Personalentwicklung ist „out“

„Bedenkt man die Wichtigkeit von Beziehungen, muss man die reine Personalentwicklung als HR-Instrument in Frage stellen. Wenn Produktivität eine Kollektiv-Leistung ist, macht eine isolierte Entwicklung des Einzelnen keinen Sinn mehr. Wenn sich Berufsbilder und Aufgabenanforderungen immer dynamischer verändern, kommt isolierte Personalentwicklung gar nicht mehr hinterher. Personalentwicklung wird Teil der Organisationsentwicklung werden:

Die schlechte Nachricht für alle Zahlenfreaks:  Relationship rules.

Und Beziehungen lassen sich ganz schlecht benchmarken. Auch wenn man versuchen sollte, Beziehungen psychometrisch zu erfassen: Das Qualitative, das Tragfähige, das Moment des Vertrauens wird sich nicht in eine Zahl pressen lassen.

Die gute Nachricht: Relationship rules.

Eine Investition in gelungene Beziehungen zahlt sich für jedes Unternehmen aus – intern wie extern. Beziehungen sind nach der Ära der Prozessoptimierung und der Mitarbeiterfähigkeiten die nächste Dimension der Entwicklung von Unternehmen. Deshalb benutzen auch soviele Unternehmen in ihren Werbebroschüren das Wort „Vertrauen“ – wahrscheinlich ohne sich der expliziten Dimension „Beziehung“ und des Vetrauens als deren Wertschöpfungsgrundlage bewusst zu sein. Man sagt es halt, weil sich Vertrauen gut anhört und positiv besetzt ist…“

Der überaus lesenswerte Beitrag von Markus Väth ist vollständig hier zu lesen.

Relationship rules.

In diesem Sinne

Herzlichst –

Ihre Dr. Geertje Tutschka

 

Die Zukunft der Beraterbranche: Interview mit Dr. Geertje Tutschka, ACC

Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall. 

Ist es immer nur das Ergebnis harter Arbeit? Oder kommt es auch darauf an, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun? Was ist das Geheimnis erfolgreicher Juristen? Worauf sollte man von Anfang an achten? Ergreift man wirklich jede Chancen? Und ist die Entscheidung für die Karriere tatsächlich eine Entscheidung gegen ein erfülltes Privatleben?

In unsere Reihe “Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall” stellen wir Ihnen Top-Juristen und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept vor.

150728-0004 copyDr. Geertje Tutschka, ACC ist AnwaltsCoach und Inhaberin von CLP (Coaching, Training, Mentoring for legal Professionals). Sie ist außerdem seit fast 20 Jahren Rechtsanwältin in Deutschland und Österreich mit Erfahrung in den USA, Top100 Trainer DACH, Keynote Speaker und Autorin dieses Blogs, diverser Sudienunterlagen für den Masterstudiengang Recht der FU Hagen, Kooperationspartner des DAV und des ÖRAK sowie diverser Sachbücher für die Legal Branche. Seit 2016 ist sie Präsidentin der ICF Chapter Germany. Die internationale Coach Federation (ICF) ist der weltweit größte Berufsverband professioneller Coaches und Veranstalterin des Coachingtages.

Zu Ihrer Prognose für das Beraterbusiness wurde sie von Herrn Pichler vom Fachmagazin „Wirtschaft und Weiterbildung“ interviewt. Hier finden Sie einen Auszug:

„Coaching etabliert sich in Europa.

Das ist nicht nur durch den stetigen Anstieg gebuchter Coachingstunden zu sehen, sondern auch in wachsenden Mitgliederzahlen der Berufsverbände, der Vielzahl an veröffentlichten Büchern gerade auch zum Thema Resilienz im Hinblick auf die VUCA-Welt und natürlich der Nachfrage nach Veranstaltungen zum Thema Coaching.

Nehmen Sie meinen Berufsverband, dem ich als Vorstandsvorsitzende vorstehe: Die International Coach Federation (ICF) hat 30.000 Mitglieder in 140 Ländern, davon sind 20.000 nach den Qualitätskriterien des ICF (www.coachfederation.de) zertifiziert. Das bedeutet, dass jeder dieser Coachs mindestens 80 Klienten erfolgreich und qualitativ hochwertig gecoacht hat. Das ergibt 1,6 Millionen zufriedene Coachingkunden rund um den Globus.

Immer öfter entdecken auch ganze Unternehmen und Organisationen den Wert einer sogenannten Coachingkultur. Sie bauen interne Coachingpools auf und setzen dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit einem international arbeitenden, professionellen Berufsverband, wie ich in meiner Arbeit erfahren darf.

Begünstigend wirkt außerdem, dass das Beratergeschäft stirbt.

Die Legal-Branche  -meine Branche –  beispielsweise sieht sich einem Strukturwandel gegenüber, der viele ängstigt: Legal Tech, Diversity, Millannial´s, Digitalisierung lösen die seit Jahrhunderten etablierten Branchenstrukturen auf. Das erkennen Sie nicht nur an den sinkenden Mitgliederzahlen des Berufsverbands Deutscher Anwaltverein (DAV) von zehn Prozent im letzten Jahr, sondern auch am stark konservativen Berufsbild bis hin zum beschämend geringen Anteil von Anwältinnen in Macht- und Führungspositionen.

Eine der größten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts ist, dass das Wissensmonopol einzelner Experten weitgehend obsolet geworden ist: Dank Internet und Digitalisierung kann heute jeder jederzeit überall Informationen kostenfrei abrufen. Wer heute also noch auf den Verkauf von Wissen baut, ist ein Dinosaurier. Damit besteht jedoch auch die Chance, dass zukünftig der Faktor Mensch stärker in den Vordergrund tritt.

Universitäten, Verlage und Berater müssen umdenken und ihr Businesskonzept neu gestalten.

Nicht das Was (die Information) wird zukünftig wichtig sein, sondern das Wie. Statt Beratung werden die Kunden Mediation, Betreuung und sogar Management einfordern. Und die persönliche Beziehung, die eben nicht austauschbar ist, wird immer wichtiger. Und da sind wir bei der Zukunft des Coaching:

Das Coaching wird in Beratung und Lehre Einzug halten und dort individuelles Lernen und Begleiten professionalisieren.

Speziell für meine Branche heißt das, dass statt Rechtsberatung das Rechtscoaching kommen wird. Das Legal Coaching, wenn man so will. Ich biete dies seit letztem Jahr mit meiner eigenen Beratungsfirma CLP in Deutschland, Österreich und der Schweiz an: Endlich bekommen Anwälte Methoden und Tools an die Hand, um wirklich die für den Mandanten beste Lösung zu finden.

Wenn Sie mich also nach der Zukunft des Coachings fragen, kann ich Ihnen sagen, dass Coaching gerade erst dabei ist, sein volles Potenzial zu entfalten.

Zukunftsforscher bescheinigen allem, was originär menschliche, emotionale und soziale Fähigkeiten abverlangt – wie Emphatie, Individualität, Intuition, Vertrauen, Beziehungsfähigkeit – glänzende Aussichten in einer Zukunft, die von Digitalisierung, Automatismus und Standards geprägt sein wird. Das können auch andere Methoden wie Mediation, Therapie, Training, Mentoring abbilden, aber im Unterschied zu diesen rückt Coaching die persönliche Zukunft des Coachees in den Fokus. Und ist die nicht, wenn wir ehrlich sind, für jeden von uns das Wichtigste?

 

Coaching rückt die persönliche Zukunft des Coachees in den Fokus.

Auch ich investiere immer wieder in einen Coach – sei es vor wichtigen Entscheidungen oder Herausforderungen oder bei anstehenden Veränderungen. Mit meinem Coach erörterte ich gezielt, warum ich bestimmte Dinge mache und andere nicht. Spannende Fragen – doch die Antworten, die ich mit meinem Coach erarbeite, sind noch viel inte- ressanter, das dürfen Sie mir glauben…“

Lesen Sie das vollständige Interview mit Dr. Tutschka (Inhaber von CLP und Vorstandsvorsitzende der ICF Deutschland) in der aktuellen Ausgabe von „Wirtschaft und Weiterbildung“ (training&coaching) 7/8 2017 (leider nur in print) oder online auf

http://www.coachingforlegals.com/presse/

Wie sehen Sie die Zukunft der Legal Branche?

In diesem Sinne

Herzlichst –

Ihre Dr. Geertje Tutschka

PS: Dr. Tutschka ist Keynote Speaker und Trainer zum Spezialthema „Leadership and Strategy“ sowie gefragter Referent und Autor als Spezialist für die Legal Branche. Seit 2016 führt sie den deutschen ICF als Teil des größten Berufsverband professioneller Coaches weltweit.

 

Resilienz: Was der Hype um Legal Tech mit den Menschen macht

„Legal Tech“ ist das Thema der Stunde. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht eine neue Fachtagung zu diesem Thema „diese bunte Kuh erneut durchs Dorf treibt“ – zur Freude der daran verdienenden Unternehmen. Bei den Kollegen hingegen erzeugt es Druck und schürt Zukunftsängste, finanzielle Besorgnis und Überforderung durch Informationsflut.

Die Konkurrenz in der Legal Branche ist groß – und nimmt stetig zu. Ebenso die Anforderungen an das eigene Leistungsvermögen. Und dabei geht es noch nicht einmal um die ständige Erreichbarkeit dank Digitalisierung. Oder Gender Diversity.

Schon längst sind Juristen heute nicht mehr nur Anwalt und ggf. Kanzleiinhaber. Sie verantworten die Personalführung, das Marketing, die Kanzleistrategie, Akquise, Facility- und Kanzlei-Managment, das Erschließen neuer Geschäftsfelder und Investitionen …

Und nicht zu vergessen, dass es auch so etwas wie Privatleben gibt, geben sollte: Freunde, Familie, die Eltern. Kein Wunder, dass immer öfter gerade diese privaten Themen – lange Zeit verdrängt – letztendlich zu einem Bruch mit der Alltagsspirale führen. Sinnkrisen, Vereinsamung bis hin zu massiven körperlichen Symptomen nehmen in unserer Beratungspraxis zu.

Während die einen bei diesem Tempo mithalten können, sich ordentlich „Fahrtwind“ um die Nase wehen lassen und die rasante Entwicklung vor allem als Chance begreifen können, fällte es anderen zunehmend schwerer, mitzuhalten. Sie steigen aus, verfallen in Handlungsstarre, neigen zu unüberlegten Kurzschlussreaktionen und zeigen massive Stresssymptome.

RESILIENZ – ist der Begriff, der für diese Situation von Experten geprägt worden ist.

Ein Begriff, der auch in der Legal Branche stärker in den Fokus rücken sollte. Wir haben daher heute Prof. Dr. Jutta Heller gebeten, eine Expertin auf dem Gebiet der „Resilienz“, uns als Gastautorin Einblicke in Ihr Arbeitsgebiet zu geben:

„Management von Ungewissheit mit Resilienz

Die Sonne strahlt, bestes Wetter und trotzdem scheinen nur die dunklen, bedrohlichen Wolken am Horizont relevant für das eigene Leben zu sein…

Stellen Sie sich vor: Ihr Unternehmen mit rund 200 Mitarbeiter/-innen soll aufgekauft werden. Das andere Unternehmen hat über 1000 Mitarbeiter/-innen. Aktuell laufen dazu geheime Verhandlungen. Und natürlich reden Sie mit Kollegen/-innen über die Situation und da keiner Genaues weiß, malt jeder sich in seiner Fantasie diese ungewisse Zukunft aus. Diese Fantasien mit „was wäre wenn…“ machen Angst, drücken auf die Stimmung, lähmen.

Keine angenehme Vorstellung, jedoch können Sie mit den Strategien der Resilienz so für sich sorgen, dass Sie denk- und handlungsfähig bleiben.

Resilienz: Was ist das?

„Resilienz“ (lat. ‚resilire’ – zurückspringen, abprallen) bedeutet „Widerstandskraft“; d.h. es geht um die Fähigkeit, sich aus jeder beliebigen Lage wieder aufzurichten – durch den Rückgriff auf eigene Ressourcen. Resilienz kann als Persönlichkeitseigenschaft (Werner 1982) gesehen werden, wobei neuere Ansätze von einer Person-Umwelt-Konstellation ausgehen (vgl. Staudinger & Greve 2008, S. 118). Persönlichkeitseigenschaften werden in diesem Ansatz als vermittelnde Faktoren gesehen. Die Art des Bearbeitungsprozess einer Risikolage als auch Umweltfaktoren wie z.B. Bezugspersonen und soziale Netzwerke spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Resilienz beinhaltet demnach „traits“ (Persönlichkeitseigenschaften), aber insbesondere Kompetenzen und veränderbare „states“ (innere Zustände) mit Denk- und Verhaltensmustern, die präventiv und insbesondere in herausfordernden, stressigen Situationen hilfreich für die Stabilisierung, Gesunderhaltung und Produktivität von Menschen sind. Diese „states“, Denk- und Verhaltensmuster lassen sich trainieren.

Ein kleiner Trainings-Ausschnitt

Wenn Sie Ihre aktuelle Situation mit einem Schiff vergleichen würden… welches Schiff würden Sie wählen? (Segelschiff, Dampfer, Containerschiff, Öltanker etc.)

Was haben Sie alles geladen? Ist Ihr Schiff voll? Sind Sie gerade auf hoher See oder liegen Sie fest vertäut im Hafen? Haben Sie Mitarbeiter und Gäste an Bord? Wenn Sie mit dem Schiff unterwegs sind, wie ist Ihr Kurs, ist Ihr Ziel klar und wie nah sind Sie beim Ziel? Was würden Sie verändern wollen?

Mit solch einem Einstieg sind die Teilnehmer schnell „in Fahrt“, so dass Wünsche für das Training offen geäußert werden. Folgende Themen werden häufig genannt: Strategien für Veränderung, Grundhaltung lockern, weniger kämpfen müssen, besser mit Stress umgehen, Mut für Veränderung bekommen, Richtung wieder finden, Nein-Sagen lernen, wieder leistungsfähig werden.

Mit Unternehmens-Resilienz gemeinsam erfolgreich sein

Stress, Belastungen und psychische Erkrankungen nehmen zu und damit steigt auch die Fehlzeitenquote in Unternehmen. Insbesondere Ihre Leistungsträger sind gefährdet. Sie würden eine große Lücke reißen, wenn sie ausfallen. Zunehmende Komplexität, Globalisierung, Digitalisierung, Um- und Neustrukturierungen, fordern von Führungskräften und MitarbeiterInnen flexible Handlungsfähigkeit trotz schwieriger Umstände.

Zuerst braucht es eine Sensibilisierung für die zentralen Handlungsfelder, damit Menschen und Organisationen ihre Belastungsfähigkeit und Widerstandskraft entwickeln und ausbauen. Einerseits können Sie sich auf Krisen vorbereiten, damit Sie in der Krise flexibel und handlungsfähig bleiben. Andererseits braucht es nach einer Krise Stabilisierung, Erholung sowie ein Wachsen und Innovieren aufgrund der Erfahrungen.

  • Setzen Sie auf den Aufbau von mehr Unternehmens-Resilienz. Dafür können Sie sowohl beim Einzelnen, bei Teams als auch bei der gesamten Organisation ansetzen.
  • Orientieren Sie sich an der neuen ISO Norm für organisationale Resilienz, damit Sie und Ihr Unternehmen für die turbulente VUKA-Welt gewappnet sind.

Starten Sie mit dem Resilienz-Schlüssel Akzeptanz

Akzeptanz und Ja sagen z.B. zu Unternehmensentscheidungen gerade in Veränderungen, die man selbst anders getroffen hätte, fordert Führungskräfte und Mitarbeiter. Im ersten Schritt brauchen dann Führungskräfte effektive Selbstcoaching-Strategien. Im zweiten Schritt brauchen sie Coaching-Strategien für ihre Mitarbeiter, um diese neu und sinnhaft zu orientieren und in der Veränderung mitnehmen zu können. Hilfreich sind dafür Strategien zum Loslassen, die Menschen aus bisherigen Veränderungserfahrungen ableiten können sowie die Fokussierung auf eine Veränderung der eigenen Innenwelt, so dass Angst reduziert und zunehmend wieder Freude empfunden werden kann.

Im Training gesammelte Ideen:

  • Die eigenen Gedanken aufschreiben.
  • Das Worst Case Szenario ganz konkret aussprechen (Kündigung, Job an anderem Standort, kein Job mehr etc.) und die jeweilige Situation zu Ende denken.
  • Eigene Stärken bewusst machen, Blick auf Chancen lenken.
  • Sich Zeit geben, um sich gedanklich auf die Zukunft einzustellen, um die Veränderung zu akzeptieren.
  • Aushalten, dass die eigenen Gefühle zwischen dem Plus- und Minus-Pol hin und her schwanken, das ist normal.
  • Sich mit anderen positiv gestimmten Kollegen zusammen tun.
  • Sich als Einzelner und als Team Unterstützung gönnen, um sich für die Gegenwart und Zukunft gut ausrichten zu können.

Im Training erlebe ich immer wieder, dass Akzeptanz der entscheidende Schlüssel für eine Neuausrichtung ist. Management von Ungewissheit – das ist eine zentrale Stärke zur eigenen Zukunftssicherung. Mit Resilienz werden Sie einen Schritt weiter kommen.

Verantwortung als Führungskraft

Resilienz wurde eingangs als Person-Umwelt-Konstellation definiert. Für eine Führungskraft gilt hierbei immer eine doppelte Perspektive: Einerseits muss sie sich um sich selbst kümmern, andererseits ist sie verantwortlich für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Resilienz sollte daher nicht nur als individuelle Qualität sondern ebenso als eine interaktionale Qualität gesehen werden. Setzen Sie auf stärkenorientierte Strategien, indem Sie die verschiedenen Resilienzschlüssel weiter entwickeln. Setzen Sie auf risikominimierende Strategien, indem Sie sich selbst mehr wahrnehmen, Ihre Grenzen respektieren und sich vor Überlast schützen. Setzen Sie auf prozessorientierte Strategien mit Methoden aus der systemischen Beratung, um selbst und zusammen mit Ihren Teams situationselastisch besser reagieren und sich anpassen zu können. So ernten Sie weniger Widerstand, werden zusammen mit Ihren Mitarbeitern mehr Freude erleben, leistungsstark, gesund und zufrieden sein. Resilient zu handeln bedeutet folglich, mit den Widrigkeiten des Lebens gut umgehen zu können. Und genau dies wird auch Teams und Unternehmen erfolgreicher machen.

Suchen Sie sich Ihren Lotsen, um mit Ihrem Lebensschiff die gefährlichen Gewässer mit Strömungen und Untiefen gut zu meistern. Es ist Ihre persönliche Entscheidung auf dem Weg zu einer resilienten Führungskraft.“

Führen Sie Ihre Kanzlei resilient? Wie geht es Ihnen und Ihren Mitarbeitern?

Fragen, die Sie sich als Kanzleiinhaber, als Führungskraft – als Kapitän – unbedingt stellen sollten – um im Bild zu bleiben.

In diesem Sinne

Herzlichst –

Ihre Dr. Geertje Tutschka

PS: Sie möchten dazu Feedback, einen Sparringpartner oder brauchen einfach jemanden zum Reden? Vereinbaren Sie jetzt Ihren telefonischen Termin kostenfrei unter office@coachingforlegals.com!

 

 

 

Die Autorin

Prof. Dr. Jutta Heller ist spezialisiert auf individuelle und organisationale Resilienz. Sie ist systemische Beraterin, Business Coach und zertifizierte Rednerin. Seit 2015 leitet sie eine 1jährige Ausbildung Resilienzberatung. Sie sagt über sich: „In meinem früheren Leben habe ich vieles festgehalten und in Kauf genommen, um mich nicht zu verändern. Jedoch durch eine große Krise habe ich gelernt, dass alles möglich ist, wenn ich in einem guten Zustand bin.“ Dieser ressourcenorientierte Ansatz ist ihr wichtig für alle ihre Kundenprojekte.

Weitere Infos unter http://www.juttaheller.de

Weitere Infos rund um Resilienz:

Heller, J. (2016): Resilienz. 7 Schlüssel für mehr innere Stärke, 6. Aufl., München

Heller, J. (2016). Das wirft mich nicht um. Mit Resilienz stark durchs Leben gehen, 3. Aufl., München

Heller, J. (2015). Resilienz. Mehr innere Stärke für Führungskräfte, Zürich

Heller, J. / Elbe, M. / Linsenmann, M. (2012). Unternehmensresilienz. Faktoren betrieblicher Widerstandsfähigkeit, in: Management von Ungewissheit. Neue Ansätze jenseits von Kontrolle und Ohnmacht, Bielefeld, 213–232

Resilienz-ABC www.juttaheller.de/resilienz/resilienz-abc

Blog www.juttaheller.de/blog

Coaching vs. Beratung – eine Frage der Perspektive

„Und diese Frage stellen sich sicherlich auch Berater jeder Branche: Steuerberater, Unternehmensberater, Lebensberater, Erziehungsberater. Sie „coachen“- und zwar ohne genau zu wissen, WAS und WIE sie das tun was sie tun, sondern quasi aus dem Bauch heraus. Pure Beratung findet also schon lange nicht mehr statt. Berater sollen heute alles sein: Strategen, Manager, Kommunikationsexperten, Superstars, Schauspieler, Leader, Macher, Psychologen und ein guter Freund…

Das Beratungsgeschäft stirbt

Es sieht sich einem Strukturwandel gegenüber, der viele ängstigt. Warum ist das so? Liegt es an den Kunden, die immer anspruchsvoller werden?Ja und nein: Eine der größten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts ist, dass Wissen heute jeder jederzeit überall kostenfrei abrufen kann. Wer braucht noch einen Berater, bei dem  erst ein Termin gebucht und der bezahlt werden muss, um hinterher nur einen Ausschnitt der relevanten Informationen zu erhalten – gefiltert durch die individuelle Brille des Beraters? Algorithmen und Software können heute in Sekundenbruchteilen tausende von Informationen abgleichen, um die für mich passende Lösung in kürzester Zeit parat zu haben. Wer heute also noch auf den Verkauf von “Wissen” baut, hängt der Zeit hinterher.

Der “Faktor Mensch” wird stärker in den Vordergrund treten

Universitäten, Verlage und Berater müssen daher umdenken und ihr Businesskonzept neu gestalten. Nicht das Was, die Information,  wird zukünftig wichtig sein, sondern das Wie. Statt Beratung und Lehre werden die Kunden Coaching, Mediation, Betreuung und sogar Management einfordern. Und die persönliche Beziehung, die eben nicht austauschbar ist, wird immer wichtiger werden.“

Wie sich diese Entwicklung zukünftig  fortsetzen wird lesen Sie unreinem Artikel auf Xing Coach Magazin:

https://coaches.xing.com/magazin/coaching-vs-beratung-eine-frage-der-perspektive?successfully_logged_in=true

Für mich jedenfalls gilt: Ich bin serviceorientierter Dienstleister, d.h. Berater oder Coach je nachdem, was der Kunde braucht.

In diesem Sinne

Herzlichst –

Ihre Dr. Geertje Tutschka

PS: Sie möchten dazu Feedback, einen Sparringpartner oder brauchen einfach jemanden zum Reden? Vereinbaren Sie jetzt Ihren telefonischen Probetermin unter office@coachingforlegals.com!

 

Anwalt 4.0: Leben und arbeiten als digitaler Nomade

Es sind Unternehmer oder Arbeitnehmer, die hauptsächlich digitale und telekommunikative Technologien anwenden um ihre Arbeit zu verrichten und damit ihren Lebensunterhalt verdienen:

Digitale Nomaden.

Ihr Leben verbringen sie dabei ortsunabhängig, an den schönsten Orten der Erde, die vorübergehend ihr zu Hause darstellen. Sie arbeiten im Café, in Co-Working Spaces, Büchereien – einfach überall da, wo es gut funktionierendes Wlan gibt.

Digitale Nomaden sind nicht auf eine bestimmte Branche festgelegt. Sind Sie also auch als Zukunftsmodell für die Anwaltschaft denkbar?

Anwalt 4.0 

Den sehr interessanten Beitrag dazu von „Feelgood Management finden Sie hier:

Quelle: Leben und arbeiten als digitaler Nomade

Ich freu mich auf Eure Kommentare!

In diesem Sinne

Herzlichst –

Ihre Dr. Geertje Tutschka

PS: Sie planen gerade Ihre persönliche Auszeit oder wollen Ihrer Karriere ein neues Setting geben? Wir unterstützen Sie gern.

Schreiben Sie uns: office@coachingforlegals.com

ANWALTSKARRIERE: ERFOLG IM ANWALTSBERUF IST KEIN ZUFALL (Interview mit der Volljuristin Christina Wenz, Mediatiorin Kaiserlautern)

Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall. 

Ist es immer nur das Ergebnis harter Arbeit? Oder kommt es auch darauf an, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun? Was ist das Geheimnis erfolgreicher Juristen? Worauf sollte man von Anfang an achten? Ergreift man wirklich jede Chancen? Und ist die Entscheidung für die Karriere tatsächlich eine Entscheidung gegen ein erfülltes Privatleben?

In unsere Reihe “Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall” stellen wir Ihnen Top-Juristen und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept vor.

wenz-blog.jpg     Christina Wenz

ist Mediatorin, Konfliktcoach und Juristin. Nach langjähriger Tätigkeit im Notariat und in Führungspositionen an Universitäten ist sie in eigener Mediationskanzlei tätig.

Sie hilft ihren Kunden dabei, sich aus schwierigen Konfliktsituationen zu befreien und damit wieder mehr Wohlbefinden und ein entspannteres Leben zu erlangen. Neben Mediation in der Familie und der Mediation in der Arbeitswelt ist ihr besonderes Steckenpferd die Mediation bei Streitfällen rund ums Tier.

Nach dem Staatsexamen an der Johannes Gutenberg Universität Mainz hat Sie erfolgreich den Magister des deutschen und ausländischen Rechts an der Glasgow University Law School und Johannes Gutenberg Universität Mainz absolviert.
Sie war einige Jahre in einem Notariat beschäftigt, bevor sie Geschäftsführerin für Finanzen des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg Universität Mainz sowie Leiterin der Rechtsabteilung und Datenschutzbeauftragte der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer wurde. Seit 2013 betreibt sie ihre auf Mediation spezialisierte Kanzlei in Kaiserslautern.

Frau Wenz, wie kam es, dass Sie als gestandene Juristin schließlich zur Mediation fanden?

Ich bin mit ganzem Herzen Mediatorin, weil ich auf diese Weise meine Kunden dabei zu unterstützen kann, sich aus einer belastenden Lebenssituation aus eigener Kraft zu befreien. Ich unterstütze meine Mandanten dabei, friedliche Lösungen zu finden, bei denen Sie sich anschließend noch bzw. wieder in die Augen schauen können. Mit Hilfe der Mediation kann man sehr gut Lösungen finden, mit denen alle am Konflikt beteiligten Personen gut leben können.

Schon während der Schulzeit habe ich gerne vermittelt, wenn andere sich gestritten haben. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften stellte ich schnell fest, dass die reine Rechtsanwendung nicht immer zu zufriedenstellenden Ergebnissen führt, da sie oft Verlierer schafft. Im Rahmen meiner Arbeit in Teams machte ich häufig die Erfahrung, dass Konfliktsituationen die beteiligten Mitarbeiter oft über Jahre belasten und die Arbeit ganzer Abteilungen beeinträchtigen und lähmen. Auch während meiner langjährigen Tätigkeit im Notariat traf ich auf viele Konflikte: In Besprechungen zu Erbauseinandersetzungen, Testamenten und Scheidungsvereinbarungen sah ich oft, dass Konflikte ganze Familien unglücklich machen und auch zerstören können. Oft erfuhr ich, wie sehr die Kunden durch die schwierige Situation auch körperlich beeinträchtigt waren. Damals frustrierte es mich, dass ich den Streitenden oft nicht wirklich ihrem Konflikt heraus helfen konnte. Ich konnte zwar einen Vertrag entwerfen, der die rechtliche Situation regelt, aber auf der zwischenmenschlichen Ebene bewirkte dies meist wenig. So entstand mein Wunsch, in diesen Situationen Lösungen herbeizuführen, ohne Verlierer zu schaffen und ich begann eine Ausbildung zur Mediatorin. Schnell wurde mir klar, dass ich mein Herzensthema gefunden hatte. So kam es, dass ich 2013 meine eigene Mediationskanzlei in Kaiserslautern eröffnete.

Was fasziniert Sie so an der Mediation?

An der Mediation begeistert mich ganz besonders, dass meinen Kunden die Freiheit eingeräumt wird, die Lösung ihres Konflikts selbst zu entwerfen. Sie bekommen keine Entscheidung „aufgezwungen“ (etwa vom Richter), sondern entwickeln gemeinsam mit mir eine Lösung, die optimal zu ihnen und ihrer individuellen Situation passt. Dies ist eine sehr kreative Arbeit, die viel Spielraum lässt für individuelle Ideen! Die Mediation sieht die Streitenden als Experten ihres eigenen Konflikts – das gefällt mir sehr!

Gestern war der „Tag der Mediation“. Aus diesem Anlass haben Sie die „Mediation“ selbst interviewt – eine tolle Idee. Können Sie uns kurz die drei Highlights des Interviews zusammenfassen?

Mit Mediation sind ganz individuelle Lösungen möglich, die nicht nur juristische Aspekte, sondern auch wirtschaftliche Argumente und die ganz persönlichen Bedürfnisse der Beteiligten berücksichtigen.
Sie kann insbesondere dort helfen, wo man noch lange mit dem Anderen zu tun hat (beispielsweise mit dem Nachbarn oder wenn ehemalige Ehepartner, die Eltern sind), dass die Beziehungen zwischen den Streitenden erhalten bleiben oder sogar verbessert werden.
Mediation schenkt Freiheit: ihr Leben, ihre Lösung so zu gestalten, dass sie optimal zu ihnen und der individuellen Situation passt und damit einen Weg findet, an den vorher vielleicht noch niemand gedacht hat.
Mediation ist aber nicht nur Freiheit. Sondern auch eine Kunst. Eine Kunst, die man beherrschen sollte, um sie anzuwenden?

Ja. Der Begriff „Mediator“ ist leider bisher rechtlich nicht geschützt. Das 2012 in Kraft getretene Mediationsgesetz hat zwar den Begriff „zertifizierter Mediator“ eingeführt, aber ich bin mit der Lösung nicht besonders glücklich. Ich wünsche mir höhere Voraussetzungen an die Ausbildung und die Erfahrung der Mediatoren. Begrüßenswert wäre es auch, wenn ein Gespräch mit einem Mediator vor gewissen Gerichtsverfahren verpflichtend wäre und sich eine Form der Prozesskostenhilfe für Medianten realisieren ließe.

Gibt es ich einen abschließenden Tipp an alle Streitenden?

Mein Tipp ist ganz kurz und lautet: Hört zu! Und zwar hört genau zu und fragt nach, warum dem Anderen seine Forderung denn so wichtig ist. Dann wird vieles oft klar!

Vielen Dank.

Frau Wenz lebt und arbeitet in Kaiserslautern. Sie interessiert sich auch über ihre berufliche Tätigkeit hinaus sehr für alle Themen rund um Konflikte und Kommunikation im Allgemeinen.

Ihr persönliches Lebensmotto lautet:

Ich versuche jeden Tag zu genießen und freue mich daran, einen Beruf ausüben zu können, der mich begeistert und erfreut!

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: Mediation ist nicht identisch mit Beratung. Auch nicht mit Coaching oder Mentoring. All dies sind jedoch Möglichkeiten und Chancen, eine klassische (Rechts-)Beratung sinnstiftend und für den Mandanten wirkungsvoll zu erweitern. Doch während die Mediation eher die Konfliktbeziehung und deren Lösung im Fokus hat, steht bei Coaching und Mentoring nicht die Beziehung, sondern die Person, der Mandant im Vordergrund – damit kann Coaching sehr gut in ein reguläres Mandat gleich aus welchem Rechtsgebiet ganz oder teilweise integriert werden ohne den Grundsatz der Parteilichkeit zu verletzen. Das Mandat bleibt beim Anwalt und kann regulär (nach anwaltlichem Vergütungsrecht) abgewickelt werden.

Wenn Sie sich für eine Ausbildung zum KonfliktCoach interessieren, dann melden Sie sich jetzt an unter www.CLP-JurCoach.de

Achtung: Die Anmeldung für 2017 ist nur noch wenige Tage möglich!

Den sehr lesenswerten Beitrag „11 Fragen an die Mediation“  von Christina Wenz finden Sie vollständig hier:

http://www.mediation-wenz.de/blog/2017/06/18/11-fragen-an-die-mediation/

Jurastudium? Nein Danke!

Die Diskussion in der Legal Branche über die große Konkurrenz, Dumpingpreise dank einer Überflutung des Arbeitsmarktes und Geschäftsverlust durch Legal Tech reißt nicht ab. Gleichzeitig werden die technischen und finanziellen Anforderungen an den Berufsstart stetig nach oben geschraubt – dank beA, der Digitalisierung und Datenschutzreglementierungen.

Ist das Jurastudium also heute wirklich noch eine ernsthafte Option für Nachwuchstalente? Oder sollte man davon nicht abraten?

Der Beitrag auf Talentrocket.de beleuchtet die Berufschancen junger Juristen realistisch:

„Der Weg zum Volljuristen ist lang und schwer, die Jobaussichten junger Juristen sind deshalb aber dementsprechend gut. Ein erfolgreicher Berufsstart ist nicht nur ohne Prädikatsexamen möglich, sondern auch dann, wenn weder die zweite juristische Prüfung noch der Vorbereitungsdienst (Referendariat) absolviert wurden. Welche beruflichen Perspektiven die jungen Juristen in den einzelnen Ausbildungsabschnitten haben, erfahrt ihr im folgenden Überblick auf Talentrocket.de:“

Quelle: Welche beruflichen Perspektiven für Juristen gibt es?

Achtung: Gleich KarriereCoaching für (zukünftige) Juristen ausprobieren! Einfach per mail Telefontermin vereinbaren. Fertig.

Tipp: Pepp Deine Standardausbildung zum Juristen mit Legal Coaching auf! Der besonderen Coachingausbildung nur für Juristen für mehr Kompetenz bei Kommunikation, Führung und Changemanagement!

Work-Life-Balance in Kanzleien?

Ein weiteres langes Wochenende steht vor der Tür. Für die meisten Arbeitnehmer, Schüler und Studenten heißt das vor allem, entspannt in den Sommer gleiten, Treffen mit Freunden am Ufer  oder auf ein kühles Bier, Yoga im Park oder die Laufschuhe an die Füße und gemütliche Abendstunden auf Balkon oder Terrasse.

Nicht so für Anwälte – egal ob angestellt oder selbständig. 

„Ansätze für flexible Arbeitsmodelle und sogenannte Feelgood Manager sind in der konservativen Arbeitswelt der Juristen noch nicht oder nur sehr wenig angekommen. Doch die Entwicklung zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre hat schon längst auch Einzug in die Büros der Kanzleien genommen.

Der Fortschritt ist also bereits zu beobachten und er wird auch nicht aufzuhalten sein. Doch was sich auch in Zukunft nicht ändern wird, ist dass diese Privilegien ihren Preis haben und die Arbeitsbedingungen nicht dahingehend geändert werden können, dass es keine Arbeitsbelastung mehr gibt.

Wer sich für den Beruf des Anwalts entscheidet, der entscheidet sich auch für das Dasein als Dienstleister für seine Mandanten und diese haben ein Recht auf eine auch zeitlich umfassende Betreuung…“

Mehr dazu im sehr lesenswerten Beitrag auf Talent Rocket:

Quelle: Work-Life-Balance in Kanzleien?

 

Ein langes Wochenende steht vor Tür. Sie entscheiden, womit Sie Ihre Zeit verbringen.

Ich wünsche Ihnen, mit den wirklich wichtigen Dingen!

 

In diesem Sinne,

Herzlichst

Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: Sie möchten dazu Feedback, einen Sparringpartner oder brauchen einfach jemanden zum Reden? Vereinbaren Sie jetzt Ihren telefonischen Probetermin unter office@coachingforlegals.com!

Her mit den Haifischflossen!

The Business of Law: Are you human? Than don´t be a copy of Legal Tech!
Consulting was yesterday. Tomorrow is Legal Coaching.

The new fish in the pond: Legal Coaching

Jetzt für die Ausbildung in Legal Coaching bei www.CLP-JurCoach.de anmelden und noch 2017 durchstarten!

Her mit den Haifischflossen!

 

Mentoren und Verhinderer

Wenn Du Dich fühlst, als ob Du täglich gegen Mauern anrennst und zuviel Energie dafür aufwenden mußt, andere von Deiner Leistung zu überzeugen, dann ist es vielleicht an der Zeit, sich einen Mentor zu suchen.

Wo kann ein Mentor helfen?

Es geht um Persönlichkeitsentwicklung. Um Fokussierung. Um Erfahrung.

In Unternehmen treffen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten aufeinander.

„…Menschen, die Fähigkeiten und Talente haben, die man fördern kann. Oder eben nicht fördern kann, weil sie einem dann schnell über den Kopf wachsen könnten. Und davor haben diese Menschen Angst.“

Quelle: Mentoren und Verhinderer

So kann Jemand als Mentor in frage kommen, tatsächlich aber ein Verhindere sein. Obgleich viele Unternehmen und Kanzleien heute Ihren Mitarbeitern im Rahmen der Karriereentwicklung oder bei Begleitung bestimmter Projekte einen internen Mentor zur Verfügung stellen, sind Inhouse Mentoren nicht immer die beste Wahl. Erst Recht nicht, wenn es sich um den Vorgesetzten handelt bzw. einen „alten Vertrauten“ des eigenen Vorgesetzten. Auch fehlt es internen Mentoren oft an kreativen/frischen Ideen und dem Blick von außen auf die Situation des Mitarbeiters. Das wiegt die Erfahrung im Unternehmen und gewisses Beziehungpotenzial oft auf. Maßgeblich für den Erfolg eines Mentorenprogrammes ist jedoch von Seiten des Mentors neben der Bereitschaft, Zeit und Energie in das Mentoring zu stecken, vor allem eine professionelle Vorbereitung des Mentors. Diese sollte in einer Kommunikationsausbildung bestehen, den Grundlagen der ethischen Standards für Mentoren sowie einem individuellen Briefing im Hinblick auf den Mentee.

Ist ein Mentor ein Coach?

Ein Mentor kann idealerweise neben seiner eigenen einschlägigen Berufs- und Lebenserfahrung auf eine Coachingausbildung aufbauen, die es ihm ermöglicht professionelle Distanz und Vertrauen aufzubauen, effiziente Kommunikationsmittel zu nutzen usw. Wir bei CLP schätzen Mentoring insbesondere aufgrund der Nachhaltigkeit.

Coaching kann ein erster intensiver Schritt sein, ein Projekt oder eine schwierige Situation voran zu bringen – anschließendes Mentoring hilft, den Prozess fortzusetzen, die Dinge tatsächlich umzusetzen und bestenfalls auch noch Unterstützung durch einen erfahrenen Kollegen erfahren zu können.

Wir glauben an professionelles Mentoring. Und an den Erfolg unserer Mentees.

Daher haben wir unseren Mentorenbereich durch eine neue Partnerschaft erweitert: MentorMe wird unseren Mentorenbereich ab sofort neben dem Mentorenprogramm

  • für Frauen der AG Anwältinnen des DAV,
  • für Nachwuchsjuristinnen der PANDA University LAW
  • für Österreich der ÖRAK

Wie können wir Sie unterstützen?

In diesem Sinne,

Herzlichst

Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: Vereinbaren Sie jetzt Ihren telefonischen Probetermin unter office@coachingforlegals.com!