Legal Coaching

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Professionell in Krisen- und Konfliktsituationen – Jetzt JurCoach werden!

Kennen Sie das? Sie haben für Ihren Mandanten das optimale Ergebnis erzielt und doch ist dieser tief enttäuscht. Sie versuchen Ihrer Assistenz/Ihrem Kollegen/Ihrem Chef täglich deutlich zu machen, was Ihnen besonders wichtig ist, und diese scheinen es beharrlich zu ignorieren. Sie hatten als Berufsanfänger ein bestimmtes Bild von Ihrer Karriere/Ihrer Kanzlei im Kopf und sind heute Lichtjahre davon entfernt. Obwohl Sie Ihr Auskommen haben und alle Vernunft dagegen spricht, läßt sich der Gedanke, noch mal was Neues zu probieren und Ihr Potenzial auf den Prüfstand zu stellen, nicht ganz unterdrücken.

Seit 2016 bietet CLP (Coaching/trainging/mentoring for Legal Professionals) mit Jurcoach erstmals eine spezielle Coachingausbildung nur für Anwälte, Juristen und Studierende für Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Mit dieser Grundausbildung haben Sie die Befähigung, unmittelbar als Coach (weltweit) zu arbeiten oder aber hocheffiziente Coachingtechniken als sog. Legal Coaching in Ihren beruflichen Alltag als Anwalt oder Jurist zu integireren – Ihr entscheidender Vorsprung gegenüber Konkurrenten bei der Mandantsgewinnung.

Legal Coaching ist als spezielle professionelle Kommunikationsmethode mit der Mediation vergleichbar; bietet dieser gegenüber jedoch den Vorteil, dass Legal Coaching einfach, punktuell und auf Abruf im Rahmen der regulären Rechtsberatung in jedes Mandat jedweden Rechtsgebietes integrierbar ist.

Sie erlernen von hochqualifizierten Juristen, die eine zeritfizierte Coachausbildung besitzen, wo und wie sie Coaching integrieren können und welche Vorteile es bietet. Die Ausbildung ist einmalig auf dem deutschsprachigen Markt, insbesondere für Juristen aus D-A-CH konzipiert und entspricht den internationeln Qualitätsstandards der Internationalen Coach Federation (ICF), insbesondere deren Ethikstandards und Kernkompetenzen.

Als “JurCoach” können Sie

– in Ihre juristische Tätigkeit wirksame Elemente aus Psychologie und Coaching (Legal Coaching) integrieren

– als interner Coach in Ihrer Kanzlei bei Personalfragen agieren

– als professioneller Business-Coach international arbeiten

Vier gute Gründe, professionell „Legal Coaching“ zu nutzen, finden Sie auf JurCoach.de

https://jurcoach.wordpress.com/2017/05/15/legal-coaching/


Die Ausbildung umfasst 60 Zeitstunden, welche sich über insgesamt 3 Monate (Februar-April bzw. Oktober-Dezember) erstrecken und aus wöchentlichen online-Trainings sowie einer Präsenzwoche in Berlin oder Salzburg zusammensetzen:

Berlin: 08.09.-16.09.2018

Salzburg: 27.10.-04.11.2018

Damit Sie sehr gut berufsbegleitend absolvierbar ist, haben wir extra diese Woche im März/November mit Feiertagen in einer meist weniger intensiven Bürozeit außerhalb der Ferien gewählt. Es sind keine Vorkenntnisse in Coaching oder vergleichbaren Ausbildungen wie Mediation notwendig. Vielmehr kann und soll diese Ausbildung gerade für die juristischen und verwandten Berufsgruppe einen Einstieg in das spezielle Gebiet der professionellen Kommunikation, des Changemanagement, Leadership und Performance bieten, auf die ggf. weiterführende Ausbildungen aufgesetzt werden können. Wir empfehlen sogar unseren Kunden, JurCoach als Einstiegsausbildung zu wählen, da wesentliche Bestandteile der Ausbildung insbesondere der persönlichen Weiterentwicklung dienen und einen professionellen Reifeprozess initiiert.

Die Ausbildung wird mit Prüfung und Zertifikat abgeschlossen. Sie ist bei CLP jederzeit lebenslang kostenfrei wiederholbar. An die erfolgreiche Absolvierung der Ausbildung schließen sich auf Wunsch Spezialisierungs- und Aufbaukurse sowie Übungsgruppen an. Das Curriculum inklusive Ausbildungsplan entnehmen Sie bitte unserer Broschüre oder auf CLP-JurCoach.de.

Unsere Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Webseite www.CLP-JurCoach.de/Ausbildung. Der Ausbildungsvertrag kommmt mit dem Ticket-Kauf bzw. Zahlung der Ausbildungsinvestition zustande. Mit dem Kauf erkennen Sie die Teilnahmebedingungen an und diese werden Vertragsbestandteil. Wir möchten Sie daher bitten, sich die Teilnahmebedingungen vor dem Ticketkauf sorgfältig durchzulesen. Außerdem bitten wir, uns die unterschriebene Anmeldebescheinigung per mail (office@coachingforlegals.com) zu kommen zu lassen, um Ihnen weitere Details zur unmittlebaren Ausbildungsvorbereitung zukommen lassen zu können.

 

Mehr über Legal Coaching

können Sie hier lesen.

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Coachingtag CT 2017 mit MyQ – das braucht die Weiterbildung und Personalentwicklung von morgen

JurBlog

 

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Zwei spannende Tage erlebten die Besucher des Fach- und Weiterbildungskongresses „Coachingtag“ zusammen mit der MyQ-Messe in München. Anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Coachingtags der International Coach Federation wurde zum ersten Mal das neue Konzept zu den Themen “ZukunftWeiterbildung” und “QualitätsCoaching” umgesetzt.

Am Freitag fanden im Rahmen des b2b -Tages Vorträge und Diskussionen zu den Themen “CoachingBusiness”, “CoachTech”, “Coaching in Unternehmen” und “Coaching in Politik und Gesellschaft” statt.

 

 

Am Samstag erwartete die Besucher beim b2c-Tag das BarCamp – ein innovatives Campusformat, bei dem die Coaches und Trainer mit Live-Demos zu Workshops und Modellen pitchen, um vom Publikum bewertet zu werden.

Die MyQ-Night am Freitag-Abend war der perfekte Ausklang mit der Gelegenheit zu Netzwerken, zum Austausch und zu vertiefenden Gesprächen. Der Coachingtag 2018 wird am 16./17.11.2018 ebenfalls wieder im MTC in München stattfinden (www.coachingtag.com).

_MG_0231_1Fakten und Zahlen:

– 65 Aussteller auf der MyQ Weiterbildungsmesse

– 2 x 3…

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Die Kraft der Dankbarkeit

JurBlog

MIT ZWEI SIMPLEN SCHRITTEN ZU MEHR ERFOLG

Thanksgiving, der höchste Feiertag in den USA, ist heute und wird noch bis Sonntag gefeiert. Spätestens seit gestern, Mittwoch, Mittag werden die Büros und Schulen abgeschossen. Alle sind auf dem Weg nach Hause. Denn Thanksgiving und das gesamte lange Wochenende ist Familie und Freunden gewidmet.

Thanksgiving ist nicht zu verwechseln mit dem christlichen Erntedankfest. Thanksgiving ist eine Danksagung an die Menschen, die mit uns leben und lachen, an das Leben an sich. – nicht an an eine höhere Macht oder aus religiösem Bedürfnis.

Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? Das höchste Fest im Jahr sich selbst und seinen Lieben zu widmen. Freundschaft und Familie für vier Tage uneingeschränkt in den Mittelpunkt zu stellen?

Wann haben Sie sich das letzte Mal bedankt? Wann waren Sie zum letzten Mal dankbar? Und haben es auch tatsächlich gezeigt:

Ihrer Familie, Ihren Kindern, Ihrem Partner, Ihren Eltern? Ihrem…

Ursprünglichen Post anzeigen 382 weitere Wörter

Coachingtag CT 2017 mit MyQ – das braucht die Weiterbildung und Personalentwicklung von morgen

 

_MG_0052

Zwei spannende Tage erlebten die Besucher des Fach- und Weiterbildungskongresses „Coachingtag“ zusammen mit der MyQ-Messe in München. Anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Coachingtags der International Coach Federation wurde zum ersten Mal das neue Konzept zu den Themen “ZukunftWeiterbildung” und “QualitätsCoaching” umgesetzt.

Am Freitag fanden im Rahmen des b2b -Tages Vorträge und Diskussionen zu den Themen “CoachingBusiness”, “CoachTech”, “Coaching in Unternehmen” und “Coaching in Politik und Gesellschaft” statt.

 

 

Am Samstag erwartete die Besucher beim b2c-Tag das BarCamp – ein innovatives Campusformat, bei dem die Coaches und Trainer mit Live-Demos zu Workshops und Modellen pitchen, um vom Publikum bewertet zu werden.

Die MyQ-Night am Freitag-Abend war der perfekte Ausklang mit der Gelegenheit zu Netzwerken, zum Austausch und zu vertiefenden Gesprächen. Der Coachingtag 2018 wird am 16./17.11.2018 ebenfalls wieder im MTC in München stattfinden (www.coachingtag.com).

_MG_0231_1Fakten und Zahlen:

– 65 Aussteller auf der MyQ Weiterbildungsmesse

– 2 x 3 parallele Vortragsprogramme an zwei Tagen, davon eines am Freitag komplett in englisch mit professionellen Speakern aus 5 Ländern

– 60 Vortragende insgesamt

– 3 Podiumsdiskussionen („Coaching in verschiedenen Kulturen” (englisch), “Coachingkulturen in Unternehmen” sowie “Sinn und Unsinn einer gesetzlichen Regulierung von Coaching und der Profession Coach im europäischen Kontext”)

– Vorstellung von drei wissenschaftlichen Studien zum Thema (eCoaching-Studie der Uni Salzburg zu Europa, Middendorf-Studie zur Lage in Deutschland, Consumer Awareness Study ICF international, englisch)

– wichtige Partner, Referenten etc.:

RTC mit Vertretern der wichtigsten Berufsverbände für Coaches, ICF mit Prism Award und ICF Foundation, ICF DACH, Universität Salzburg, SPD, IHK Akademie München, CoachingMagazin, SAP, CocaCola, Airbus, Coachimo, CAI und BetterCoach, diverse weitere Hochschulen und Institute, Münchner Merkur, Cosmopolitan mit Podiumsdiskussion, Martin Limbeck, Human Resources Manager, Gabal,…

Mehr Infos hier:

https://prezi.com/p/8cg75vzyron3/

und unter http://www.coachingtag.com.

Sie sind bereits am CT 2018 als Aussteller, Teilnehmer, Referent interessiert?

Ich freu mich auf Ihre Nachricht an info@coachfederation.de

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

President ICF Germany

Legal Revolution (Gastbeitrag von Dr. Jochen Brandhoff, Veranstalter LEGAL ®EVOLUTION – The European Legal Tech Expo & Congress)

Wer als Rechtsanwalt auf die Nutzung neuer digitaler Techniken verzichtet, arbeitet ineffizient und ist irgendwann nicht mehr wettbewerbsfähig. 
Wenn mir ein Rechtsanwalt sagt, er interessiere sich nicht für die Nutzung neuer digitaler Techniken wie Vertragsautomatisierung, Wissensmanagement und E-Discovery, dann frage ich ihn: was machst du persönlich, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben?
Die Rechtsberatungsbranche hat es im Unterschied zu vergleichbaren Branchen geschafft in den letzten 50 Jahren ohne wesentliche Änderungen auszukommen, daher steckt die Digitalisierung des Rechtsmarkts noch in den Kinderschuhen. Die Einwände rühren also aus dem bekannten Argument „das haben wir schon immer so gemacht“.
Die entscheidende Frage lautet jedoch: „Quo vadis Advocatus?“
– In welche Richtung entwickelt sich der klassische Beruf des Rechtsanwalts und die Rechtsanwendung im Zuge der Digitalisierung?
Bereits heute nehmen Computeralgorithmen die Prüfung von Ansprüchen und Bescheiden, etwa die Prüfung bestimmter Ansprüche von Fluggästen oder die Prüfung eines Hartz IV-Bescheids vor, wenden das Recht also an. Zu erwarten ist eine extensive Ausdehnung algorithmusbasierter Rechtsanwendung in der Zukunft.
Die Digitalisierung des Rechts hat sich rasant beschleunigt und wird die Ordnung und die Strukturen des Rechtsmarkts grundlegend verändern. Verstärkt wird dieser Umstand durch die Neigung des europäischen Gesetzgebers und der Rechtsprechung, Berufsausübungsschranken abzubauen. Begünstigt durch Investitionen in rechtliche Innovation werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten völlig neue Marktteilnehmer in den Rechtsmarkt eintreten.
Dies ist für die Anwaltschaft als große Chance zu verstehen, da Rechtsanwälte es durch die Ausnutzung des Potentials neuerer und effizienterer digitaler Technik noch immer selbst in der Hand haben, auch auf dem Rechtsmarkt der Zukunft eine wichtige Rolle zu spielen.
Juristen und andere Spezialisten auf dem Rechtsmarkt werden auf diese Entwicklungen nur angemessene Antworten finden, wenn sie jetzt anfangen, ein besseres Verständnis für die digitalen Techniken zu entwickeln.
Genau dies war die Motivation, eine jährliche Kongressmesse über Legal Innovation und Legal Technology zu veranstalten.
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Die LEGAL ®EVOLUTION bringt zwischen dem 23. und 24. Oktober Legal Tech Firmen, Anwaltskanzleien, Rechtsabteilungen, Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger auf einer Legal Tech Messe zusammen.
50 ausgewählte Aussteller aus der Legal Tech-Branche zeigen den Messebesuchern, was heute schon anhand von Legal Tech möglich ist und wie sie durch die Nutzung von Legal Technology Prozesse optimieren können.
Die Legal Tech Messe ist gleichzeitig auch ein akademischer Kongress, auf dem 50 renommierte Professoren, Politiker, Firmengründer und Geschäftsführer als Gastredner auftreten und Rechtsanwendern zeigen, wie sie durch Legal Tech die bereits begonnene Digitalisierung der Rechtsberatung für sich nutzen können, um effizienter und kostenoptimierter zu arbeiten.
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Ich möchte Sie herzlich einladen,
an der LEGAL ®EVOLUTION 2017
am 23. und 24. Oktober in Frankfurt
teilzunehmen.
Mehr Infos finden Sie unter www.LegalTechExpo.de
Ihr Jochen Brandhoff
Legal Revolution – unterstützt von CLP.
Seien Sie dabei, wenn etwas Neues beginnt!

Female Leadership im Legal Sector

„Wer, wenn nicht wir…“, so RA Schellenberg, der Präsident des Berufsverbandes der deutschen Anwaltschaft DAV, auf der Mitgliederversammlung und Vorstandswahl in Essen im Mai 2017.

„Wer, wenn nicht wir, setzen uns für Recht und Gerechtigkeit ein –  jeden Tag.“ Zustimmendes Nicken im Berufsverband DAV.

Die deutsche Anwaltschaft ist in der Zukunft angekommen. 

Nein, hier geht es nicht um Legal Tech. Es geht um das Genderthema im Berufsstand – das viel zitierte „Anwältinnenproblem“ (siehe dazu auch meinen Beitrag „Justitia wir haben ein Problem…“). Denn die DAV-Zukunftstudie hatte vor Jahren getitelt “Die Zukunft der Anwaltschaft ist weiblich”:

Mit knapp 45 % Anwältinnen und über 55 % Jurastudentinnen hat sich diese Prognose für den Berufsstand offensichtlich bewahrheitet. Der Trend ist eindeutig und unumkehrbar. Doch tatsächlich hatte man von dieser Zukunftsstudie der Prognos AG wohl lediglich die Überschrift gelesen „Die Zukunft der Anwaltschaft ist weiblich“. Gemeint war jedoch mehr als ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Legal Branche.

Wer die Zukunftsstudie gelesen hatte, den erwartete eine Überraschung: ging es doch darum, dass sich nicht die Branche, sondern der Markt verändern wird: dass nämlich der Markt der juristischen Rechtsberatung (bzw. der juristischen Dienstleistung im allgemeinen) zukünftig von den Anwälten mehr von den Qualitäten einfordern würde, die gemeinhin als „typisch weiblich“ eingestuft werden. Ein schallende Ohrfeige und eine rote Warnlampe für die deutsche Rechtsbranche, die sowohl im Branchenvergleich innerhalb Deutschlands als auch im internationalen Vergleich der Legal Branche traditionell Geld, Macht und Entscheidungen in die Hände weißer Männer jenseits der fünfzig legt.

Das „Anwaltsblatt“ des Berufsverbandes DAV greift dieses bereits auf der Jahrestagung des Berliner Institut für Anwaltsrecht (11/2016) diskutierte Anwaltsmarktthema in seiner aktuellen Ausgabe 05/2017 zum Deutschen Anwaltstag auf (siehe beispielsweise den Beitrag von Prof. em. Dr. Koch, HumboldtUni Berlin, der gleich mehrfach Bezug auf unsere Beiträge und Workshops zu diesem Thema aus 2013 und 2014 nimmt).

Dem ausgewogenen Genderverhältnis stehen das GenderPayGap von knapp 30% (GELD), der weibliche Partneranteil in Kanzleien von nur 10 % (MACHT) und die minimale weibliche Postenquote bei Berufsverbänden und Kammern (ENTSCHEIDUNGEN) gegenüber.

Gerade “feierte” der DAV die Erhöhung der Referentinnenquote in den Verbandsveranstaltungen in den letzten 5 Jahren auf 31 % – trotz Referentinnenpool. Präsidentinnen gab es in den Vertretungen noch nie. Ebenso wie weibliche Preisträgerinnen bei den jährlich 5 zu vergebenden DAV-Preisen.

Immerhin weißt die Kandidatenliste 2017 für den Vorstand ein ausgewogenes Verhältnis auf – wenn auch nicht der Vorstand dann schlussendlich selbst.

Vom Einsatz weiblicher Stärken und Qualitäten ist der Berufsstand weit entfernt. Und das vorhandene Potenzial wird gezielt unterdrückt.

Ist das bloß das gesellschaftliche Abbild in unserem Berufsstand? Oder waren Anwältinnen schlicht nicht qualifiziert genug? – wie Schellenberg sowohl im Beitrag des Anwaltsblattes als auch auf dem Anwältinnenkongress auf dem DAT 2017 in Essen meint?

Zwar zitiert er das Beispiel der ersten deutschen Bundes-Liga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus und ihren steinigen Weg in dieser Männerdomäne – hält es jedoch zwei Sätze weiter eher für Zufall, dass auch 2017 auf der Eröffnungsveranstaltung des DAT Frauen und Anwältinnen nur als Blumenmädchen für die ausschließlich männlichen Referenten, Preisträger und Keynotespeaker (Juristen, Politiker und andere) aufs Podium kommen.

„Es war“-  so Schellenberg im Frühstücksempfang der Anwältinnen auf dem DAT – „ihm gar nicht aufgefallen…“.

Ist die deutsche Rechtsbranche und allen voran der Deutsche Anwaltsverein also noch gestriger als die Männerdomäne Fußball?

Cool wäre gewesen, Bibiana Steinhaus nicht nur gegenüber den Anwältinnen zu zitieren, um sich dort „gut Wetter“ zu erkaufen, sondern sie auf die Bühne als Referentin zu stellen. So kann denn auch der kulturelle Schlusspunkt des DAT 2017 mit „Rigoletto“ in der Essener Oper nicht als Zufallswahl interpretiert werden: eine Inszenierung, die Frauen als gruselige Zombie-Huren oder unschuldig-einfältige Opfer männlicher Lust in einer Männerwelt darstellt (Stichwort: Ist das Kunst oder kann das weg). Kolleginnen wie Kollegen hat dieser Abend verstört.

Wie glaubwürdig ist ein Berufsstand, der für den „Kampf um Gerechtigkeit“ wie kein anderer stehen will – und selbst bei der Entlohnungsungerechtigkeit ganz vorn dabei ist?

Wie glaubwürdig ist ein Berufsstand, der für Diversity eintritt und Zukunft gestalten will und doch alle Macht ewig-gestrig mit klassisch-konservativ besetzt?

Es ist wie mit dem vielzitierten „Pink Elephant in the room“:

Indem diese Themen zu Gender Themen, zu Themen des Generation Shift gemacht werden, entledigt man sich der Verantwortung. Die Quittung kommt prompt:

Der Berufsverband hat im letzten Jahr von 163.000 Mitgliedern 10.000 verloren. Kein Gender Problem.

Kanzleien finden keinen Nachwuchs. Verzweifelt kämpfen Sie um Generation Y ( Millennials und Digital Natives), die sich einfach nicht in die klaren Strukturen einer Aufstiegsleiter vom Associate zum Partner mit maximalem Zeitaufwand eingliedern wollen (hierzu der Artikel „Fix the firm…“ von Hartung und Ziercke im Anwaltsblatt). Auch das kein Gender Thema.

„Wer, wenn nicht wir, setzen uns für Recht und Gerechtigkeit ein –  jeden Tag.“

Ein Berufsstand, der für Recht und Gerechtigkeit eintritt und damit sein täglich Brot verdient, sollte sich schämen, dass Schlusslicht bei „gleiches Recht für alle“ zu sein.

Veränderung ist nicht einfach. Und definitiv jenseits der Komfortzone. Doch es ist unsere Pflicht, wenn wir als Juristen professionell sein wollen.

Das Gender Pay Gap ist kein Problem der Anwältinnen: Es ist ein Problem der Legal Branche. The Pink Elephant in the room.

„Female Leadership im Legal Sector“, erschien soeben in der Zeitschrift des Deutschen Juristinnenbundes djbZ 03/2017

Mehr zum Thema Female Leadership im Oktober:

  • 12.10.2017 herCareer im MTC München um 9.45 Uhr
  • 13.10.2017 herCareer im MTC München um 12.15 Uhr
  • 21.10.2017 PANDA Law: the women Leadership contest für Juristinnen, Frankfurt

Passend dazu die AnwältinnenKonferenz am 12.10.2017 in Berlin „Mitten ins Herz“.

Wir sehen uns!

Be part of the first International Conference and Education Fair for professional coaching and training in Germany

Speaker, Trainer, HR professionals and Coaches will come together with high- professionals and high potentials to discuss and develop new trainings and methods for career – and personal development. Companies like CocaCola, Airbus, SAP and different CoachTech start ups will meet at the conference „Coachingtag“, the Networking Night or the education fair „MyQ-Messe“.

 „As a professional association, we promote quality in coaching above all. To this end we are in an ongoing conversation with representatives from industry science and politics. For our 10th anniversary we will introduce a cross-section of national and international activities and cooperation partners at the Coachingtag. Through the partnership with myQ and the high interest in the further education congress, we will enable access to our work for a broader public. With new focus areas of coaching in B2B and B2C, professional regulation and international trends we want to further the conversation with our community stakeholders.” Dr. Geertje Tutschka, President, ICF Deutschland e.V.

What began as a small event exclusively for ICF members has developed into a central event for the coaching industry: The ICF Coaching Day celebrates its 10th anniversary with a new concept and cooperation with the further education congress myQ with focus areas of coaching in B2B and B2C, quality, professional regulation and international trends.

„The ICF in Germany has grown in size, importance and recognition over the past years, so it makes sense to make the Coachingtag available to a wider audience. From a single Coaching Tag, a 2-day event has evolved; originally exclusively for ICF members, it now provides an industry platform for networking, working, discovery of future trends, learning, presenting, discussing the topics of personal development and coaching,” adds Doris van de Sand, board representative for membership relations.

The new concept for CoachingTag is a congress for the coaching industry and partners/customers in further education and personal development and targets an broad audience of coaches, companies and individuals interested in coaching.

 „A highly dynamic business world in which knowledge quickly becomes old, presents new challenges for personal development and further education. We constantly hear from businesses that coaching will become increasingly utilised. Nevertheless, this resource is often retained for the upper levels of company hierarchy. Though the cooperation with myQ we want to make coaching available to people that want to make investments in their personal development. Through the Coachingtag, interested parties can experience live coaching in its many forms”, according to Peter Tschötchel, board member responsible for marketing and event management.

The B2B programme on Friday 24th November, with a focus on Future of further education and Coaching Quality is aimed at coaches consultants and company representatives (HR, T&D etc). Platform discussions on industry politics with highly regarded speakers from industry and science from around the world are part of the agenda as the RTC, the Round Table of the most important Coaching organisations in german speaking countries.

As an international organisation, the ICF is premiering a full day programme  of English speaking presenters from USA, GB, Italy, the Netherlands, Austria and Switzerland”, explained Roeland C. Schaart (from the Netherlands) vice chairman of the board (ICF Germany)

As part of the evening programme there will be opportunity to continue networking.

The B2C programme on Saturday 25 November, provides a varied Campus format (BaseCamp) with short pitches demonstrating the latest tools and methods.

Munich is Germany’s second largest employment region and belongs to the leading business metropolises worldwide. The proximity to Switzerland and Austria strengthens the choice of Munich as a venue for the ICF CoachingTag”,explained Uwe Achterholt (from Munich) board member responsible for Finance.

Coaches, not affiliated with an industry organisation have the opportunity to get to know the ICF as well other Coaching organisations.

ICF members benefit from a large discount on participation.

Be part of this first conference and education fair in Germany: The Anniversary event in this new format takes place on 24th and 25th November 2017 im MTC in München.

Informationen:        www.coachingtag.com

When:                      24th and 25th November 2017

Where:                     MTC World of Fashion, Haus 1,

Taunusstraße 45 / Ingolstädter Straße 45, 80807 München

About the ICF:

The largest global coaching organisation offers an internationally recognised certification, virtual further education, monthly regional meetings and periodic events such as Coaching week, Coaching Tag, Coach Education etc. It also maintains the coach database, provides access to research and a seal of quality in an unregulated market.

The International Coach Federation (ICF) is engaged in promting the coaching profession and sets high ethical standards, offers independent certification and continues to build a global network of licenced coaches in various coaching disciplines. The ICF actively represents all facettes of the coaching branch including business-, life-, leadership-, relationship-, and career- coaching. Nearly 25,000 members from 127 countries work to the common goals of raising awareness of coaching, maintaining the integrity of the profession, and continually developing themselves through the results of the latest research and new practices www.coachfederation.de or www.coachfederation.org. Die ICF is an active member of „RoundTable der deutschsprachigen Coachingverbände“ (RTC) and is committed to their quality criteria for professional coaching http://www.rountable-coaching.eu.

Dr. Geertje Tutschka, ACC professional coach, lawyer and president of the ICF Chapter Germany invites you with a special welcome note at http://www.coachingtag.com. You can meet her on Friday at the conference and on Saturday at the education fair.

Why Quality Coaching?

WE ARE PANDA. UND WAS MACHEN SIE? (GASTBEITRAG VON ISABELLE HOYER, INITIATORIN VON PANDA: The Women LEADERSHIP CONTEST für Juristinnen)

„Wenn mir jemand sagt, er selbst finde nicht genügend geeignete Frauen, dann frage ich ihn: Was machst Du persönlich, um Frauen zu geeigneten Kandidatinnen auszubilden?”

Justin Trudeau, kanadischer Premierminister

Frauen in Chefetagen? Auch im Rechtswesen eine Seltenheit. PANDA unterstützt junge Juristinnnen auf ihrem Weg nach oben. Gerade läuft die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Leadership Contest für Juristinnen.

Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall. Doch ist es immer nur das Ergebnis harter Arbeit? Oder kommt es auch darauf an, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun? Was ist das Geheimnis erfolgreicher Juristen? Worauf sollte man von Anfang an achten? Ergreift man wirklich jede Chance?

In unserer Reihe “Erfolg im Anwaltsberuf ist kein Zufall” stellen wir Ihnen sonst Top-Juristen, deren Kanzleien und ihr ganz persönliches Erfolgsrezept vor. Heute präsentieren wir Ihnen keine Juristin, sondern eine Frau, die Juristinnen mit einem völlig neuen Konzept darin unterstützt, vom Anfang ihrer Karriere an, eine Führungsrolle anzupeilen und zu erreichen.

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Isabelle Hoyer begann ihre berufliche Laufbahn in einem Exzellenz-Netzwerk für Führungskräfte. Nicht untypisch, gab es dort deutlich weniger Frauen als Männer – und die erzählten zum Teil abenteuerliche Geschichten über ihren Alltag im Job. PANDA entstand aus der Motivation heraus, Frauen in ihrem beruflichen Weg zu unterstützen und mehr Frauen in Führungsrollen zu bringen. Isabelle Hoyer hat einen Magister in Kommunikationswissenschaft, Interkultureller Kommunikation und Russisch. Die zweifache Mutter lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Frau Hoyer stellt uns „We are PANDA“ vor: 

We are PANDA existiert in Deutschland seit 2013. Und wurde ursprünglich als branchenübergreifende Veranstaltung für Führungsfrauen entwickelt. Heute finden jährlich 3-5 PANDA-Events statt – die Haupt-Veranstaltung mit 200 Teilnehmerinnen weiterhin offen für alle Branchen und Unternehmensformen sowie zusätzlich branchenspezifische Specials. Zudem ist eine Women Leadership Community mit aktuell ca. 800 Teilnehmerinnen entwickelt. Seit 2015 gibt es PANDA nun auch speziell für die Frauen in der Rechtsbranche. Bereits die Premiere 2015 war ein voller Erfolg. Wir von CLP können voller stolz sagen: Wir waren von Anfang an dabei!

„Es gibt so viele höchst qualifizierte Juristinnen, dass es doch eigentlich nicht mehr lange dauern kann, bis die Führungsriegen in Kanzleien maßgeblich weiblich besetzt sind…“ Frau Dr. Ulrike Binder ist Partnerin bei Mayer Brown LLP. Damit ist sie eine Ausnahme-Erscheinung, denn obwohl über die Hälfte der Jura-AbsolventInnen weiblich sind, liegt der Anteil der Kanzlei-Partnerinnen bei unter 10%. Die Rechtsbranche gilt als konservativ und veränderungsresistent. Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen ist mit durchschnittlich 42% in der Rechtsberatung noch deutlich größer als die 23% im bundesweiten Branchendurchschnitt. Und so geht das Eingangszitat noch weiter:

„… Könnte man denken. Aber fachliche Qualität allein führt nicht nach oben. Wichtig ist auch, sich zu zeigen, mutig zu sein und Chancen zu nutzen. Dafür braucht es Förderer, Vorbilder und Gelegenheiten.“

Förderer, Vorbilder, Gelegenheiten – genau das wollen die Initiatoren von PANDA Frauen bieten. PANDA ist eine Initiative und Community für mehr Frauen in Führung. Frauen in Führungs- und Führungsnachwuchsrollen finden hier eine Plattform, um gezielt ihre Netzwerke auszubauen, Erfahrungen austauschen und sich durch konstruktives Feedback gegenseitig stärken. Sie werden aktiv mit Unternehmen zusammengebracht, die Chancen bieten bzw. explizit Führungsfrauen suchen.

Mit dem PANDA Women Leadership Contest ist ein Format entstanden, das die Facetten einer Führungslaufbahn spiegelt: Von anderen lernen, sich weiterentwickeln, im Team arbeiten, sich durchsetzen. Ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen gemeinsam relevante Themen diskutieren und am Ende selbst eine Gewinnerin aus ihrer Mitte wählen. Ein frisches Format, das sich von den bekannten Konferenzen und Netzwerk-Veranstaltungen mit seiner besonderen Dynamik abhebt und den Teilnehmerinnen greifbaren Mehrwert bietet.

2015 hatte das Format PANDA University Law – speziell für Juristinnen – seine Premiere, an der EBS Wiesbaden. Im letzten jähr fand es an der LMU in München statt.

In diesem Jahr werden wir PANDA für Juristinnen in Frankfurt treffen.

Jura-Studentinnen und Berufseinsteigerinnen wird ein hochkarätig besetztes Programm geboten: Neben einer Keynote haben sie die Möglichkeit, beim „Lunch & Learn“ mit erfolgreichen Juristinnen ins Gespräch zu kommen und von ihren Erfahrungen zu lernen – alle Mitwirkenden sind Juristinnen und haben doch ganz unterschiedliche Karriere-Pfade gewählt, die sie vorstellen werden. Beim gemeinsamen Essen stehen sie zwanglos für alle Fragen zur Verfügung.

Im Rahmen von zwei Workshops haben die Teilnehmerinnen dann Gelegenheit, in Gruppen an praxisrelevanten Fragen zu arbeiten und dabei genau die persönlichen Stärken einzubringen und zu trainieren, die im Studienalltag oft zu kurz kommen. Teamfähigkeit, Empathie und Argumentationsstärke etwa. Nach jeder Gruppensituationen geben sich die Teilnehmerinnen gegenseitig Feedback, lernen mehr über ihre Außenwirkung und schulen gleichzeitig die eigene Wahrnehmung.

Der Nachmittag ist für die Vernetzung der Teilnehmerinnen untereinander und für Gespräche mit den anwesenden Partner-Unternehmen reserviert. Parallel stehen Angebote wie CV-Check und Speed-Mentoring zur Verfügung.

cache_56000140Den Abschluss des Tages bildet die Prämierung der gewählten Gewinnerin. Doch nicht nur sie erwartet ein ganzes Paket mit Angeboten für die persönliche Weiterentwicklung: CLP (JurCoach) ist bereits seit 2015 Unterstützer und Kooperationspartner von Panda Law. Wie schon im letzten Jahr wird Dr. Geertje Tutschka, Geschäftsführerin von CLP, Rechtsanwältin in Deutschland und Österreich und zertifizierter ICF-Coach – und selbst Mutter von 3 Teenager-Töchtern – wieder der PANDA-Gewinnerin ein persönliches Karriere-Coaching von CLP im Wert von 1.000 € sponsern.

Franziska, Gewinnerin von PANDA Law 2015: „Von meiner Teilnahme am PANDA Law Contest habe ich mehrfach profitiert: Der Austausch mit den anderen Teilnehmerinnen und das gegenseitige Feedback im Wettbewerb bot die optimale Möglichkeit, meine Leitungs- und Teamfähigkeiten zu prüfen und mich dadurch persönlich und professionell weiter zu entwickeln. Ich habe starke, selbstbewusste und inspirierende Frauen kennengelernt. Es ist kein Geheimnis, dass Frauen in Führungspositionen in juristischen Berufen leider vielfach unterrepräsentiert sind. Ein starkes Netzwerk ist deshalb gerade für Juristinnen unabdingbar. PANDA Law bietet hierfür die perfekte Plattform.“

Vielen Dank, Frau Hoyer.

cache_56000139Die dritte Runde von PANDA Law findet am 21.Oktober 2017 in Frankfurt statt. Noch bis zum 15. Oktober 2017 können sich Jura-Studentinnen, die das 1. Staatsexamen bereits absolviert haben, Promotionsstudentinnen sowie Referendarinnen und Juristinnen mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung bewerben.

Bleibt zu wünschen, dass sich auch diesmal wieder viele interessante Juristinnen dem Networking und Karriere Contest stellen und sich spannende Karriere Chancen ergeben.

Seien Sie dabei! Und empfehlen Sie PANDA auch Ihrer Konkurrentin!

Wir sehen uns in jedem Fall in Frankfurt!

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

 

Weitere Informationen

Website: http://www.we-are-panda.com/portfolio/panda-karriere-contest/

Direkt zur Bewerbung (CV hochladen): http://www.we-are-panda.com/bewerbung-panda-university-law/

Aktuelles Hintergrund-Interview:

http://www.we-are-panda.com/wp-content/uploads/2017/09/PANDA-LAW-1-1.pdf

PS: Treffen Sie Dr. Tutschka auch in München auf der herCareer am 12./13.10.2017 mit spannenden Vorträgen zu „Female Leadership“ und „Karriere im Ausland“. Lesen Sie ihren Artikel zu „Female Leadership im Legal Sector“ in der Zeitschrift des Juristinnenbundes djbZ 03/2017.

Der Anwalt als Konflikt- und Krisenmanager

Mandanten kommen heute nicht mehr nur wegen des Fachwissens zum Anwalt. Meist haben sie sich ohnehin schon vorher im Netz in zahlreichen Foren oder Rechtsportalen informiert. Sie kommen zum Anwalt, um von ihm das „Fachwissen“ umsetzen zu lassen. Und während er mit ihnen eine erfolgversprechende Strategie entwickelt, stellt er gleichzeitig unbequeme Fragen, bohrt nach Beweggründen und gibt Feedback und Empfehlungen. Ein guter Anwalt versucht dabei, dem Mandanten nicht die Standardlösung aufzuschwatzen – oder die, die am meisten einbringt –  sondern die auf die individuelle Lebenssituation des Mandanten jeweils passende Rechtslösung zu finden.

Er „coacht“- und zwar ohne genau zu wissen, WAS und WIE er tut was er tut, sondern quasi aus dem Bauch heraus.

Schon mal was von Legal Coaching gehört? Nein? Vielleicht versuchen Sie sich ja bereits daran – tagtäglich…

Wie oft haben Sie erlebt, dass Ihre Mandanten Ihnen gar nicht genau sagen konnten, was Sie wollen? Oder am Ende eines langen Rechtsstreits (nach der akuten Krise) plötzlich eigentlich etwas ganz anderes wollen. Und wie oft hören Sie, dass Ihre Mandanten nur deshalb kommen, weil Sie Ihnen zuhören – Sie sich aber fragen, ob das eigentlich Ihr „Job“ ist und wofür Sie hier bezahlt werden…

Fest steht: Rechtsberaten darf nur, wer es auch gelernt hat.

Tatsächlich steht bei dieser Vorgabe jedoch das Fachwissen im Vordergrund. „Beraten“ steht nicht auf dem Stundenplan zukünftiger Juristen. Bei Medizinern ist das zum Glück anders: Oder würden Sie zu einem Chirurgen gehen, der lediglich das theoretische Wissen hat, aber nie das Handwerk erlernt hat? Und da sind wir beim Thema: Was ist das „juristische Handwerk“?

Pure Rechtsberatung? Die findet schon lange nicht mehr statt. Juristen sollen heute alles sein: Strategen, Manager, Kommunikationsexperten, SuperStars, Schauspieler, Leader, Macher, Psychologen und ein guter Freund – ja und irgendwie auch ganz gute Juristen. Ist es da nicht an der Zeit, auch das „Handwerk“, das WIE der Rechtsberatung professionell und fundiert zu erlernen und zu üben? Glaubt man den Medien und Meinungsmachern, scheint sich eine derartige Investition nicht mehr zu lohnen: Legal Tech heißt das Schlagwort der Stunde. Also Technik, die die klassische Rechtsberatung unterstützt oder auch ersetzt. Richtig ist, dass Rechtsberatung dadurch nie wieder so stattfinden wird wie bisher. Auch die Anwaltsbranche muss sich neu erfinden. Für die meisten ist das faszinierend und beängstigend zugleich.

Rechtsberatung war gestern. Legal Tech ist heute. Legal Coaching ist morgen!

 

Der Trend zu Automatisierung, Standardisierung und Optimierung wird immer mehr Fahrt aufnehmen. Professioneller Beziehungsaufbau läßt sich jedoch weder optimieren noch durch Algorithmen und Legal Tech abbilden. Die Persönlichkeit des Anwalts, der menschliche Faktor, wird zunehmend zur Schlüsselfunktion werden.

Legal Coaching – das professionelle Krisen – und Konfliktmanagement durch eine starke Persönlichkeit –  kann und wird in jedes Mandat jeden Fachgebietes einfließen. Es bedarf nicht wie bei der Mediation einer gesonderten Beauftragung oder Abgrenzung, da der Anwalt seine Parteilichkeit beibehält.

 

JurCoach ist dabei die erste professionelle Coaching-Ausbildung für Anwälte und Juristen nach internationalen Qualitätsstandards und speziell auf den juristischen Alltag zugeschnitten. Es bedarf weder besonderer Vorkenntnisse noch einer  Mediationsausbildung oder einer „allgemeinen Coachingausbildung“. Und ist sofort nach Abschluss der Ausbildung in Ihre Rechtsberatung integrierbar und einsetzbar.

Legal Coaching:

Wenn Sie Ihren Mandanten mehr bieten wollen als austauschbares Fachwissen!

Wenn Ihre Persönlichkeit zählen soll!

 

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS:

Vier Gründe für eine professionelle Ausbildung zum Krisen- und Konfliktmanager:

1. „Coachen“ Sie bereits jetzt Ihre Mandanten, um für Ihre juristische Beratung eine klare Aufgabenstellung und Zielsetzung zu erhalten und fehlt Ihnen hierzu aber das fundierte Rüstzeug?

2. Wollen Sie mit einer modernen und zukunftsorientierten Zusatzqualifikation Ihr berufliches Portfolio erweitern, als Karrierebooster und Abgrenzung zu Konkurrenten gleichermaßen?

3. Möchten Sie Ihre Kommunikationskompetenz auch in schwierigen Situationen erhöhen, beispielsweise bei emotionalen oder politisch sensiblen Themen, Partnermeetings und Personalführung?

4. Oder möchten Sie einfach etwas Neues und Spannendes dazulernen, sich persönlich weiterentwickeln und Coaching für sich ausprobieren?

Wenn Sie mindestens eine Frage mit JA beantwortet haben, dann ist „Jurcoach“, die CLP-Ausbildung zum zertifizierten juristischen Coach, genau das Richtige für Sie! Die Ausbildung umfasst daher neben dem „kommunikativen Rüstzeug“ auch die Einbindung, Zulassungsvoraussetzungen und Abrechnung innerhalb der Rechtsberatung. Jetzt anmelden unter www.CLP-JurCoach.de oder gleich Ihren Platz für 2018 sichern unter: https://www.eventbrite.de/e/clp-jurcoach-ausbildung-tickets-28389557932