Diversity in deutschen Kanzleien – die aktuellen Zahlen

Am 25. Februar 2016 wurde zum fünften Male der JUVE-Azur Award für Diversity1 an eine deutsche Rechtsanwaltskanzlei vergeben. Damit steht er nicht allein. Auch der vom Deutschen Anwaltsverein seit 2010 schon drei Mal vergebene “Maria-Otto-Preis” prämiert Anwältinnen, die sich für die Gleichstellung von Frauen im Anwaltsberuf besonders verdient gemacht haben. Ebenso wie der Förderpreis beim Führungskräfte-Contest für Jurastudentinnen, “Panda University Law@EBS”2, der das Ziel hat, junge weibliche Führungskräfte und künftige Partnerinnen in der Legal Branche vom Anfang ihrer Karriere an zu unterstützen.

Gender Diversity – ist das heute wirklich noch erforderlich?

Ist Gender Diversity und Equity in den juristischen Berufen überhaupt noch ein Thema, über das gesprochen wird? Ist Gleichberechtigung hier nicht längst gegeben? Immerhin können Frauen nun seit fast hundert Jahren ebenso wie Männer in Deutschland den Beruf des Anwaltes ergreifen. Die deutschen Universitäten produzieren schon seit einigen Jahren nahezu gleich viele Juristen wie Juristinnen. Und von den 164.000 in Deutschland zugelassenen Anwälten sind mittlerweile 34 % Frauen3. Eine erfreuliche Zahl und durchaus im Trend, wenn wir die Zahlen mit denen unserer Nachbarländer vergleichen4. Die Zukunftsstudie des Deutschen Anwaltvereins von 2013 sagt eine Angleichung dieser Anteile schon in den nächsten zehn Jahren voraus5. Gender Diversity dürfte also im Legal Sektor nichts entgegenstehen, möchte man meinen. Wozu sind dann also besondere Bemühungen in diesem Bereich und deren Prämierung überhaupt erforderlich?

Anwältinnen in Führungspositionen und auf Partnerebene immer noch in der Minderheit

In Führungs- und Entscheidungspositionen, in Repräsentationsfunktionen und Ämtern sowie bei Veranstaltungen und Konferenzen der Branche spielen Anwältinnen nach wie vor kaum eine Rolle. Auch heute noch finden juristische Fachtagungen statt, deren Präsidium ausschließlich aus Männern besteht. Kein Wunder: Der Anteil der Anwältinnen in Führungspositionen und auf Partnerebene liegt deutschlandweit immer noch bei unter 10 %, Tendenz sogar sinkend6.

Die Arbeitsgemeinschaft der Anwältinnen des DAV konnte erst 2014 erreichen, dass zumindest ein kleiner Prozentsatz der Veranstaltungen des Deutschen Anwaltvereins bzw. der Deutschen Anwaltsakademie bewusst mit Referentinnen besetzt wird, nachdem dies jahrelang eine rein männliche Domäne war. Anlass war wohl auch das zur gleichen Zeit viel beachtete DAV-Forum “Women Leaders Today and Tomorrow”, welches erstmalig in Berlin stattfand und die Schlusslichtposition deutscher Anwältinnen im internationalen Vergleich deutlich machte.

Kanzleien müssen die Zeichen der Zeit erkennen

Gender Diversity schien also tatsächlich leider noch gar kein Thema für die Legal Branche in Deutschland zu sein. Andere Branchen hingegen haben dies längst erkannt: Die Polizei setzt in besonderen Fällen ganz gezielt Polizistinnen zur Deeskalation ein. In der Wirtschaft kommt gerade an, dass gemischte Entscheiderteams innovativer und wirtschaftlich erfolgreicher agieren. Kriterien, an denen sich auch Kanzleien messen lassen müssen. Und tatsächlich fordern es selbst Mandanten von der Legal Branche bereits ein: Unternehmensrechtsabteilungen entscheiden bewusst, nur externe Rechtsberater mit ebenso gemischten Teams zu beauftragen7. Und auch dem Einzelmandant ist es in bestimmten, besonders sensiblen Rechtsgebieten wie dem Familienrecht alles andere als egal, ob er von einem Anwalt oder einer Anwältin vertreten wird.

Will eine Kanzlei erfolgreich und zukunftsfähig sein, wird sie sich also dem Thema Gender Diverstiy und Equality nicht verschließen können. Ein Punkt, der ebenfalls nicht unberücksichtigt bleiben sollte: Universitäten bilden bereits jetzt 50 % weibliche Jurastudenten aus, eine nicht unerhebliche staatliche Investition, kostet doch jeder Jurastudent dem Staat 4.560 Euro pro Jahr8. Welche Branche kann es sich heute noch leisten, auf hochqualifizierte Arbeitnehmer, die zusätzlich den Erfolgsfaktor Diversity einbringen würden, zu verzichten?

Wie man Gender Diversity bewusst einsetzt

Was wäre also, wenn man sich Gender Diversity im Anwaltsberuf nicht mehr nur verschließen, sondern dies bewusst einsetzen würde? Fakt ist, dass Frauen und Männer aufgrund ihrer biologisch-physiologischen Veranlagung Informationen typischer Weise in unterschiedlicher Quantität und Qualität aufnehmen und verarbeiten. Dies ist uns wegen der jahrtausendealten Prägung auf typische Geschlechterrollen in Fleisch und Blut übergegangen.
Frauen haben eher einen Rundumblick, sind auf das Wohl der Allgemeinheit bedacht und richten ihren Lösungsansatz auf Verhandlung und Einigung aus. Männer hingegen agieren im Ernstfall eher mit einem Tunnelblick. Sie sind dadurch zwar (scheinbar) schneller, entscheiden tatsächlich aber nur zweidimensional zwischen Angriff oder Wegrennen. Beides schränkt unsere Handlungsalternativen stark ein, zumindest wenn wir typisch männlich oder typisch weiblich kommunizieren. „Typisch“ ist dabei nichts anderes als das, was wir irgendwann einmal als weiblich und männlich im Hinblick auf die Geschlechterrollen definiert haben. Kommunikation selbst ist neutral.

Was heißt das für Juristen?

Der juristische Beruf erfordert eine hohe Kommunikationskompetenz, die aber weder in der juristischen Ausbildung noch beim Berufseinstieg explizit gefördert wird. Ebenso verhält es sich mit den Soft Skills wie emotionale Intelligenz, intellektuelle Flexibilität und Cultural Awareness. Hier den “typisch weiblichen Blick” und “typisch weibliche” Kommunikationsmuster und Eigenschaften auszublenden, hieße, nur mit halber Kraft zu agieren. Einige der Top 10 Kanzleien haben dies bereits erkannt und haben gezielte Förderprogramme, wie beispielsweise Freshfields Bruckhaus Deringer.

Verschließt sich also die Legal Branche dem Thema Gender Diversity in ihren eigenen Reihen weiterhin, steht zu befürchten, an der gesellschaftlichen Realität vorbei zu agieren und Vertrauen in ihre professionelle Kompetenz einzubüßen.

In diesem Sinne –

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka, ACC

PS: CLP unterstützt als Kooperationspartner und Sponsor den JUVE Award für Nachwuchsförderung und Diversitiy für den besten Arbeitgeber für Juristen in Deutschland.

Mit Training, Coaching und Mentoring unterstützen wir Kanzleien und Juristen bei der beruflichen und unternehmerischen Weiterentwicklung. Finden Sie den für Sie passenden Anwaltscoach oder Juristencoach unter www.coachingforlegals.com.

Der Artikel erschien am 25.02.2016 bei Soldan insight.

 

Quellen

1 Diversity umfasst dabei die Themenkomplexe Geschlecht, familiärer Situation, Migrationshintergrund, Religionszugehörigkeit und sexueller Orientierung gleichermaßen.
2 fand erstmalig im Herbst 2015 in Wiesbaden statt.
3 Statistik der BRAK vom 01.01.2015
4 CCBE Statistic vom 01.06.2015.
5 Studie der Prognos AG für den DAV: „Die Zukunft der Anwaltschaft ist weiblich“, 2013.
6 Genderbarometer vom 12.01.2016, Agentur für Genderkonzepte Dr. N. Byok, S.2
7 Genderbarometer vom 12.01.2016, Agentur für Genderkonzepte Dr. N. Byok, S.2.
8 V. Widmann, „Jurastudium“ in Zeit-online vom 07.07.2015.

3 Gründe, warum Netzwerken für Juristen wichtig ist und wie es richtig funktioniert

Wann haben Sie sich das letzte Mal mit Kollegen getroffen? Ich meine, ohne dass Sie dafür hinterher eine Gebührennote geschrieben haben …

Gestern fand der 59. Juristenball in Hamburg im Hotel Atlantic Kempinski statt – einer der größten Juristenbälle in Deutschland, neben dem auch immer mal wieder kleinere lokale Anwalts- und Juristenbälle der DAV-Regionalgruppen ausgerichtet werden. Die Österreichischen Kollegen veranstalten alljährlich einen zentralen Juristenball – traditionell in der Wiener Hofburg: ein Highlight unter den vielen Bällen der Wiener Ballsaison!

Doch wozu sind derartige Veranstaltungen gut? Um noch eine Möglichkeit zu erschließen, mit Anwälten und Juristen Geschäft zu generieren? So kann man es sicherlich auch sehen.

Doch Sie sollten diese Möglichkeiten auch für sich zu nutzen wissen: zum Networken nämlich!

Doch warum ist networken gerade auch für Anwälte und Juristen so wichtig?

Tatsache ist, dass der Konkurrenzdruck und Wettbewerb bei unserer Berufsgruppe in den letzten Jahren dramatisch angestiegen ist: Die Zahl der Anwälte hat sich seit 1990 verdreifacht. Kamen 1950 noch auf einen Anwalt 5.000 Einwohner, kommen jetzt lediglich noch 500. Hinzu kommt, dass seit Jahren vergeblich darum gerungen wird, die Inflationsrate und die höheren Lebenshaltungskosten durch Anpassung unseres Gebührenrechtes ausreichend zu berücksichtigen. Schon die Jura-Studiengänge in den Universitäten sind überfüllt und können den Ansturm kaum noch beherrschen. Gleichzeitig strömen mit den neuen Medien Internet-Plattformen mit Rechtsberatung zu Dumpingpreisen den Rechtsberatungsmarkt. Zusätzlich vollzieht sich still und unaufhaltsam ein Gender-Shift, indem schon jetzt mehr weibliche Absolventen in den Anwaltsberuf streben als männliche. Nach der Zukunftsstudie des DAV werden bereits in wenigen Jahren mindestens ebensoviele Anwältinnen wie Anwälte zugelassen sein – mit gravierenden Folgen für das Berufsbild: plötzlich rücken Themen wie Gender Equality, Work-Life-Balance, Home-Office und Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch in unserer Berufsgruppe in den Fokus, so wie übrigens auch in unseren Nachbarländern Belgien, Frankreich und den Niederlanden. Und als wäre dies nicht schon genug, steht die vollständige Umstellung auf die digitale Kanzlei und den elektronischen Rechtsverkehr mit Gerichten und Behörden mit all dem damit verbundenen Potential aber auch Problemen im Raum.

Unser Berufsstand ändert sich also sowohl in seinem Verständnis als auch in seiner Tätigkeit!

Was kann in dieser Zeit wichtiger sein, als ein gutes Netzwerk?!

Warum?
1. Der Zusammenschluss von personellen, materiellen und kommunikativen Ressourcen (z. B. Räume, Technik, Finanzen, Kontakte, Kompetenzen) erweitert für die Handlungsspielräume für jeden Einzelnen und ermöglicht neue und größere gemeinsame (Netzwerk-)Angebote und Leistungen (Veranstaltungen, Publikationen, öffentliche Aktionen, Service-Leistungen), durch die auch die einzelnen Beteiligten größere Befriedigung und Anerkennung erfahren können.

 

2. Die Erweiterung des beruflichen und persönlichen Erfahrungshorizontes
kann zudem auch neue Chancen für die berufliche Weiterentwicklung mit sich bringen. Jedes Netzwerke funktioniert dabei nach seinen eigenen Spielregeln und hat einen bestimmten Fokus.

 

 

3. Schließlich kann Netzwerk-Arbeit auch einfach gut tun und Spaß machen, wenn man zwanglos neue Ideen kreieren, gemeinsame Ziele verfolgen, sich in einer angenehmen Atmosphäre treffen und neue Vorstellungen und neue Leute kennenlernen kann. Dieser „Wohlfühl-Faktor“, die emotionalen Bindungen sind enorm wichtig für die Bereitschaft, sich in ein Netzwerk einzubringen und dabei zu bleiben.

Welche Möglichkeiten gibt es für Anwälte und Juristen im deutschsprachigen Raum zum Netzwerken?

Natürlich gibt es die berufsständischen Vereine (wie den DAV) oder auch den ungezwungenen monatlichen Stammtisch mit Kollegen.

Doch darüber hinaus gibt es vielfältige Möglichkeiten, auch über den eigenen Tellerrand hinaus mit Kollegen zu netzwerken:

1. Ausbildungen

Ausbildungen wie beispielsweise „Jurcoach“ bieten den Teilnehmern nicht nur an, im Rahmen der Ausbildung mit Kollegen zum Team zu werden, sondern auch nach Abschluss der Ausbildung enge gegenseitige Unterstützung („buddy-Programm“).

2. online Netzwerke

Mit wenig Zeit und Geld kann man die online- Möglichkeiten zum Netzwerken nutzen: Xinggruppen wie JurBiz, aber auch dieser BLOG Jurcoach von CLP bieten unkomplizierten, regelmäßigen Austausch mit anderen Anwälten und Juristen.

3. Kongresse, Tagungen und Messen

Der wichtigste alljährliche Kongress unserer Berufsgruppe ist sicherlich der Deutsche Anwaltstag im Juni in Hamburg mit der begleitenden Messe, der Advotec. Anwaltstage gibt es aber auch auf regionaler Ebene. Oder aber bei den österreichischen Kollegen alljährlich im September.

4. Bälle

Und natürlich auch die gesellschaftlichen Anlässe, zu denen sich die Juristen und Anwälte treffen, wie eben zu den entsprechenden Bällen. Hier finden Sie einige Eindrücke der gerade vergangenen oben erwähnten Bälle von uns. Vielleicht haben Sie das nächste Mal Lust, uns dort zu treffen und gemeinsam einen netten Abend mit Kollegen zu verbringen?

Abschließend ist diese Aufzählung sicherlich nicht. Auch sollte jeder das für sich passende herausfinden, denn was für den einen funktioniert, mag für den anderen alles andere als befriedigend sein.

bg_netzwerkplus

Wann haben Sie sich also das letzte Mal mit Kollegen getroffen? Und wann haben Sie das letzte Mal genetworkt?

Denn nicht jedes Treffen ist schon Networken: zum Networken wird ein Treffen erst, wenn man

1. es im Vorfeld auf seine Bedürfnisse und Ziele abgestimmt hat,

2. sich zum Treffen mit einer bestimmten Agenda begibt und die dort dann verfolgt und

3. hinterher ein engagiertes Follow up vornimmt.

Also Treffen Sie sich noch oder Netzwerken sie schon?

 

In diesem Sinne!

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka

PS: Wenn Sie immer die neuesten Infos zu allen Networking-Events aus Ihrer Branche erhalten möchten,  abonnieren Sie unsere kostenfreien eNewsletter!

Aschermittwoch

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Schluss mit Lustig. Spass beiseite. GAME OVER!

Wir sollten uns wieder den ernsten Dingen des Lebens zuwenden. Schade aber auch! Denn in kaum einer anderen Jahreszeit sind wir so kreativ, so entspannt und so sehr wir selbst wie in der „Fünften“:

Kennen Sie das?

Nachdem viele von uns in das neue Jahr mit einer ganzen Reihe an „guten Vorsätzen“ gestartet sind, schlugen bei den meisten von uns schon in der ersten Arbeitswoche die Wellen hoch über uns zusammen – und wir tauchten ein in den Alltagsstress. Zwar hatten wir noch in den letzten Tagen des alten Jahres eine ganze Reihe an „Altlasten“ weggearbeitet. Doch die wenigen Tage Auszeit über die Feiertage und den Jahreswechsel führten zum offensichtlich unvermeidlichen Chaos auf dem Schreibtisch. Kaum einem von uns gelang es dabei, sich auf seine Vorsätze zu besinnen. Die nächsten Ferien standen vor der Tür, vielleicht ein Skiurlaub. Bis dahin hieß es durchhalten und ranklotzen…

Dann fiel uns auf, dass immer mehr unserer Lieblingssendungen zur besten Sendezeit von Büttenreden und Karnevalsveranstaltungen verdrängt wurden. Und uns dämmerte: Karneval steht vor der Tür. Vielleicht haben Sie es gerade noch geschafft, sich mit ein paar Freunden abends zu verabreden. Vielleicht stand Ihre alljährliche Faschingsparty aber auch schon seit Monaten fix im Kalender und Sie brauchten nur noch eines Ihrer Lieblingskostüme schnell überzustreifen…

Am nächsten Morgen stellten wir dann übermüdet und verkatert mit einem Blick in den Spiegel fest, dass wir langsam zu alt dafür werden. Und doch: schön war´s wieder. Keine andere Party im Jahr ist damit vergleichbar! Kein Stress mit steifer Abendkleidung und Baucheinziehen, keine Miesepeter, Diskutiertiger und Gossipgirls, keine strikte Trennung der Altersjahrgänge. Karneval ist die Zeit, in der man ungezwungen mit völlig Fremden einen ausgelassenen Abend verbringen kann – und nicht nur einen netten.

Was befreit uns in dieser Zeit von den uns selbst auferlegten Regeln und Zwängen? Sind es die Kostüme, die Masken, die frechen Hütchen, unter denen wir uns verstecken können oder die – besser noch – unseren wahren Kern zum Ausdruck bringen? Ist es das gemeinsame Verständnis darüber, dass dieser Blödsinn für alle auf diese wenigen Tage begrenzt ist? Fast scheint es, als bräuchten wir diese kurze Auszeit, diesen Ausflug aus dem Alltagstrott, um uns selbst und die Welt nicht zu ernst zu nehmen; die RESET-Taste zu drücken vielleicht.

Wie sonst ist dieser Zustrom zu den Faschingsveranstaltungen zu erklären? Und die Faschingsverweigerer, die Anti-Narren und Nicht-Jecken? Denen dieser Blödsinn schlicht zu blöd ist; die keine Zeit für die fünfte Jahreszeit haben? Die vielleicht schon als Kind zu erwachsen dafür waren? Die haben den Spass auch diesmal verpasst und munter weiter gerackert: nur nicht aussteigen aus dem Hamsterrad, das Leben ist ernst genug.

Schade aber auch. Schön war´s.

Doch so oder so – irgendwas ist schief gelaufen in diesen ersten sechs Wochen des Jahres …

 

Deshalb Schluss mit lustig: Jetzt wird´s ernst! Die ersten sechs Wochen des neuen Jahres sind vorbei. Hier meine Frage: Erinnern Sie sich noch an Ihre Vorsätze für 2015? Haben Sie davon schon etwas umgesetzt? In Angriff genommen? Oder sich ganz im Stillen davon verabschiedet? Vergessen?

Nun: Klassischerweise wird heute über die Fastenzeit geredet. Enthaltsamkeit, Einkehr und Stille sind die Schlagwörter der Tages. Die sollen helfen, dass wir uns wieder auf „das Wesentliche“ besinnen, uns fokussieren. Doch worauf?

Was ist in Ihrem Leben das Wesentliche? – Ihre Gesundheit? Das Wohl Ihrer Lieben? Erfolg? Glück Zufriedenheit?

Sie ahnen es schon: Sie selbst!

Warum nur Teilbereiche herausgreifen, geht es doch im Wesentlichen in Ihrem Leben um SIE!

Also was wollen SIE? Was brauchen SIE?

Uns um das Wohl anderer zu kümmern, uns um das Gemeinwohl zu bemühen, fängt damit an, uns endlich wieder auf uns selbst zu besinnen. Etwas, was wir bei all der Ablenkung im täglichen Leben schon fast verlernt haben. Erinnern Sie sich an Ihre Neujahrsvorsätze. Schauen Sie sie an und fragen Sie sich ganz ehrlich, ob diese wirklich das sind, was Sie wollen und brauchen. Und wenn das so ist, nehmen Sie sich einen Stift und schreiben Sie die ersten Schritte zu deren Umsetzung auf.

Ausreden und Spielchen waren gestern!

Heute ist Aschermittwoch, heute wird´s ernst: die härtesten sechs Wochen des Jahres beginnen!

GAME OVER!!!

In diesem Sinne!

Herzlichst,

Ihre Dr. Geertje Tutschka

PS: Wenn Sie sich nicht allein an die Realisierung Ihrer Ziele für 2015 machen möchten, sind vielleicht unsere „Gipfelstürmer“ für Sie interessant.

Schauen Sie bei http://www.coachingforlegals.com vorbei oder abonnieren Sie unsere kostenfreien eNewsletter!

So wird Ihr Coaching zum Erfolg!

CLPmindmap Jurcaoch

Im letzten BLOG wurde das eindeutige Abstimmungsergebnis veröffentlicht: Ja, auch Juristen brauchen einen Coach. Und es wurde die Frage beantwortet: Was für einen Coach brauchen Juristen?

So wie bei allen anderen Berufsgruppen ist es auch für den Erfolg des Coachings bei Juristen entscheidend, dass Sie mit dem Richtigen Coach zusammenarbeiten.

Der richtige Coach bringt zwei wesentliche Faktoren mit:

1. eine nachweisbare Qualifikation, die von einem unabhängigen Dritten/einem Berufsverband nach eindeutigen, transparenten Standards geprüft/zertifiziert worden ist und

2. berufsspezifisches Know How, d.h. der Coach verfügt im Idealfall nicht nur vom Hören-Sagen und theoretisch über Insider- und Branchenwissen, sondern hat eigene berufliche oder private Erfahrungen im juristischen Beruf.

Im Sommer griff erstmals auch die NJW (NJW 24/2014 vom 12.06.2014) das Thema „Business Coaching für Juristen und Anwälte“ auf. Die Autoren, geprüfte und zertifizierte Life- und Business-Coaches, die seit Jahren erfolgreich mit Führungskräften in Unternehmen arbeiteten, waren immer mal wieder vereinzelt von Juristen und Anwälten beauftragt worden. Die Life- und Businesscoaches verglichen in der NJW diese Rechtsanwälte mit Führungskräften in der Wirtschaft und bemängelten, dass „viele Rechtsanwälte weit davon entfernt seien, die Anforderungen an wirtschaftlich erfolgreiche Partner zu erfüllen“ (NJW 24/2014 vom 12.06.2014).

Kann man die Arbeit eines Rechtsanwaltes tatsächlich mit der einer Führungskraft in der Wirtschaft vergleichen? Sicher nicht: das widerspricht unserem Selbstverständnis als freier Beruf und den Anforderungen an uns als Organ der Rechtspflege! Branchenspezifisches Know How lag hier offensichtlich nicht vor. Statt dessen wurde versucht, den juristischen Beruf mit „wirschaftlichem Weitblick zu coachen“. Was im Ergebnis sowohl für den Klienten als auch den Coach offensichltich mehr als unbefriedigend war. Zutreffend war allerdings die Fesstellung der Life- und Business-Coaches, dass „die Persönlichkeitswirkung des Anwaltes/der Anwältin im Rahmen seiner/ihrer Berufsausbildung an Bedeutung gewinnt“! Dies bestätigte schon allein das Thema des diesjährigen Deutschen Anwaltstages in Stuttgart „Der Anwalt als Unternehmer“.

Für den Coachingerfolg ist also die Qualifikation und das berufliche Know How entscheidend.

Spiegel-online fasst die Erfolgsfaktoren so zusammen:

  • Ein Coach sollte ausreichend Berufs- und Lebenserfahrung haben. Je nach Problemstellung am besten auch noch im Bereich und in der Branche seines Klienten.
  • Er sollte möglichst auf mehrere Methoden zurückgreifen können und nicht nur auf eine fixiert sein.
  • Er sollte sich regelmäßig einer Supervision unterziehen. Dabei bespricht er seine anonymisierten Beratungsfälle mit einem Experten.
  • Er sollte Referenzpersonen nennen können, bei denen sich der potentielle Klient informieren kann.
  • Er sollte ein – am besten: kostenloses – unverbindliches Vorgespräch anbieten und dabei seine Vorgehensweise und den zeitlichen Ablauf darlegen.
  • Er sollte mit dem Klienten einen Coaching-Vertrag abschließen, bei dem das Ziel definiert und die vorläufige Stundenzahl festgelegt wird. Bestandteil sollte auch eine Erfolgskontrolle sein.
  • Er sollte nicht finanziell auf einzelne Aufträge angewiesen sein. Der Klient sollte das Coaching daher jederzeit ohne Zusatzkosten abbrechen können.
  • Die Chemie muss stimmen. Denn einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist eine gute Beziehung zwischen Coach und Klienten.

Im nächsten BLOG werden wir uns die weiteren Voraussetzungen genauer ansehen. Denn woran erkennt man eigentlich als potentieller Klient, ob die Chemie stimmt und ob der Coach finanziell auf diesen Auftrag angewiesen ist?

Bleiben Sie also dran!

Herzlichst,

Dr. Geertje Tutschka

PS: Wenn Sie sich für unsere Programme von Juristen für Juristen interessieren, abonnieren Sie einfach unseren kostenfreien eNewsletter unter http://www.coachingforlegals.com. Auf Sie wartet dort unser TIME SAVER als kleines Dankeschön.

Ihre Abstimmung hat ergeben: Ja, Juristen brauchen einen Coach!

Brauchen Juristen einen Coach?

Das Ergebnis Ihrer Abstimmung ist eindeutig:

60 % JA

20 % JA, mag sein

20 % NEIN, sie brauchen eher Humor

Auch Juristen brauchen also einen Coach.

Die Australische James Cook University hat kürzlich zusammen mit dem britischen Insititute for Employment Studies (IES) über 600 Coaching-Klienten aus 34 Ländern dazu befragt, ob Business-Coaching sinnvoll sei: 90 % der Befragten antworteten mit JA. Unser Abstimmungsergebnis spiegelt also durchaus den allgemein wachsenden Bedarf und den Stellenwert von Coaching für den beruflichen Erfolg wider. 84 % der Begraften gaben jedoch in dieser Studie auch an, so eine IES-Sprecherin, dass nicht immer alles reibungslos verlaufen sei, weil der beauftragte Coach nicht über die erforderliche Qualifikation oder das Know How verfügte.

Welche Qualifikation und welches Know How sollte also ein Coach mitbringen, damit das Coaching für den Anwalt und Juristen erfolgreich verläuft?

Die Qualifizierungsmöglichkeiten eines Coaches sind vielfältig – ebenso wie die Ausbildungsmöglichkeiten zum Coach. Diese variieren nicht nur von Land zu Land sondern sogar innerhalb eines jeden Landes. Allein die International Coach Federation (ICF) der Dachverband aller Coaches weltweit, etabliert seit einigen Jahren einheitliche, weltweit geltende Standards: die ICF – Kernkompetenzen und Ethikrichtlinien (nachzulesen hier), welche klar definierte Qualitätsmerkmale für die Coachingvereinbarung, den Kommunikationsprozess und den Coachingerfolg umreißen. Ein nach diesen Standards ausgebildeter Coach kann vom ICF später zertifiziert werden, wenn er nachweist, dass er die erforderliche Praxiserfahrung aufweist. Ähnlich wie beim Erwerb des Fachanwalts ist neben dem Erwerb der theoretischen Weiterbildung eine bestimmte Quantität und Qualität an Coachingtätigkeit erforderlich. Außerdem muss jeder Coach, der die Zertifizierung durch den ICF anstrebt, neben dieser theoretischen und praktischen Erfahrung auch noch seine Coachingarbeit mit einem erfahrenen Mentorcoach überarbeiten und überprüfen lassen. Erst wenn alle diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann sich der Coach für den Zertifizierungsprozess des ICF anmelden, der dann noch einmal eine theoretische und eine praktische Prüfung umfasst. Entscheidet sich ein Coachee/ ein Kunde also für einen ICF-zertifizierten Coach, entscheidet er sich für die höchstmögliche Qualifizierung des Coaches. Sämtliche anderen Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten sind weder einheitlich messbar noch bewertbar.

Doch welches Know How sollte ein Coach unabhängig von seiner Qualifikation als Coach mitbringen? Spiegel-online berichtet von der frustierenden Erfahrung eines Juristen mit einem Business-Coach, der keinerlei Vorkenntnisse für die Anforderungen des anwaltlichen Berufes oder Erfahrung in der Arbeit mit Juristen besaß. Der Coachingprozess gestaltete sich deshalb nicht nur langwierig und zäh, weil viele alltägliche Details zum Verständnis des Coaches erst erklärt werden mussten. Sondern der Coach sprach trotz dieser Erklärungen schlicht nicht „die Sprache des Juristen“, so dass sich dieser nicht ernst genommen und verstanden fühlte. Spiegel-online kommt deshalb mit dem Juristen zu dem Ergebnis, dass neben der Qualifikation des Business-Coaches dessen eigene Erfahrung im juristischen Beruf und im Umgang mit dieser Berufsgruppe – also dessen Know How – von entscheidender Bedeutung für den Coachingerfolg beim Anwalt ist.

Sind also Qualifikation und Know How des Coaches die maßgebenden Faktoren für den Erfolg eines Coachings beim Anwalt?

Lesen Sie dazu im nächsten BLOG! Ebenso wie zu den „Tipps für die Wahl eines guten Coaches für Anwälte und Juristen“.

 

Herzlichst,

Dr. Geertje Tutschka

PS: Wenn Sie sich für unsere Programme von Juristen für Juristen interessieren, abonnieren Sie einfach unseren kostenfreien eNewsletter unter http://www.coachingforlegals.com. Auf Sie wartet dort ein kleines Dankeschön.

Internationaler Tag der Mädchen – Day of the Girl

Empowerment of and investment in girls are key in breaking the cycle of discrimination and violence and in promoting and protecting the full and effective enjoyment of their human rights” (United Nations Resolution 66/170- mehr dazu auf www. dayofthegirl.org)

Heute wird zum dritten Mal der Internationale Tag zur Unterstützung der Gleichstellung von Mädchen begangen. Die Vereinten Nationen bestimmten diesen Tag, um darauf aufmerksam zu machen, dass trotz aller Fortschritte in den letzten Jahren und Jahrzehnten wir immer noch weit davon entfernt sind, dass Mädchen die gleichen Rechte und Voraussetzungen für ein glückliches Leben haben wie Jungen – Damit wir uns immer daran erinnern, dass wir noch nicht am Ende des Weges angekommen sind. Damit das Thema Gender Diversity weiter diskutiert wird.

„Women are the world’s most underused resource.“ Hillary Rodham Clinton

Anlass genug, es auch hier zum Thema zu machen:

Würden Sie Ihrer Tochter, ihrer Schwester, Ihrer Nichte empfehlen, Anwältin zu werden? Würden Sie sie ermutigen, im Jurastudium zu den Besten zu zählen, um Richterin oder Staatsanwältin zu werden? Würden Sie Eigenschaften wie Kämpfertum, Streit- und Diskutierfreude, Führungsanspruch bei ihr fördern und unterstützen?

Und fragen Sie sich manchmal, ob der Fall anders entschieden worden wäre, wenn statt der Richterin ein Richter entschieden hätte oder wenn statt des Anwaltes auf der Gegenseite eine Anwältin gestanden hätte?

Ist es ein Unterschied, ob man Jurist oder Juristin ist? Man möchte meinen „nein“ – es stehen sowohl Frauen als auch Männern die Türen der juristischen Fakultäten offen. In der Tat studieren heute ebenso viele Männer wie Frauen Jura bzw. Jus. Doch das ist erst seit ca. 65 Jahren möglich! Obwohl das juristische Studium eines der ersten an den alten Universitäten neben Medizin und Mathematik war, wurde es Mädchen erst nach langen Kämpfen in den 20er Jahren des 20.Jahrhunderts gestattet, was jedoch durch die Nationalsozialisten nur wenige Jahre später faktisch wieder aufgehoben wurde. So ist es also erst nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, seit den 50er Jahren möglich, dass sowohl junge Männer als auch Frauen Juristen werden, also erst seit 65 Jahren. Hatte dies Einfluss auf den juristischen Beruf und wenn ja welchen? Heißt das, dass nahezu ebensoviele Frauen wie Männer Anwälte, Richter und Wirtschaftsjuristen sind; sich mit dem Generationenwechsel also auch die Juristinnen etablieren konnten? Oder spiegeln die juristischen Berufe ebenso wie die Wirtschaft ein Gender-Ungleichgewicht wieder, so dass hier die nächste Quotenregelung diskutiert werden könnte?

Fakt ist, dass das ausgewogene Verhältnis der Studienabsolventen nur zum Teil im juristischen Beruf abgebildet ist. Fakt ist auch, dass es länderspezifische Unterschiede gibt. Fakt ist aber auch, dass das Thema Gender Diversity gerade in diesem Jahr ein vieldiskutiertes im Zusammenhang mit dem juristischen Beruf ist: So fand im Mai in Berlin durch den DAV erstmals das Forum „Women Leader Today and Tomorrow – Anwältinnen, Unternehmerinnen, Entscheiderinnen“ statt und im September in Washington die Konferenz der Wirtschaftsjuristinnen mit dem Thema „Women, Influence and Power in Law“. Die Anwältinnen des DAV erkämpften im Frühsommer eine freiwillige Verpflichtung der Deutschen Anwaltsakademie zu einer Referentinnenquote von 30% und auf dem Östereichischen Anwaltstag in Hall in Tirol präsentierte sich die neue Arbeitsgruppe des ÖRAK (Österreichischer Rechtsanwaltskammertag) erstmals mit dem Workshop „Jurist oder Juristin – (k)ein Unterschied“. Erfreulich war nicht nur, dass dieser Workshop ausgebucht war, sondern auch, dass es nahezu gleichviele männliche wie weibliche Teilnehmer gab! Grund genug, dieses Thema nun auch mit einer größeren Runde zu diskutieren: Er wird im Dezember kostenlos als einstündiges Webinar (online-Seminar) angeboten werden. Den genauen Termin und weitere Infos bekommen Sie unter www.coachingforlegals.com mit meinem kostenlosen eNewsletter.

Gender Diversity ist also auch bei CLP – Coaching for legal professionals – ein Thema und zwar nicht nur in Workshps und Seminaren: Tatsächlich verzeichneten wir gerade im letzten Jahr einen Anstieg der weiblichen Klientinnen – Juristinnen, Anwältinnen, Studentinnen, die sich Unterstützung holten in ihren ganz persönlichen alltäglichen Herausforderungen. So wie die Studentin, die noch vor dem ersten Staatsexamen sich nicht nur über berufliche Optionen und die jeweilige Vereinbarkeit mit Familie informieren möchte, sondern mit uns ihre ganz persönliche Strategie für ihre Karriere entwickelte, die Erfolg im Beruf und das Erreichen bestimmter Positionen und Titel ebenso einschließt wie Ehe und Kinder. Warum es dem Zufall überlassen und am Ende des Weges feststellen, dass wesentliche Dinge auf der Strecke geblieben sind oder sich die Investition in das erfolgreiche Absolvieren des Studiums am Ende nicht ausgezahlt hat? Oder wie die Anwältin, die erfolgreich in einer Großkanzlei „ihren Mann steht“, jedoch seit Jahren vergeblich versucht, ihr Privatleben damit zu vereinbaren, jedes Wochenende zu ihrem Partner pendelt und ihren Kinderwunsch einfach nicht realisieren kann – ohne medizinische Indikation… Frau-zu-sein, so erzählt sie, hatte sie sich schlicht abgewöhnt.

Jurist oder Juristin  – (k)ein Unterschied?: Wählen Sie sich in mein Webinar, erfahren Sie die aktuellen Fakten und diskutieren Sie mit!

Wie Sheryl Sandberg, COO von Facebook, Aurorin des Bestsellers „Lean In – Frauen und der Wille zum Erfolg“ und Gründerin des Frauennetzwerkes „Lean In“ sagt: „Dies ist erst der Anfang der Debatte… Der Marsch geht weiter… Er zieht durch die Foyers von Regierungen, Unternehmen, Unversitäten, … Anwaltskanzleien, egal ob groß oder klein… und wird erst enden, wenn es keine weiblichen Führungskräfte mehr gibt – sondern nur noch Führungskräfte.“

Ein wichtiges Zeichen ist hierbei die aktuelle Verleihung des Friedensnobelpreises an die 17jährige Malala Yousafzai, die sich trotz Mordanschlag weiter für das Recht auf Bildung für alle Mädchen und Frauen einsetzt. Herzlichen Glückwunsch!

Und nun werde ich es für heute gut sein lassen und mit meinen drei Mädchen hinaus in die Herbstsonne gehen.

Herzlichst,Dr. Geertje Tutschka

PS: Bleiben Sie dran und lesen Sie im nächsten Beitrag endlich die Auswertung unserer Abstimmung!

Wenn Sie sich für unsere Programme von Juristen für Juristen interessieren, abonnieren Sie einfach unseren kostenfreien eNewsletter unter http://www.coachingforlegals.com. Auf Sie wartet dort ein kleines Dankeschön.