Kommunikationstraining für Anwälte und Juristen

Ähnlich wie der Chirurg trotz Medizinstudiums die Führung des Skalpells üben muss, muss der ausgebildete Jurist Kommunikationstechnik üben. Eine Mediationsausbildung kann helfen, auch Supervision oder spezielle Performance-Trainings. Zur direkten Anwendung im Mandat und in der Personalführung in der Kanzlei bietet sich Coaching an und hier insbesondere eine speziell auf Juristen zugeschnittene Coachingausbildung.

Im Beitrag „Erfolgreich kommunizieren als Rechtsanwalt“ erklärt Rechtsanwalt Christian Wermke des Kanzlei-Forums (Beck), wie Juristen ihre Kommunikation verbessern können:

„Gute Kommunikationsfähigkeiten sind nach wie vor der Schlüssel für beruflichen Erfolg. Doch immer wieder kann es vorkommen, dass die eigene Persönlichkeit eine professionelle Kommunikation trotz perfekter Gesprächsvorbereitung verhindert. Woran das liegen kann und welche Methoden es gibt, um (auch angespannte) Gesprächssituationen gelassen zu meistern, wollten wir von Rechtsanwalt Christian Wermke wissen, Autor und zugleich Herausgeber des aktuell erschienen Buches Exzellente Kommunikation im Wirtschaftsleben

Herr Wermke reicht es nicht einfach aus, ein guter Jurist zu sein, um Mandanten zu beraten und ihre Interessen erfolgreich zu vertreten?

Was ist ein „guter“ Jurist? Ich selbst musste mich auch erst einmal zurecht finden und habe sehr schnell festgestellt, dass in meiner Wahrnehmung eine „gute“ Beratung nur dann gewährleistet ist, wenn der Jurist etwa im Bereich Konfliktschlichtung (Mediation) Kenntnisse erworben hat und wenn er in der Lage ist, sich in die Perspektive des Mandanten hineinzudenken. Gute Juristen orientieren sich an den Interessen ihrer Mandanten – doch die müssen oft genug erst herausgearbeitet werden. Außerdem ist eine professionelle Selbstreflexion notwendig, um eine persönliche Weiterentwicklung vorantreiben zu können…

Wie wichtig ist Selbstreflexion für den Erfolg?

Weiterentwicklung ohne Selbstreflexion ist ausgeschlossen. Lernen ist für mich die Kombination aus „Denken“ und „Fühlen“. Im Rahmen der Selbstreflexion spüre ich in mich hinein und vertiefe mich in eine Erfahrung/Sichtweise. Ich bin also in der Lage, an Stellschrauben zu drehen und Veränderungen in Gang zu setzen, wofür ich sonst – ohne die Reflexion – gar nicht in der Lage gewesen wäre. Ich coache und trainiere viele Führungskräfte, die sich durch professionelle Selbstreflexion von der durchschnittlichen Führungskraft abheben. Gerade Führungskräfte wissen oftmals nicht, wem sie vertrauen können und wer ein kompetenter Ansprechpartner ist. Doch gerade für Menschen mit großer Macht ist das Thema „Verantwortung“ wichtig. Man könnte also sagen: „Wer Selbstreflexion ausübt, verhält sich sowohl sich selbst als auch Dritten gegenüber außerordentlich verantwortungsbewusst“…

Methoden, die in Ihrem Buch („Excellente Kommunikation im Wirtschaftsleben“) vorgestellt werden, sind u.a. NLP, Reframing, Ankern, die Stressdusche nach Birkenbihl. Sind faktenorientierte Juristen Ihrer Erfahrung nach überhaupt offen für diese Methoden?

Die Schlauen schon. Die Frage ist, ob wir mit einem realistischen Menschenbild auf Grundlage der neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung arbeiten wollen oder an dem Ideal eines „rationalen Entscheiders“ festhalten wollen. Inzwischen sind zwei Wirtschaftsnobelpreise (2002 für Daniel Kahneman und 2017 für Richard Thaler) für Forscher vergeben worden, die nachgewiesen haben, dass wir Menschen nicht wie ein „homo oeconomicus“ handeln, sondern in vielfacher Weise emotional handlungsgesteuert sind. Die Framing-Techniken, die mein Kollege Andreas Winheller im Buch vorstellt, sind ja z.B. alle wissenschaftlich nachgewiesen worden. Deshalb: Schlaue Juristen, die maximalen kommunikativen Erfolg haben wollen, werden davor nicht die Augen verschließen.“

Der Artikel erschien im Original im Kanzlei-Forum bei Beck am 27.09.2018 von Frau Anja Gans. Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

Header Legal coaching

Wenn auch Sie Ihre Kommunikation als Jurist oder Anwalt verbessern wollen, zahlen Sie mit einer Legal-Coachingausbildung auf drei Kriterien ein:

  • zufriedene Mandanten und erfolgreiche Akquisetätigkeit
  • Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung
  • Führungskompetenz und zufriedene Mitarbeiter

Die Anmeldung für die Ausbildungskurse im Legal Coaching 2019 der CLP-Academy sind ab sofort möglich.

CLP – Weil wir gute Juristen lieben.

www.CLP-Academy.com

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