gleichen und ebensoviele Entscheidungs-Positionen für dasselbe Gehalt in der Branche
  • die Digitalisierung und globale Vernetzung – der Arbeitsalltag (Prozesse und Strukturen) von Anwälten und Juristen erfährt eine grundsätzliche Umstrukturierung, nicht erst seit beA
  • Konkurrenz und disruptive Innovation – Legal Tech und neue Geschäftsmodelle drängen von außen in den Legal Markt und verschärfen die ohnehin immer stärker werdende Konkurrenzsituation

Noch werden diese Themen („Legal Tech“, „beA“ und „Gender Equality“) auf allen Konferenzprogrammen, Medien und Netzwerken der Branche als „Hot Topic“ angepriesen. Doch sind Sie das wirklich?

Obgleich die sog. „Zukunftsstudie des DAV“ bereits 2013 festgestellt hat, dass „die Zukunft der Anwaltschaft weiblich ist“, titelte die Kolumne der NJW noch im April 2016 mit „Das Anwältinnenproblem“ (siehe dazu unseren Beitrag vom 24.04.2016).

Obgleich bereits der DAT 2016 des DAV durch die AG Kanzleimanagement den Schwerpunkt „Digitalisierung und Legal Tech“ setzte, wird der gesamte nächste Anwaltstag im Juni unter dem Motto „Innovation und Legal Tech“ veranstaltet und verspricht damit „besonders zukunftsweisende Themen, die den Anwaltsmarkt künftig noch stärker bewegen werden“. Ähnlich auch der sog. Anwaltzukunftskongress (Soldan/Wolters Kluwer), der sich seit 2016 ausschließlich mit Legal Tech und Digitalisierung beschäftigt.

Die Themen der Branche werden im immer wieder neuen Format präsentiert und besprochen in der Hoffnung, Handlungsalternativen aufzeigen zu können. Unter dem Motto: Chancen erzeugen, erkennen, ergreifen. Innovation als das Zauberwort der Stunde.

„Es gibt genau zwei Wege zu scheitern:

Wir lassen alles beim Alten und bleiben bei dem, was wir gut können.

Oder wir jagen jeder neuen Idee, jeder Innovation hinterher.“

Was uns/CLP in den letzten fünf Jahren geholfen hat erfolgreich zu sein, die Bedürfnisse unserer Kunden und die der Legal Branche zu treffen, wird uns nicht weiter wachsen lassen.

Zukunftsfähig ist nur, wer bereit ist zu wachsen.

Und zwar nicht nur quantitativ sondern qualitativ: Wer bereit ist, sich auf geänderte Bedingungen einzustellen; bereit, sich von Dingen zu verabschieden; bereit ist, die Perspektive zu wechseln.

 

Mit Coaching for Legals hat es 2012 begonnen.

Mit Coaching for legal Professionals geht es 2017 weiter.

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: The Future of the legal Profession – die Zukunft der Anwaltschaft (Teil 2)

„Warum die Kanzlei von gestern die Kanzlei von morgen sein wird“

nicht morgen, sondern übermorgen hier bei JurCoach (Jetzt anmelden und nichts verpassen!).

 

 

 

Traumata: “Fight, Flight, Freeze”

Wann Coaching helfen kann und wann nicht:

Die meisten Menschen haben im Leben traumatische Erlebnisse zu bewältigen. Sie lernen, mit dem Trauma umzugehen. Daher hat nicht jede traumatische Erfahrung schwerwiegende psychische Folgen. Traumata sind ganz normal im Leben jedes Menschen.

Die richtige Bewältigungsstrategie ist der Schlüssel zur Bewältigung traumatischer Erfahrungen.
Ein Trauma ist eine schwere Verletzung der Seele. Es wird durch das Erleben von Kontrollverlust oder Lebensgefahr ausgelöst. Gesunde und gut eingestellte Menschen verfügen über ein Repertoire von Bewältigungsstrategien, die Verletzungen durch Traumata reparieren können.

Traumatische Erlebnisse, die aus unterschiedlichen Gründen verdrängt werden müssen, also aus dem Bewusstsein verbannt werden, bevor die Bewältigung greifen konnte, führen unweigerlich zu Belastungsstörungen, die sehr tief sitzen und sehr schwer kontrolliert werden können…

(lesenswerter Artikel von MacCoach, zum weiterlesen hier klicken)

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Quelle: Traumata – “Fight, Flight, Freeze”